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Presse: Hinrunde oder aktuelle Tabelle? Wer profitiert von welchem Ranking der 3. Liga Ost Frauen

Der Deutsche Handballbund hat bereits seinen Verbänden geraten die Spielzeit in den Landesverbänden abzubrechen, doch offen ist, ob dies auch auf die 3. Liga angewendet wird. Zudem ist noch unklar ob und wie die Saison gewertet werden sollte, wenn es zu einem Abbruch kommt. In den Überlegungen werden immer wieder die Wertung der aktuellen Tabelle oder der Hinrunde ins Feld geführt. handball-world vergleicht die beiden Rankings und wirft einen Blick auf die 3. Liga Ost der Frauen.

Der Blick auf das Ranking der Hinrunde offenbart, die TSG Eddersheim hatte die beste Halbserie absolviert und hatte jeweils einen Zähler Vorsprung gegen der HSG Gedern/Nidda und dem SV Germania Fritzlar, der nun in Führung liegt. Die Fritzlarerinnen, die auf einen möglichen Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga verzichten würden, wären aufgrund des verlorenen Direktvergleichs sogar nur Dritter, wenn das Ranking der Hinrunde zählen würde.

Juniorteam des SV UNION Halle-Neustadt arbeitet sich nach Hinrunde hoch

Nach oben gearbeitet hatte sich die Reserveteams der TSG Ketsch und des Thüringer HC und auch das Team von TS Herzogenaurach hatte eine gute zweite Saisonhälfte bislang. Nach unten ging es hingegen für den SC Markranstädt sowie die HSG Kleenheim-Langgöns und den HV Chemnitz. Im Tabellenkeller hingegen konnte die Reserve des SV Union Halle-Neustadt die Rote Laterne an die TSG Ober-Eschbach weiterreichen.

Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-2-40-39895.html

 

Langjährige Partnerschaft verlängert: Molten bleibt Ballpartner der HBF

In Zeiten von Unsicherheit und Ungewissheit bedingt durch das Corona-Virus setzen die Handball Bundesliga Frauen (HBF) und Molten, Hersteller von Wettkampfbällen und Sportequipment, ein starkes Zeichen: Sie haben ihre Partnerschaft verlängert. Wie seit über 15 Jahren werden auch in der Saison 2020/21 die über 400 Begegnungen der beiden höchsten Spielklassen des deutschen Frauenhandballs mit Molten-Bällen ausgetragen. Als exklusiver Ballpartner stellt das Unternehmen mit Hauptsitz in Japan den offiziellen Spielball der 1. und 2. Bundesliga zur Verfügung. Alle 30 Mannschaften der beiden HBF-Ligen werden außerdem mit Bällen für ihre Trainingsmaßnahmen ausgestattet. Der Vertrag wurde vorerst für ein Jahr geschlossen und beinhaltet die Option auf Verlängerung um weitere 12 Monate.

HBF-Geschäftsführer Christoph Wendt: „Es ist alles andere als selbstverständlich, dass in wirtschaftlich und sportlich so unsicheren Zeiten, wie sie aktuell herrschen, Verträge unterschrieben werden. Die langjährige Partnerschaft mit Molten und die erneute Vertragsverlängerung zeigen, dass wir uns aufeinander verlassen können. Uns gibt diese Zusammenarbeit Sicherheit für die kommende Saison, in der wir mit großer Wahrscheinlichkeit noch mit deutlichen Nachwehen der Corona-Zeit zu kämpfen haben werden.“

Markus Wedler, Molten Vertriebsleiter Deutschland: „In Zeiten wie diesen herrschen auf allen Seiten viele Unsicherheiten. Umso wichtiger ist es, Partner um sich herum zu wissen, auf die man sich verlassen kann. Seit vielen Jahren führen wir mit der HBF eine erfolgreiche Zusammenarbeit sowie eine enge und positive Kommunikation. Es war deshalb für uns keine Frage, diese Partnerschaft weiterzuführen. Wir wünschen der HBF und allen Mannschaften der beiden HBF-Ligen, dass sie gestärkt aus dieser Situation herauskommen und wollen hier als Partner auch unseren Teil dazu beitragen und freuen uns auf eine Fortführung der Kooperation.“

Die offiziellen Spielbälle der HBF können über den ligaeigenen Onlineshop erworben werden:

www.hbf-info.de/shop.

Sportliche Ostern mit unserer E-/B-Jugend

Unsere Handballerinnen von der E- und der B-Jugend waren wieder sportlich unterwegs. Mit veschiedenen Übungen für groß und klein wollen sie die Ostern sportlich gestalten. 

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Training trotz Corona beim Nachwuchs

Schwere Zeiten auch für unseren Handballnachwuchs. Keine Schule, kein Sport und auch keine Handballspiele. Mara, Lili, Clara und Lenia von der E-Jugend und Lisa und Lara von der B-Jugend halten sich trotz Corona fit.

Informationen zum Coronavirus Geschäftsstelle / Spielabsagen – Update: 20.07.2020

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Bezug auf das Coronavirus werden die Spiele in unserem Verein offiziell abgesetzt. Wir aktualisieren diese Seite immer sobald uns neue Informationen vorliegen.

News – Update: 20.06.2020

Die Geschäftsstelle des SV UNION Halle-Neustadt im Gebäude unseres Hauptsponsors GWG bleibt für Präsenztermine ab den 13.07.2020 wegen Urlaub geschlossen. Wir informieren Sie über unsere Homepage sobald eine Öffnung zu den Geschäftszeiten wieder gewährleistet ist.

Gerne steht das Team der Geschäftsstelle für Fragen in dieser Zeit per E-Mail oder telefonisch zur Verfügung.

Jan-Henning Himborn (sportlicher Leiter)
Telefon: +49 (0)345 – 692 34 72
E-Mail: Jan-Henning.Himborn@union-halle.net

Marcel Gohlke (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Telefon: +49 (0)1573 – 74 720 67
E-Mail: Marcel.Gohlke@union-halle.net

News – Update: 02.06.2020

Die Geschäftsstelle des SV UNION Halle-Neustadt im Gebäude unseres Hauptsponsors GWG wird ab den 02.06.2020 schrittweise für Besucher geöffnet. Durch die Umsetzung von Abstands- und Schutzmaßnahmen soll der Besucherstrom kanalisiert und minimiert werden.

Jeder Besuch muss mit uns im Vorfeld abgestimmt werden. Ein Termin ist zwingend erforderlich. Gerne steht das Team der Geschäftsstelle zur Terminabstimmung per E-Mail (info@union-halle.net) oder telefonisch unter 0345 – 692 34 70 zur Verfügung.

Öffnungszeiten:

Montag:              09:00 – 12:00 Uhr
Dienstag:             14:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag:       09:00 – 12:00 Uhr

Termine sind gerne auch außerhalb der regulären Geschäftszeiten nach telefonischer Absprache möglich.

News – Update: 10.05.2020  

In der Saison 2019/2020 wurden wir alle durch das Coronavirus SARS-CoV2 in unserem Leben, sowie in unserer Sportart Handball stark eingeschränkt. Der Spielbezirk Süd des HVSA hat die Abschlusstabellen zum Stichtag 12.03.2020 erstellt. Der Verband verfolgt in seinen Abschlusstabellen auch die Wertung im Quotientenverfahren nach dem „norwegischen Modell“. Einzig die Spielbezirksübergreifende Staffel der A-Jugend  ist davon ausgeschlossen, da diese bereits zum 02.02.2020 die abgeschlossen hatte.

Folgende Mannschaften beenden die Saison somit als Tabellenführer.

  • Bezirksliga Frauen  – SV UNION Halle-Neustadt IV (Bezirksliga)
  • weibliche A-Jugend – SV UNION Halle-Neustadt (Spielbezirksübergreifende Staffel)
  • weibliche B-Jugend – SV UNION Halle-Neustadt II (Bezirksliga)
  • weibliche C-Jugend – SV UNION Halle-Neustadt (Bezirksliga)
  • weibliche D-Jugend – SV UNION Halle-Neustadt (Bezirksliga)

Die Abschlusstabellen im Überblick als PDF-Datei.

News – Update: 21.04.2020 19:03 Uhr

Der SV UNION Halle-Neustadt ist in die 1. Bundesliga aufgestiegen. Vorbehaltich einer positiven Lizenzvergabe hat die HBF entschieden den Tabellenzweiten aus Halle-Neustadt aufsteigen zu lassen.

Alle weiteren Beschlüsse und Auswirkungen auf die laufende Bundesligasaison findet man HIER.

Auch beim Juniorteam sind die Entscheidungen gefallen. Die Saison wird abgebrochen und es gibt in dieser Saison keinen sportlichen Absteiger. Das Team von Jan-Henning Himborn hat somit den Klassenerhalt geschafft.

Informationen zum Saisonabbruch vom Deutschen Handballbund

Informationen zur Saisonwertung in der 3. Liga vom Deutschen Handballbund

News – Update: 08.04.2020 18:01 Uhr

Das Präsidium des Handballverband Sachsen-Anhalt (HVSA) hat folgendes beschlossen:

  1. Der Spielbetrieb bleibt auf allen Ebenen (Verband, Spielbezirk, Kreis) bis zum 19. April weiterhin ausgesetzt.
  2. Der Spielbetrieb des Handball-Verbandes Sachsen-Anhalt wird am 20. April 2020 abgebrochen und die Saison 2019/2020 wird spätestens zum 30.06.2020 spieltechnisch beendet.
  3. Die Wertung der Spiele erfolgt zum Stichtag 12.03.2020 nach dem „norwegischen Modell“ (Quotient aus Punkte durch die Anzahl der absolvierten Spiele). Sollte danach keine Wertung möglich sein, erfolgt diese nach den Ergebnissen der Spiele gegeneinander (§ 43 Abs. 1 der Spielordnung DHB), vorausgesetzt, die betroffenen Mannschaften haben Hin– und Rückspiel gegeneinander ausgetragen, ansonsten entscheidet das Los. Die Wertung nach o.g. Modus erfolgt unter Vorbehalt eines Beschlusses des DHB-Bundesrates.
  4. Aufstiegsberechtigte Mannschaften können ihre Meldung zur Saison 2020/2021 abgeben und aufsteigen. Die Staffelstärken werden angepasst und zur Saison 2021/2022 wieder auf die reguläre Anzahl an Mannschaften zurückgeführt.
  5. Es gibt in der Saison 2019/2020 keine Absteiger.
  6. Die Pokalwettbewerbe auf allen Ebenen (HVSA, Spielbezirke, Kreise) bleiben bis zum 20.05.2020 ausgesetzt. Sollten bis zum 30.06 noch Pokalspiele durchgeführt werden können, wird dies neu beraten und bei Bedarf beschlossen.
  7. Die Meldungen zur Saison 2019/2020 im HVSA müssen im nu-Liga-System bis zum 01.06. abgeschlossen sein.
  8. Über die Durchführung einer Pokalsaison in der Saison 2020/2021 wird zu einem späteren Zeitpunkt beraten.

News – Update: 04.04.2020 20:30 Uhr

Das DHB-Präsidium hat am 03.04.2020 folgende Empfehlung an die Landesverbände (HVSA + MHV) und Spielverbände  HBF (Wildcats) und DHB (Juniorteam) ausgegeben. DHB, HBL und HBF haben sich darauf verständigt, dass es auch bei Saisonabbrüchen keine Absteiger (mit der Ausnahme von bereits zurückgezogenen Mannschaften bzw. sogenannter „wirtschaftlicher Absteiger“), sondern lediglich Aufsteiger in die Saison 2020/21 geben soll. Dies gilt entsprechend für die 3. Ligen. Eine Übernahme dieser Regelung wird im Sinne der Einheitlichkeit für die Umsetzung auf Landesverbandsebene empfohlen. Ebenfalls empfiehlt das Präsidium zum Saisonabbruch unterhalb der 3. Liga.

Bezüglich der Wertung der Saison 2019/20 ist noch keine Entscheidung getroffen. Diese findet in Abstimmung zwischen den Ligen und Landesverbänden und mit der hierfür eingesetzten Arbeitsgruppe des Deutschen Handballbundes statt.

Außerdem spricht sich das DHB-Präsidium dafür aus, den DHB-Pokal der Männer und Frauen sowie den Amateurpokal der Männer in der Saison 2020/21 nicht durchzuführen. Regelungen zu den Final-Four-Turnieren um den DHB-Pokal liegen in der Zuständigkeit der Ligaverbände HBL und HBF.

News – Update: 22.03.2020 20:47 Uhr

Zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt bleiben sämtliche Sportstätten zunächst bis 30.04.2020 geschlossen.  Diese Schließung hat Auswirkung auf den Trainings- und Spielbetrieb.

FAQ zu den Spielabsagen im Verein

Was passiert mit Tickets die ich bereits über Tivents für die Spiele der Wildcats erworben habe?

Wir haben den Vorverkauf für alle Spiele der Wildcats eingestellt. Sobald uns Informationen vorliegen wann Spiele wieder stattfinden können werden wir den Verkauf wieder starten. Tickets welche bereits zu abgesagten Spielen erworben wurden, werden nach offizieller Absage des Spiels zeitnah Rückabgewickelt.

Was passiert mit Freikarten welche ich gewonnen habe?

Mit dem 18.03.2020 hat uns die Handball Bundesliga Frauen (HBF) informiert, dass die Saison 2019/20 abgebrochen wird. Die Freikarten verlieren somit ihre Gültigkeit.

Findet Training meiner Mannschaft in den kommenden Tagen statt?

Informationen zum Trainingsbetrieb, erhalten die Spielerinnen bei ihrem Trainer welcher in Kontakt mit der Geschäftstelle bzw. des Nachwuchskoordinators steht. Alle öffentlichen Sporthallen (Sporthalle “Am Bildungszentrum”, Robert-Koch-Sporthalle usw.) sind bis 30. April 2020 geschlossen und für den Trainings- und Spielbetrieb gesperrt. Das gleiche gilt auch für die ERDGAS Sportarena. Das betreten der Hallen in diesen Zeitraum kann strafrechtliche Folgen haben.

Was passiert mit meinen Dauerkarten für die Saison 2019/20?

Mit dem 18.03.2020 hat uns die Handball Bundesliga Frauen (HBF) informiert, dass die Saison 2019/20 abgebrochen wird. In den nächsten Tagen werden wir uns Gedanken machen, wie wir mit der Situation und den Dauerkarten umgehen.

Für weitere Fragen steht das Team in der Geschäftsstelle (info@union-halle.net) oder Marcel Gohlke (marcel.gohlke@union-halle.net) gern zur Verfügung.

Aktueller Stand: 02.06.2020

Presse: Halle-Neustadt hofft auf Bundesliga-Aufstieg am Grünen Tisch

Handball-Zweitligist Halle-Neustadt ist derzeit einer der sportlichen Verlierer der Corona-Krise. Mitten in der heißen Aufstiegsphase wurde die Saison abgebrochen. Die Hoffnung auf den Wiederaufstieg lebt trotzdem. Als Tabellenzweiter hatte der SV Union Halle-Neustadt den Wiederaufstieg in die 1. Handball-Bundesliga fest im Visier. Dann kam Corona und die relativ schnelle Entscheidung, die Saison in der ersten und zweiten Frauen-Bundesliga abzubrechen. Entschieden wurde dies vom Vorstand der Handball Bundesliga Vereinigung-Frauen (HBF). Für den SV Halle-Neustadt war die Nachricht ein Schlag ins Gesicht.

Aufstiegsregelung noch offen

“Das ist sehr bitter. Wir haben viel investiert und wollten unbedingt aufsteigen”, sagte Julia Redder, die seit einem Jahr in Halle spielt, im SpiO-Talk. Noch aber lebt das Fünkchen Hoffnung. Die HBF hat bisher nur festgelegt, dass es keine Absteiger geben wird, die Aufstiegsregelung ist noch offen. “Es gibt zwei Szenarien: Entweder man stellt alles auf Null oder man stockt die Mannschaften in der Liga auf”, weiß der Sportliche Leiter, Jan-Henning Himborn. Mit einer Entscheidung rechnet er im April. Als Tabellenzweiter stand Halle beim Saisonabbruch auf einem Relegationsplatz.

Kader steht zu 95 Prozent

Unabhängig von der Spielklasse steht Halle-Neustadts Kader für die neue Saison zu “95 Prozent”. “Wir sind da schon relativ weit, was die Vertragsverhandlungen angeht. Ich bin froh, dass wir den Kader so weit zusammenhalten konnten”, so Himborn. Neu sein wird der Trainer. Der 36-jährige Christian Denk löst Tanja Logvin ab, die zu Bundesligist Neckarsulmer Sportunion wechselt.

Kurzarbeit beantragt

Die aktuelle Lage durch die Corona-Krise belaste natürlich auch die “Wildcats”. “Es ist schwierig. Wir haben jetzt erst einmal Kurzarbeitergeld beantragt. Auch für die Mädels ist es nicht leicht. Sie wissen nicht, wann es weitergehen kann”, beschreibt Himborn die aktuelle Situation.

Interview mit Jan-Henning Himborn und Julia Redder

Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk

Presse: Verein verlängert Vertrag: Laura Winkler bleibt weiter bei Union

Inmitten der allgemeinen Ungewissheit wegen der Corona-Krise hat der SV Union Halle-Neustadt für eine weitere Spielerin Klarheit geschaffen: Rückraumspielerin Laura Winkler bleibt für ein weiteres Jahr beim Handball-Zweitligisten. Das gab der Verein am Dienstag bekannt. Für Winkler, die seit 2015 für Union spielt, hätte die vorzeitig abgebrochen Saison kaum schlechter laufen können. Zunächst kugelte sich die 23-Jährige in der Saisonvorbereitung den Ringfinger der linken Hand so böse aus, dass Bänder und Gewebe operativ wieder hergerichtet werden mussten. Erst Ende November 2019 absolvierte sie ihr erstes Spiel.

Laura Winkler bei den Wildcats mit Verletzungspech

Nach zehn Partien mit 13 Toren riss sich die Rückraumspielerin Mitte Februar in Herrenberg zwei Bänder im Knie und musste erneut unter das Messer. „Nach der schwierigen Saison wollten wir Laura Vertrauen entgegenbringen“, sagt Jan-Henning Himborn, Sportlicher Leiter von Union. „In der neuen Saison kann sie dann hoffentlich verletzungsfrei wieder durchstarten.“ Damit sind mit Torfrau Isabel Gois und Rückraum-Talent Lena Smolik nun nur noch zwei Spielerinnen aus dem aktuellen Kader ohne Vertrag für die neue Saison. Helena Mikkelsen (Rückraum, Oldenburg) und Alexandra Mazzuco (Rechtsaußen, Thüringer HC) stehen als Zugänge fest.

Offen ist aber weiterhin, in welcher Liga Union in der kommenden Saison spielt. Zum Zeitpunkt des vorzeitigen Abbruchs der jetzigen Spielzeit stand das Team auf dem zweiten Platz der zweiten Liga. Der Wille zum Aufstieg ist da. Noch aber berät die Ligaführung darüber, wie mit dem Aufstieg verfahren wird. Klar ist bisher nur: Sportliche Absteiger aus den ersten beiden Ligen wird es nicht geben. „Ich hoffe aber, dass wir spätestens nach Ostern eine Entscheidung haben“, sagt Himborn. Denn: „Im Fall eines Aufstiegs müssten wir nochmal auf dem Transfermarkt aktiv werden.“

SV Union Halle-Neustadt beantragt Drittliga-Lizenz für zweite Mannschaft

Während Union noch auf den Aufstieg der ersten Mannschaft hofft, hat der Verein den Wunsch bekundet, dass die zweite Mannschaft in der dritten Liga bleiben kann. Das Team steht dort auf einem Abstiegsplatz, die Regelung ist noch offen. „Wir haben aber die Lizenz für die dritte Liga beantragt“, so Himborn.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 25.03.2020 (Fabian Wölfling)

Laura Winkler und die Wildcats gehen gemeinsame Wege

Es war keine einfache Saison, vielleicht war es auch die schwerste ihrer bisherigen Handballkarriere. Laura Winkler verletzte sich zu Saisonbeginn mit einer Fraktur am Finger. Nur wenige Wochen nach der Rückkehr am Anfang des Jahres zog sich die 23-Jährige dann einen doppelten Bänderriss zu. Operation und Saisonaus war die schlimme Diagnose für die Rückraumspielerin. Der SV UNION Halle-Neustadt stärkt der seit 2015 in Halle spielenden Laura Winkler aber den Rücken. „Laura ist durch ihre lange Vereinszugehörigkeit eine Ur-Wildcat. Wir hoffen, dass sie gestärkt aus dieser für sie nicht optimal gelaufenen Saison rausgeht. Von uns bekommt sie jedenfalls das Vertrauen und daher verlängern wir den Vertrag um ein weiteres Jahr“, so der sportliche Leiter Jan-Henning Himborn.

Laura Winkler glücklich über die Vertragsverlängerung

„Ich bin froh, dass ich in Halle verlängert habe, da ich hier mit Familie, Freund und Freunde alles Wichtige in meinem Leben habe. In der Mannschaft fühle ich mich richtig wohl und freue mich schon auf die Zeit, wo ich wieder in einer vollen Halle kann“, so Laura Winkler. Bevor es auf das Handballparkett zurückgeht, stehen aber im April die Abschlussprüfungen zur Industriekauffrau auf der Agenda. An der Entscheidung zur Vertragsverlängerung war bereits auch der neue Trainer Christian Denk beteiligt. „Laura verkörpert zu 100 Prozent Identifikation mit dem Verein und stellt sich immer voll in den Dienst der Mannschaft. Ihre Stärke hat sie in der Deckung und ich freue mich demnächst mit ihr zusammenarbeiten“, so der zukünftige Wildcats Coach.

Foto: Detlev Keller