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Handball startet trotz Corona auch an den Schulen in Halle und dem Saalekreis

Durch optimale Hallenbedingungen und ein passendes Hygienekonzept laufen auch seit letzter Woche die Schul-AGs an. Die ersten Schulen waren Holleben und Glaucha, darauf folgte Silberwald. Diese Woche steigt auch die Lilienschule ein und die Kooperation mit dem Kindergarten Kinderwelt ist wieder neu unterschrieben worden. Somit können wir eine neue AG zu den alt Bewährten dazu gewinnen. Auf diesem Weg bedanken wir uns bei allen für das Vertrauen. Dass die Stadt Halle viele Handballmädchen hat, zeigt sich an den Zahlen. Alleine in der Glaucha Schule nehmen 25 Kinder teil. Nun muss man sehen, was die Wochen bringen und die Begeisterung der Kids stärken, dass der ein oder andere den Weg in das Vereinsleben findet.

Wir suchen Dich

Wir suchen auch noch dringend Mädchen im Jahrgang 2013/14. Die Trainingszeiten wären immer Mittwochs von 16:30 bis 18:00 Uhr in der Sporthalle Bildungszentrum. Der verantwortliche Trainer ist der Schul-und Jugendkoordinator Karsten Bräunlich. Er freut sich auf viele Anfragen unter Karsten.braeunlich@union-halle.net. Wenn du noch keine Verein- oder Sportart gefunden hast, melde dich, wir haben immer offene Türen. Der Handball ist ein attraktiver Sport, der alles bieten kann. Laufen, springen, werfen und noch dazu viele Freunde…

Sei bereit für Leidenschaft und werde ein Wildcats…

Unsere Vereinsergebnisse vom 26./27.09.2020 im Überblick

Die Wildcats haben bereits vor vier Wochen mit der Saison begonnen. Am vergangenen Wochenende ging es auch im Nachwuchs und beim HVSA los.

Alle Spiele vom Wochenende hier im Überblick:

Samstag 26.09.2020 15:15 BLFr HSV Sangerhausen SV Union Halle-Neu. IV  10:13 
Sonntag 27.09.2020 10:00 BLWJD SV Union Halle-Neu. II SV Union Halle-Neu.  6:27 
Sonntag 27.09.2020 11:45 BLWJC SV Union Halle-Neu. Landsberger HV 33:4 
Sonntag 27.09.2020 13:00 BLWJE HC Burgenland SV Union Halle-Neu.  5:9 
Sonntag 27.09.2020 13:45 BLWJB SV Union Halle-Neu. II SV Union Halle-Neu.  9:38 
Sonntag 27.09.2020 16:00 SALFr SV Union Halle-Neu. III SV Anhalt Bernburg 29:23  zum Spielbericht

 

3. Frauen: Auftakt in die neue Liga ist geglückt

Jeder Verein, ob groß oder klein, hat an diesem Wochenende darauf hingefiebert und musste viele Auflagen erfüllen. Wir haben es geschafft, daß unsere junge Mannschaft optimal unterstützt werden konnte. So wurden 40 Zuschauer in der Sporthalle Bildungszentrum erwartet. Dies ist vielleicht nicht, viel aber immerhin ein Anfang. Was würde den Zuschauern geboten werden, haben die Mädels nach der langen Zwangspause das Handballspielen verlernt oder können Sie das Potential optimal abrufen. Außerdem hat sich auch das Gesicht der Mannschaft etwas verändert, die eine oder andere Spielerin musste in einer kurzen Vorbereitung integriert werden.

Guter Start in das Spiel

Die Union-Schützlinge  waren von Anfang an hochkonzentriert in der Deckung und konnten schnell auf 4:1 weg ziehen. Danach schlichen sich ab und zu einige technische Fehler ein und brachten so den SV Anhalt Bernburg wieder ins Spiel. In dieser  unruhigen Phase wurden die Mädels etwas härter und mussten dementsprechend teilweise Zwangspausen machen,  in der Endabrechnung 6 zu 1 Zeitstrafen. Kurz vor der Pause führte man eigentlich recht deutlich mit 6 Toren und hätte vielleicht auch eine kleine Vorentscheidung erzielen können, aber statt auf 9 Tore vor zu preschen, ging es mit 12 : 9 in die Pause. Nun wurden sie aufgefordert, ihre Energie ins Spiel zu investieren und nicht im Diskutieren. Diese Worte und zusätzliche taktische Hinweise  sollten der Erfolg zum Sieg sein. Die Mannschaft  fing wieder konzentriert und aggressiv in der Deckung an. Diesmal aber aus Sicht der Schiedsrichter Regelkonform und ein schneller 4:0 Lauf brachte wieder die leichte Vorentscheidung. Nun spielte die junge Mannschaft auf und wurde immer sicherer in ihren Handlungen, trotzdem ist der ein oder andere Torversuch am Torwart oder Pfosten hängen geblieben. Dies sollte aber nicht den Sieg in Gefahr bringen und auf der Anzeigetafel stand zum Schluss 29:23.

Die Mannschaft möchte sich für die Unterstützung bedanken und hofft, dass viele nächste Woche auch den Weg nach Magdeburg finden. Der Post Magdeburg hat 30 Zuschauer für die Gäste frei geben.

Der erste Sieg ist eingefahren, hoffentlich nicht der letzte, dann sollte das Minimalziel Klassenerhalt möglich sein.

Folgende Spielerinnen waren dabei : Svea Becker, Saskia Matthäus, Jacky Zober, Hannah Wilke, Emilia Wellner, Annabel Allstedt, Jessica Rutsch, Lucy Strauchmann, Hannah Wagner, Celine Sarne, Lucy Burkhardt, Lilli Renée Burau, Betty Henke

Verletzt/Krank : Lara Michel, Alison Reinhardt, Sina Göhring

Rückblick: Presseschau zum Bundesligaerfolg gegen Ketsch

Wir sammeln an dieser Stelle alle Medienbeiträge welche im Zusammenhang mit dem 29:15 Heimsieg gegen die Kurpfalz Bären Ketsch stehen. TV – Beiträge Das Spiel im Re-Live bei Sportdeutschland.TV Beitrag des Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) -> Sport im Osten Presseartikel Mitteldeutsche Zeitung vom 27.09.2020 Mannheimer Morgen vom 27.09.2020  

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Wildcats gewinnen gegen Ketsch mit einer Handball Gala

Die Wildcats feierten am Samstagabend vor 200 Zuschauern den höchsten Heimsieg in der Erstligageschichte des SV UNION Halle-Neustadt. Mit einem 29:15 gegen die Kurpfalz Bären Ketsch sichert sich das Team von Jan-Henning Himborn zwei wichtige Punkte zum Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. Der Gastgeber entschied das Spiel schon früh in der Partie. Bereits in der 13. Minute waren die Wildcats auf 10:3 weggezogen. Auch nach dem Seitenwechsel hielt Union das Tempo hoch und ließ bei den Gästen nie Hoffnung aufkommen. Beste Torschützin bei den Wildcats war Swantje Heimburg mit 7 Toren. Bei Ketsch machte Cara Reuthal mit 4 Toren auf sich aufmerksam.

Frühe Entscheidung im Spiel

Es war das sogenannte 4 Punkte Spiel am Samstagabend in der ERDGAS Sportarena. Der SV UNION Halle-Neustadt hatte die Kurpfalz Bären aus Ketsch zu Gast. Beide Mannschaften haben als Ziel den Verbleib in der 1. Bundesliga ausgegeben. Der Gastgeber startet mit viel Tempo und einer atemberaubenden Chancenverwertung in das Spiel. Schnell zogen die Hallenserinnen das Spiel an sich und Gästetrainer Adrian Fuladdjusch sah schon in der Anfangsphase seine Chancen davonfliegen. Auch seine früh in der Partie genommenen Auszeiten in der 5. und 7. Minute verpufften. Die Wildcats erwischten einen Sahnetag wo scheinbar alles funktionierte. Das Duo Anica Gudelj und Lara Lepschi im Tor der Hallenserinnen hatten eine Quote von über 50Prozent an gehaltenen Bällen. Die Chancenverwertung der Wildcats Offensiv lag sogar bei knapp 75 Prozent. Facettenreich und über alle Positionen hinweg strahlten die Gastgeber Torgefahr aus. Vor allem Swantje Heimburg, die in der ersten Halbzeit allein 7 Tore erzielt hatte, war an der 18:7 Pausenführung beteiligt.

Wildcats spielen weiter wie im Rausch

Im zweiten Spielabschnitt sahen die 200 Zuschauer kein anderes Bild. Die Hallenserinnen übten weiterhin Druck aus und ließen nicht locker. Auch wenn sich die technischen Fehler häuften, nutzten die Kurpfalz Bären dies nicht aus und mussten sich klar geschlagen geben. Nur 12 Feldtore über die komplette Spielzeit sind deutlich zu wenig. Jan-Henning Himborn nutzte das Ergebnis, um allen Spielerinnen Spielpraxis zu gegeben. „Die Saison ist lang und wir werden definitiv alle Spielerinnen brauchen. Daher ist mir wichtig das ich heute wieder alle Spielerinnen einsetzen konnte“, so der Trainer des SV UNION Halle-Neustadt. Mit dem zweiten Heimsieg im zweiten Heimspiel klettern die Wildcats auf den 7. Tabellenplatz und haben jetzt ein ausgeglichenes Punktekonto. Das nächste Spiel steht erst am 11. Oktober gegen die Neckarsulmer Sportunion auf dem Spielplan. Dann kommt die ehemalige Wildcats Trainerin Tanja Logvin mit ihrem jetzigen Verein an die Saale gereist. Die Verantwortlichen wollen die Zeit bis dahin nutzen, um ein neues Hygienekonzept einzureichen, damit mehr Zuschauer von den Behörden zugelassen werden.

Die Wildcats gegen Ketsch: A. Gudelj, Lepschi 1, – Heimburg 7, Mikkelsen 5, Gruber 4, Mazzucco 2, Funke 2, Boonkamp 2, Woller 2,  M. Gudelj 2, Winkler 1, Nowak 1, Redder 1 , Dietz, Smit

Stimmen zum Spiel:

Swantje Heimburg (Spielerin SV UNION Halle-Neustadt):

Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft es haben alle von Anfang an Gas gegeben. Die Bereitschaft und der Fokus haben einfach gestimmt. Alles das was wir uns als Mannschaft vorgenommen haben, haben wir umgesetzt.

Jan-Henning Himborn (Trainer SV UNION Halle-Neustadt):

Die letzten Spiele haben gezeigt, dass wir wettbewerbsfähig sind. Die Mannschaft ist in Takt und hat heute wieder stark aufgespielt. Ich bin sehr zuversichtlich mit Blick auf die nächsten Spiele.

Foto: Michael Vogel

Mannschaftlicher Zusammenhalt soll Grundstein für Heimsieg werden

Die 200 Zuschauer in der ausverkauften ERDGAS Sportarena werden am Samstagabend ein richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften sehen. Der SV UNION Halle-Neustadt empfängt die Kurpfalz Bären Ketsch. Der Aufsteiger von der Saale kann mit einem weiteren Heimsieg sich bereits vier Punkte Luft zwischen beiden Mannschaften verschaffen. Die Gäste aus Baden-Württemberg und die Wildcats haben beide als Ziel Klassenerhalt ausgegeben. Auch wenn Ketsch mit drei klaren Niederlagen in die Saison gestartet ist, gilt es aus Sicht des SV UNION Halle-Neustadt, das Team von Adrian Fuladdjusch keinesfalls zu unterschätzen. Der Auftakt gegen den Thüringer HC ging in Ketsch 22:30 verloren. Danach folgte zwei Auswärtspartien. Zum einen gegen die HSG Blomberg-Lippe (32:21), zum anderen das Spiel gegen die Neckarsulmer SU, welches 34:24 für die Kurpfalz Bären verloren ging. Beste Torschützin bisher in den drei Begegnungen ist Lara Eckhardt, die insgesamt 16 Feldtore erzielte.

Lara Lepschi der Siebenmeterkiller der ersten Spiele

Freuen auf das Spiel tut sich auch Lara Lepschi. Die junge Torhüterin ist durch ihre Einsätze in den ersten Spielen in der 1. Bundesliga angekommen. Mit zwei gehaltenen Siebenmetern beim Spiel gegen Buxtehude trug sie ihren Anteil zum Heimsieg bei. Im Wochenverlauf erledigte sie noch die Letzten Dinge für ihren Universitätsbeginn in zwei Wochen und sammelte Kraft beim Wandern mit der Familie. „Unsere Stärke in dieser Saison ist der mannschaftliche Zusammenhalt, dass sieht man uns auch in dieser Saison auf dem Spielfeld an. Wenn eine Spielerin einen nicht so guten Tag hat, dann springt eine andere sofort ein. Wir verfolgen alle ein gemeinsames Ziel und wir wollen die Chance nutzen, um mit einem Sieg dem Ziel ein Stück näher zu kommen“, so Lara Lepschi. Jan-Henning Himborn kann zum Heimspiel gegen die Kurpfalz Bären Ketsch aus dem vollen Kader schöpfen. Nachdem kurzfristigen Ausfall in der letzten Woche von Alexandra Mazzucco steht die Außenspielerin jetzt wieder im Aufgebot. Der Neuzugang vom Thüringer HC hatte, nachdem Training einen Autounfall und konnte daher die Reise nach Göppingen nicht mit antreten.

Livestream bei Sportdeutschland.TV

Das Spiel in der ERDGAS Sportarena wird um 19:00 Uhr angepfiffen. Schiedsrichter der Partie ist Colin Hartmann und Stefan Schneider aus dem Elitekader des DHB. Wie gewohnt wird das Spiel auch bei Sportdeutschland.TV übertragen. Moderiert wird das Spiel von Eileen Uhlig und Neuzugang Thara Sieg.

Direkt zum Livestream

Presse: Wildcats verlieren knapp in Göppingen

Die Handballfrauen von Union Halle-Neustadt sind am dritten Spieltag der Bundesliga leer ausgegangen. In einer umkämpften Partie musste sich sich das Team von Trainer Himborn am Samstagabend bei Frisch Auf Göppingen mit 24:26 geschlagen geben.

Die noch sieglosen Gastgeberinnen erwischten den etwas besseren Start, führten kurzzeitig mit zwei Toren (2:0, 3:1). Beim Stand von 5:5 legten die Wildcats einen 3:0-Lauf hin und behielten die Führung aber nur bis zur 29. Minute, da sich FAG wieder herankämpfte (11:11).
Entscheidung im Endspurt Nach der Pause (12:12) entwickelte sich die Partie zu einem offenen Schlagabtausch, wobei sich Göppingen steigerte und etwas absetzen konnte (39./17:15). Im Anschluss kämpften sich die Gäste aber wieder heran (45./18:18). In den letzten drei Minuten bekam die Union-Abwehr jedoch die starke Michaela Hrbkova (8/1 Tore) nicht in den Griff, die in dieser Phase mit drei Treffern in Folge Göppingen auf die Siegerstraße warf.

Für die Hallenserinnen erzielten Marija Gudelj (5) und Danique Boonkamp (4/3) die meisten Tore.

Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk

DHB-Pokal: Achtelfinal-Begegnungen stehen fest

In der Halbzeit der Erstligaspiel VfL Oldenburg gegen HSG Bensheim/Auerbach, die live im Free-TV bei Eurosport 1 ausgestrahlt wurde, wurden heute in der EWE-Arena die Begegnungen der Achtelfinals im DHB-Pokal der Frauen der Saison 2020/21 ausgelost. Die dreimalige DHB-Pokalsiegerin Kim Birke loste vor TV-Publikum souverän die acht Partien der 1. Runde aus und zeigte sich mit ihrer Arbeit zufrieden. Vor allem freute sie sich über das Nord-Derby, bei dem sie ihrem ehemaligen Verein, dem VfL Oldenburg, das Heimrecht gegen die HL Buchholz 08-Rosengarten bescherte: „Ich finde, das habe ich ganz gut gemacht und fiebere natürlich mit dem VfL mit.“

Die Achtelfinal-Begegnungen im DHB-Pokal der Frauen 2020/21:

TuS Metzingen – Kurpfalz Bären
HSG Bad Wildungen Vipers – SV Union Halle-Neustadt
Buxtehuder SV – Borussia Dortmund
HSG Blomberg-Lippe – HSG Bensheim/Auerbach
VfL Oldenburg – HL Buchholz 08-Rosengarten
Neckarsulmer Sport-Union – TSV Bayer 04 Leverkusen
Frisch Auf Göppingen – Thüringer HC
1. FSV Mainz 05 – SG BBM Bietigheim

Der Wettbewerb um den Deutschen Handballpokal wird 2020/21 Corona-bedingt und in Abstimmung mit dem Deutschen Handballbund (DHB) nur mit den 16 Teams der 1. Bundesliga ausgetragen. Nach dem Achtel- und Viertelfinale schließt sich das OLYMP Final4 am 15. und 16. Mai 2021 in der Stuttgarter Porsche-Arena an.

Spieltermine im Überblick:

Achtelfinale: 7./8. November 2020
Viertelfinale: 30./31. Januar 2021
OLYMP Final4: 15.+16. Mai 2021, Porsche-Arena Stuttgart

Weitere Informationen zur Handball Bundesliga Frauen erhalten Sie unter www.hbf-info.de

Mit Rückenwind zum Auswärtsspiel nach Göppingen

In der WhatsApp Gruppe der Wildcats vom SV UNION Halle-Neustadt herrschte am Freitagabend Zufriedenheit. Die Pokalauslosung für das Achtelfinale des DHB-Pokals bescherte den Hallenserinnen die HSG Bad Wildungen Vipers. Auch wenn die Wildcats auswärts antreten, ist es eine Aufgabe, die nicht unlösbar ist. Beide Mannschaften kennen sich aus zahlreichen Testspielen und vom SWH Saale Cup.

Noch keine Punkte für FrischAuf! Göppingen

Bevor es zum Pokalspiel kommt, geht der Blick allerdings in die 1. Bundesliga. Dort tritt das Team von Jan-Henning Himborn am Samstagabend um 19:00 Uhr bei der FRISCH AUF! Göppingen an. Nach dem überraschenden Heimerfolg gegen den Buxtehuder SV wollen die Hallenserinnen auch in der EWS-Arena für Wirbel sorgen. Der Druck liegt bei den Gastgebern. Das international erfahrene Team um Trainer Aleksandar Knezevic muss nach zwei Spielen ohne Punkte jetzt gegen den Aufsteiger punkten. Leistungsträger sind bei der Mannschaft aus Baden-Württemberg Roxana Alina Ioneac Joldes und Iris Andji.

Kader der letzten Wochen spielt auch in Göppingen

Die Trainingswoche verlief bei den Wildcats unspektakulär allerdings mit viel Selbstbewusstsein. Einige Spielerinnen klagen über leichte Blessuren, was aber keine größeren Ausfälle bedeutet. Jan-Henning Himborn steht somit der gleiche Kader zur Verfügung wie bereits in den letzten beiden Wochen. Der letzte Punktgewinn der Hallenserinnen gegen Göppingen liegt schon 15 Jahre zurück.

Das Spiel der Wildcats kann am Samstagabend im Livestream von Sportdeutschland.TV verfolgt werden.

Presse: Glanzvolle Heimpremiere Pure Spannung: Wildcats bezwingen Buxtehude 25:23

Leise Chancen auf einen Erfolg hatten sich die halleschen Wildkatzen ja ausgerechnet. Das 16:26 in Leverkusen zum Start mit der dürftigen zweiten Hälfte, als das Team nur fünf Törchen zustande gebracht hatte, war ausgewertet. Mund abputzen, Fehler minimieren, dann sollte gegen Buxtehude Zählbares in der Erdgas Sportarena bleiben.

Union Halle-Neustadt anfangs mit vielen Fehlversuchen

Doch die Gäste führten nach zwei Minuten 2:0, da hatte Union noch nicht einmal aufs Tor geworfen. Dann parierte Anica Gudelj zweimal großartig, doch weil sich vorn Fehlversuch an Fehlversuch reihte und die Zuspiele missrieten, stand es vier Minuten später 0:4. Geburtstagskind Danique Boonkamp erzielte per Siebenmeter dann endlich (8.) den ersten Union-Treffer zum 1:4. Beim 3:8 (14.) nahm Coach Jan-Henning Himborn eine erste Auszeit. Es brauchte Lösungen, das Buxtehuder Abwehrbollwerk zu knacken.

Und nach dem 6:9 (18.) durch Pia Dietz vom eigenen Kreis keimte Hoffnung. Marija Gudelj machte in Unterzahl das 7:9 (19.). Und die Torhüterinnen – Lara Lepschi parierte einen Siebenmeter – hielten Union mit Glanztaten auf Schlagdistanz. Doch vorn hakte es weiter, wurden gute Torgelegenheiten ausgelassen. Weil aber auch die Gäste keineswegs glänzten, blieb es eng (9:11/26.). Beim 10:11 (27.) nahm Buxtehudes Trainer eine Auszeit. Mit 12:13 ging es in die Pause – alles drin. Und mit ein paar Zwei-Minuten-Strafen weniger (Stand hier 6:2) hätten die Wildcats das Spiel drehen können. Aber die Möglichkeit, dies zu schaffen, bestand ja durchaus.

Torhüterin Anica Gudelj begeistert mit Weltklasse-Paraden

Und Durchgang zwei begann verheißungsvoll. Nachdem Boonkamp nervenstark auch ihren vierten Siebenmeter verwandelt hatte, hieß es 13:13 (32.). Die erste Führung in diesem Spiel, das 14:13 (34.), bescherte den Wildcats Lea Gruber mit einem Kontertor. Jenice Funke stellte auf 15:13. In dieser Phase begeisterte zudem Anica Gudelj mit Weltklasse-Paraden. Doch weil es vorn wieder an Treffsicherheit mangelte, kam Buxtehude zum Ausgleich (15:15/39.). Zu allem Übel sah Cecilie Woller mit der dritten Zeitstrafe Rot. Die Folge: das 15:16. Boonkamp glich aus dem Rückraum aus (42.).

Das Spiel atmete pure Spannung. 17:16 durch Funke per Siebenmeter. Die 200 Zuschauer waren begeistert und feierten auch das 18:16 (45.) von Leonie Nowak. Beim 19:19 (50.) verlangte es Himborn nach einer Auszeit. Es folgten das 20:19 und das 21:19 durch Julia Redder (52.) sowie das 22:19 durch Boonkamp. Doch natürlich gaben die Gäste nicht auf. Beim 22:22 (56.) war die Partie wieder offen. Das 23:22 erzielte Helena Mikkelsen. Wieder Ausgleich (58.). Mikkelsen 24:23 (59.) taute nun auf. Und Gudelj hielt mit drei sensationellen Paraden die Führung fest. Als dann Nowak 21 Sekunden vor Schluss das 25:23 machte, war der dann umjubelte Sieg perfekt. (mz)

Quelle:Mitteldeutsche Zeitung