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“Mit der Vertragsverlängerung möchte ich weiter an meiner Entwicklung arbeiten. ” – Thara Sieg bleibt in Halle

Torhüterin Thara Sieg verlängert ihren Vertrag beim SV UNION Halle-Neustadt um zwei weitere Jahre. In dem Kontrakt ist eine Option für beide Seiten nach einem Jahr eingebaut. Die 21-Jährige ist seit 2020 im Verein an der Saale und hütet das Tor in der 3. Liga für das Juniorteam und bekam zuletzt auch Einsätze im Bundesligateam der Wildcats. Der neue Vertrag ist ebenfalls so ausgestattet, dass er für beide Mannschaften gültig ist.

1. Liga und 3. Liga das passt

„Ich freue mich, mindestens ein weiteres Jahr im Verein spielen zu dürfen. Gerade die letzten zwei Jahre habe ich zusammen mit dem Trainerteam den nächsten Schritt in meiner Entwicklung gemacht. Vor allem freue ich mich mit einer erfahrenen Torhüterin wie Anica Gudelj zusammen zu arbeiten. Wir jungen Torhüterinnen lernen sehr viel von Anica. Mit der Vertragsverlängerung möchte ich weiter an meiner Entwicklung arbeiten. In der 3. Liga möchte ich vor allem Verantwortung übernehmen und in der 1. Bundesliga Erfahrungen sammeln. Die Möglichkeit, in der 3. Liga und in der 1. Bundesliga zu spielen, ist für mich ein wichtiger Punkt für die persönliche Weiterentwicklung”, so die Torhüterin.

Bachelor an der Martin-Luther-Universität in Halle

Thara Sieg strebt neben ihrer Handballkarriere den Bachelor an der Martin-Luther-Universität in Halle an. „Der Verein, die Fans und das ganze Umfeld passt. Ich kann Handball und mein Uni-Leben hier sehr gut kombinieren“, so Thara Sieg. Sportlich waren die letzten beiden Jahre beim SV UNION Halle-Neustadt sehr erfolgreich. Mit den Wildcats hat Thara Sieg zum zweiten Mal in Folge den Klassenerhalt erreicht. Im Juniorteam hat das Team in einem fulminanten Endspurt ebenfalls die 3. Liga direkt gehalten. „Wir haben sowohl bei den Wildcats, aber vor allem mit dem Juniorteam knappe Niederlagen einstecken müssen, von denen wir sehr viel gelernt haben und in der Zukunft besser machen wollen“, so Thara Sieg abschließend.

Dynamisch und Schnell

„Für mich als Trainerin ist Thara eine Bereicherung. Zusammen mit Anja Kreitczick haben wir zwei unterschiedliche Torhüterinnen im Team. Thara hat ihre Vorteile vor allem in der Schnelligkeit und in der Dynamik“, so Martyna Rupp.

Nachwuchs: Der Final-Fluch geht weiter

Bei herrlichen Sommerwetter trafen sich am Sonntag in unserer heimischen SWH-Arena die jeweils 2 besten Mannschaften der Vorrunde zum Final4 um die Landesmeisterschaft der weiblichen B-Jugend. Als Gastmannschaften durften wir den BSV 93 Magdeburg, Kühnau/DRHV 06 und den SV Oebisfelde 1895 begrüßen. Komplettiert wurde das Final4 durch unsere B2-Jugend. Das Halbfinale Im Halbfinale trafen wir […]

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Schub für weitere Professionalisierung

Stärkung des Frauenhandballs mit weiterer Professionalisierung auf allen Ebenen: Das ist die große Mission, auf die sich der deutsche Handball bereits mit einem Grundsatzbeschluss beim Bundestag im Oktober 2021 begeben hat. Nun ist mit einem neuen Grundlagenvertrag zwischen Deutschem Handballbund und der Handball Bundesliga Frauen auch die formale, an diesem Sonntag vom Bundesrat bestätigte Basis geschaffen worden. „Der neue Grundlagenvertrag ist eine Basis für eine weitere Professionalisierung des Frauenhandballs“, sagt Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes. „Wir haben mit der Handball Bundesliga ebenso kontrovers wie konstruktiv diskutiert. Der nun geschaffene Rahmen bietet großartige Entwicklungsmöglichkeiten für den Frauenhandball. Im Jahrzehnt des Handballs und mit Blick auf die Frauen-WM 2025 können wir uns so gemeinsam und nachhaltig entwickeln.“

Herausforderung für die Vereine

„Uns ist bewusst, dass der neue Grundlagenvertrag eine Herausforderung für alle Beteiligten ist. Wir brauchen Energie, Geduld und gegenseitiges Verständnis, um diese Vereinbarung mit möglichst viel Leben zu füllen“, sagt Andreas Thiel, Vorsitzender der Handball Bundesliga Frauen und Mitglied des DHB-Präsidiums. „Die Mitglieder der HBF haben sich mehrheitlich mit dem neuen Grundlagenvertrag einverstanden erklärt, so dass sich DHB und HBF erneut die Hände reichen können. Wir hoffen, dass wir mit diesen Anstrengungen unsere jeweiligen Ziele realisieren und gemeinsam den Frauenhandball voranbringen können. Wir werden daran nach Kräften mitarbeiten und wünschen uns auch für die Neustrukturierung der Altersklassen in der Jugend einen ähnlich lösungsorientierten Weg. Persönlich bin ich gespannt auf eine zunehmende Wettbewerbsintensität gerade in der Bundesliga.“

Ab der Saison 2024/2025 nur noch 12 Mannschaften und Play-offs

Der neue, bis mindestens 2027 gültige Grundlagenvertrag greift die Inhalte des Strategiepapiers der AG Frauenhandball auf. So soll die Bundesliga ab der Saison 2024/25 durch eine Reduktion auf zwölf Teams, die Wiedereinführung von Play-offs, die von der HBF selbst festgelegten, nun auch im Grundlagenvertrag bestätigten Mindeststandards für die Arenen und ein im Zuge des Lizenzierungsverfahrens nachzuweisendes Mindestbudget der Bundesligisten in Höhe von jeweils 500.000 Euro weiter professionalisiert werden.

2. Mannschaften dürften in der 2. Bundesliga spielen

Die neue Strahlkraft soll sich aus einem wachsenden sportlichen Format speisen. Schlüssel hierzu: bessere Bedingungen für Nationalspielerinnen und optimale Bedingungen für die Entwicklung von Talenten im Umfeld der Bundesligisten. Diese sollen künftig auch 2. Mannschaften in der 16 Teams umfassenden 2. Liga stellen können. Zur Talententwicklung hat die HBF bereits zur Saison 2016/17 die Einführung eines Jugendzertifikates beschlossen, dessen Standards weiter erhöht werden. Unter anderem wird eine höhere Zertifikatsstufe (mit Stern) eingeführt, zudem werden die Gebühren bei nicht erreichen der Mindeststandards erhöht. Den von der HBF zu entrichtenden Pachtzins investiert der DHB auch in die Nachwuchs- und Talentförderung. Insbesondere plant der DHB die Einführung von Bundesstützpunkten für den weiblichen Nachwuchs. Diese sollen an Internate und Schulen angebunden werden, um die Ausbildung der Spielerinnen an Werktagen zu ermöglichen.

Quelle: Pressemeldung HBF

SV Union Halle-Neustadt verliert letztes Heimspiel gegen Oldenburg

Die Handballerinnen des SV Union Halle-Neustadt haben sich mit einer Niederlage von ihrem Publikum verabschiedet. Die Saalestädterinnen verloren das letzte Heimspiel der Saison gegen den VfL Oldenburg mit 25:27 (13:15). Den größten Anteil am Erfolg der Gäste hatten Kathrin Pichlmeier (7), Merle Carstensen (5/3) und Torfrau Julia Renner (12 Paraden). Für den SV Union erzielten Edita Nukovic (5), Camilla Madsen (5/2) und Marija Gudelj (4) die meisten Treffer.

Wildcats geben Sieg gegen Oldenburg in den Schlussminuten aus der Hand

Die Hallenserinnen rannten nach dem 10:10 (23.) lange einem Rückstand hinterher. Immer wieder scheiterten die Union-Spielerinnen an Oldenburgs Torhüterin. Beim 17:17 (39.) gelang erstmals wieder der Ausgleich. In der 51. Minute lagen die Gastgeberinnen sogar mit 22:21 vorn. Doch dann leisteten sie sich in der Schlussphase erneut zu viele einfache Fehler. Mit drei Treffern in Serie vom 23:23 (53.) auf 23:26 (55.) stellten die Oldenburgerinnen die Weichen auf Sieg.

Stimmen zum Spiel und Verabschiedungen der Spielerinnen die den Verein verlassen

Im Anschluss des Spiels wurden insgesamt sieben Spielerinnen emotional und mit viel Konfetti und Tränen verabschiedet. Unter den Spielerinnen waren auch Swantje Heimburg und Pia Dietz die 8 Jahre im Trikot des SV UNION Halle-Neustadt aufgelaufen  sind.

RE-Live und Stimmen zum Spiel sowie die Verabschiedungen bei Sportdeutschland.TV

MDR-Beitrag zum Spiel gegen Oldenburg

Programmheft zum Download

 

 

WILDCATS erhalten die Lizenz für die 1. Bundesliga Saison 2022/2023

Nachdem sportlichen Erfolg der Wildcats und dem sicheren Klassenerhalt hat der Verein auch die wirtschaftliche Hürde für die 1. Bundesliga erneut geschafft. Am Mittwoch erhielt der SV UNION Halle-Neustadt die Lizenz für die 1. Bundesliga in der Saison 2022/2023. Um eine Lizenz in der Handball Bundesliga Frauen zu bekommen, müssen verschiedene wirtschaftliche, sportliche und spieltechnische Anforderungen erfüllt werden. Für den SV UNION Halle-Neustadt steht somit fest, dass die Wildcats auch in der kommenden Saison in der Beletage des deutschen Handballs vertreten sein werden.

B-Jugend im Final4 um die Landesmeisterschaft

Über die Bezirksliga Süd hatte sich unsere B2-Jugend souverän für die Vorrunde 2 um die Landesmeisterschaft der B-Jugend qualifiziert. Für die Ausrichtung dieser Vorrunde hatte sich der SV Oebisfelde 1985 bereiterklärt und so fuhren wir am letzten Sonntag ( mal wieder ) in den Norden Sachsen-Anhalts. Zu dieser in Turnierform durchgeführten Vorrunde hatten sich der SV Oebisfelde 1895, die HG 85 Köthen sowie wir vom SV Union Halle-Neustadt in der schmucken Hans-Pickert-Halle von Oebisfelde eingefunden. Leider musste die Mannschaft vom HC Salzland 06 kurzfristig die Teilnahme absagen.

Im ersten Spiel des Tages über 2x 20 Minuten ging es für unsere Mädels gegen die HG 85 Köthen. Die ersten Minuten waren von unfassbar vielen Fehlern und Fehlwürfen auf beiden Seiten geprägt. Mit zunehmender Spieldauer konnten unsere Mädels Ihre Nervosität ablegen und bis zur Halbzeit einen 2-Tore-Vorsprung ( 11:9 ) erkämpfen. Als es Mitte der 2. Halbzeit 16:10 für uns stand, dachten Alle, das Spiel wäre entschieden. Aber nicht mit unseren Mädels. Die nun einsetzende Schwächephase nutzte die HG 85 Köthen, um bis eine Minute vor Spielende wieder auf ein Tor heranzukommen. Mit einer gehörigen Portion Nervenstärke wurde jedoch noch ein Tor erzielt, sodass am Ende auch ein verdientes 19:17 für uns auf der Anzeigetafel aufleuchtete. Im Spiel des SV Oebisfelde 1895 gegen die HG 85 Köthen verletzte sich eine Spielerin des Gastgebers offenbar schwer und wurde ins nahegelegene Krankenhaus gebracht. Hier wünschen wir als B2-Jugend sowie als gesamter SV Union Halle-Neustadt der Spielerin eine schnelle und vollständige Genesung! Unser 2.Spiel gegen den SV Oebisfelde 1895 hätte auch gut und gerne vom Kult-Regisseur Alfred Hitchcook persönlich inszeniert sein können – am Eingang hätte man Herztropfen bekommen müssen. Zwischen Gleichstand, 2-Tore-Führung und 2-Tore-Rückstand lagen meist nur wenige Minuten. Das Spiel ging hin- und her, so dass die Halbzeit beim Stand von 7:6 für die Gastgeberinnen eine willkommene Verschnaufpause für alle Beteiligten bot.

In Minute 35 führte der SV Oebisfelde 1895 erstmalig mit 3 Toren und das Trainerteam sah sich zu einer Auszeit gezwungen. Hier scheinen die richtigen Worte gefunden zu sein – ein weiteres Tor gelang dem SV Oebisfelde 1895 nicht mehr – dafür konnten wir noch 4 weitere Tore erzielen. In Summe – 16:15 für den SV Union Halle-Neustadt und grenzenloser Jubel bei den Spielerinnen, dem Trainerteam und den mitgereisten Eltern. Die Erfolge gegen Oebisfelde und Köthen sind umso höher einzuschätzen, da sich unsere B2-Jugend aus Spielerinnen der C-Jugend zusammensetzt. Es wurde also ausschließlich gegen jahrgangs-ältere Spielerinnen eine starke Leistung gezeigt. Noch ein Wort zum Trainerteam: aufgrund anderweitiger Verpflichtungen konnte unser Trainerteam Cindy und Kerstin in Oebisfelde leider nicht auf der Bank platz nehmen. Sie wurden jedoch von Martin und Streiti hervorragend und erfolgreich vertreten.

Final4 am kommenden Sonntag in der SWH.arena

Das Final4 um die Landesmeisterschaft der B-Jugend wird am 15.05.2022 bei uns in der SWH-Arena in Halle-Neustadt ausgetragen – Fans sind wie immer zahlreich erwünscht. Wir als Gastgeber vom SV Union Halle-Neustadt begrüßen dann die Mannschaften aus Kühnau, aus Oebisfelde und aus der Landeshauptstadt vom BSV Magdeburg. Allen Teams wünschen wir schon mal eine sichere und unfallfreie Anreise.

Für den SV Union Halle-Neustadt waren in Oebisfelde auf der Platte und am Ball:

Hannah, Emma, Nelli, Sophia, Melina, Denise, Heidi, Emma, Nele, Johanna, Josephine und Leonie sowie die Trainer Martin und Streiti

 

D-Jugend: Landesmeisterschaft der weiblichen D-Jugend

Am Sonntag, dem 08.05.2022 fanden in Halle und Dessau die Vorrundenspiele der Landesmeisterschaft für die weibliche D-Jugend statt. Der SV Union Halle-Neustadt richtete für den Spielbezirk Süd die Gruppenspiele aus. Zu Gast in der SWH-Arena waren HG 85 Köthen, TSV Niederndodeleben und TSG Calbe/Saale.

Gute Stimmung in der SWH.arena

Die zahlreichen Zuschauer und mitgereisten Fans sorgten mit Trommeln und Klatschpappen für eine tolle Stimmung auf den Rängen. Dies widerspiegelte sich dann auch auf dem Spielfeld. Oft war der Ausgang bis zur letzten Minute offen. Es wurde gekämpft und gefightet. Die Spielerinnen gingen an ihre Grenzen, zeigten richtig guten Handball und vollen Einsatz. Nach spannenden Spielen qualifizierten sich die TSV Niederndodeleben und der SV Union Halle-Neustadt für die Endrunde am kommenden Sonntag in Schönebeck.

Die Ergebnisse:

SV Union Halle-Neustadt – HG 85 Köthen 13:10

TSG Calbe/Saale                 – TSV Niederndodeleben 13:14

HG 85 Köthen                      – TSG Calbe/Saale 19:13

TSV Niederndodeleben      – SV Union Halle-Neustadt 15:11

HG 85 Köthen                      – TSV Niederndodeleben 19:21

SV Union Halle-Neustadt   – TSG Calbe/Saale 22:11

 

Der SV Union Halle-Neustadt bedankt sich an dieser Stelle bei allen Eltern für das Catering, bei den Schiedsrichtern, Zeitnehmern und Sekretären für den reibungslosen Ablauf dieser Vorrunde. Die besten Genesungswünsche senden wir an unsere Clara welche sich im Turnierverlauf verletzte. Wir denken an Dich und hoffen das du schnell wieder zurück im Team bist.