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Dauerkartenverkauf für die Wildcats und für das Juniorteam beginnt

Der Dauerkartenverkauf für die Saison 2019/2020 beim SV UNION Halle-Neustadt hat begonnen. Ab dem 20.07.2019 können zum Frühbucherpreise Dauerkarten für die Spiele der Wildcats (2. Bundesliga) oder dem Juniorteam (3. Liga) reserviert werden.

Bis zum 15. August 2019 können die Fans mit dem Erwerb einer Dauerkarte drei Heimspiele gratis besuchen. Ab dem 18. August reduziert sich der Sparvorteile auf zwei Partien. Erstmals in dieser Saison bietet der Verein auch eine kombinierte Dauerkarte für die Spiele der Wildcats und des Juniorteams an.

Die Dauerkarten werden ab dem 17. August 2019 zum 5. SWH Saale Cup ausgegeben oder können dann in der Geschäftsstelle abgeholt werden.

Dauerkartenpreise bis zum 15.08.2019:

Wildcats (2.  Liga) Juniorteam (3. Liga) Kombiticket
Vollzahler 120 Euro 40 Euro 144 Euro
Ermäßigt* 96 Euro 32 Euro 120 Euro
Vereinsmitglieder/Kinder 6-14 Jahre 60 Euro 24 Euro 84 Euro

Dauerkartenpreise ab 16.08.2019:

Wildcats (2.  Liga) Juniorteam (3. Liga) Kombiticket
Vollzahler 130 Euro 45 Euro 156 Euro
Ermäßigt* 104 Euro 36 Euro 130 Euro
Vereinsmitglieder/Kinder 6-14 Jahre 65 Euro 27 Euro 91 Euro

*Ermäßigt: Rentner, Studenten, Schüler, Jugendliche (14-18 Jahren), Schwerbehinderte

Wildcats starten in die Vorbereitung für die Saison 2019/2020

Die Wildcats vom SV UNION Halle-Neustadt sind am vergangenen Montag in die Zweitligasaison 2019/2020 gestartet. Trainerin Tanja Logvin testete dabei den Fitnesszustand ihrer Spielerinnen mit einem Shuttle-Run-Test. Bei der ersten Trainingseinheit der Saison waren auch die Neuzugänge Saskia Lang (Thüringer HC), Lea Gruber (VfL Waiblingen), Jenice Funke (SC Markranstädt), Danique Boonkamp (SC Kirchhof 09), Julia Reeder (Thüringer HC) dabei.

Bereits nächste Woche geht es dann für die neue Mannschaft ins Trainingslager nach den Niederlanden. Den ersten Heimauftritt haben die Wildcats am 17.08.2019 zum 5. SWH Saale-Cup 2019. Zu Gast in der ERDGAS Sportarena ist dann der TuS Metzingen (1. Bundesliga), HSG Bad Wildungen Vipers (1. Bundesliga) und die Spreefüchse Berlin (2.Bundesliga).

Der Dauerkartenverkauf für die Spiele der Wildcats sowie dem Juniorteam welche in die 3. Liga aufgestiegen sind, beginnt am 20.07.2019.

 

15.07.2019

Trainingsauftakt

22.07.2019 – 27.07.2019

Trainingslager in den Niederlanden

10.08.2019 – 11.08.2019

Heinrich-Horn Gedächtnisturnier in Kirchhof / Melsungen

15.08.2019

Trainingsspiel gegen die HSG Blomberg/Lippe

17.08.2019

5. SWH Saale-Cup in der ERDGAS Sportarena

31.08.2019 / 01.09.2019

1. Runde DHB Pokal beim Thüringer HC 2

07.09.2019

1. Spieltag 2. Bundesliga bei der TG Nürtingen

14.09.2019

2. Spieltag 2. Bundesliga gegen TuS Lintfort in der ERDGAS Sportarena
Sprung meines Lebens 2019 mit dem SV UNION Halle-Neustadt

Der SV UNION Halle-Neustadt wurde beim Sprung meines Lebens durch Thomas Müller von den Wildcats und Maja von der Sportschule Halle vertreten. Unsere beiden Springer hatten sichtlich Spaß beim großen Firmen- und Vereinsspringen im Nordbad Halle.

Für alle die nicht dabei sein konnten haben wir hier ein paar Impressionen.

 

Nachwuchs bei den Lübecker Handball Days 2019

Am Freitag, 28.06.2019, ging es für unseren Verein nach Lübeck. Ziel waren die Lübecker Handballtage, die vom 27.06.2019 bis 30.06.2019 nun schon zum 25. Mal stattfanden. Insgesamt waren rund 5.500 Spieler und Spielerinnen aller Altersklassen aus 20 Nationen sowie 170 Schiedsrichter und zahlreiche Helfer im Einsatz.

E-Jugend tritt in der Klasse der D-Jugend an und hat viel Spaß  (Redaktion: Holger May)

Am Freitagmorgen ging es mit den Spielerinnen der neuen C-, B- und A-Jugend und den Trainern per Bus nach Lübeck. Bereits auf dem Weg hatten wir eine Menge Spass und freuten uns auf das lange gemeinsame Wochenende. Besonders schön war, dass wir mit Emily ein Geburtstagskind im Team hatten. So konnte bereits unterwegs gefeiert werden. Am Ziel angekommen bezogen wir Quartier in der Domschule unweit des Lübecker Stadtzentrums. Highlight des Tages war die große Parade aller Mannschaften durch das Stadtzentrum an der wir alle teilnahmen.

Für den nächsten Tag standen die Vorrundenspiele an. Gespielt wurde im Turniermodus mit Vorrunde und anschließender K.O. Phase. Wir waren bereits in der neuen Altersklasse D-Jugend für das Turnier gemeldet und wussten, dass es sehr schwer werden würde. Unsere Gegnerinnen waren somit im Schnitt fast 2 Jahre älter und zum Teil auch deutlich größer. Dennoch wollten wir den Wettstreit annehmen, da viele von uns in der kommenden Punktspielsaison ebenso höherklassig spielen werden.

Neben vier Spielen gegen deutsche Mannschaften standen auch zwei internationale Partien gegen IK Sävehof aus Schweden und Walsingham – Mumbai Mahangar aus Indien auf dem Programm. Am Ende der Vorrunde bestätigte sich jedoch, dass der altersmäßige und physische Vorteil unserer Gegnerinnen zur Überlegenheit führte. Dennoch steckten wir in keinem Spiel auf und kamen regelmäßig zu Chancen und Toren. Gegen den TuS Lübeck 93 waren wir sogar nah am ersten Sieg, kassierten allerdings kurz vor dem Ende noch den Ausgleich. Mit einer besseren Abwehrleistung hätten wir dieses Spiel sicherlich gewinnen und die anderen Partien enger gestalten können. Bezogen auf den sportlichen Teil der Veranstaltung nehmen wir die Erkenntnisse mit, die wir für unser künftiges Training und die anstehende Saison zur Verbesserung benötigen. Bezogen auf das Team stellen wir fest, dass wir weiter zusammengewachsen sind und uns auf die künftigen Herausforderungen gemeinsam freuen.

Ein besonderer Dank geht an das Trainerteam, welches uns rund um die Uhr umsorgt und begleitet hat sowie den mitgereisten Eltern, die uns bei den sehr sommerlichen Temperaturen mit frischem Obst und Getränken versorgt hat. Nun warten wir sehnsüchtig auf unsere Schulzeugnisse und gehen in die verdienten Sommerferien, bevor im September die neue Saison losgeht. Bis dahin wünschen wir allen eine schöne Zeit und hoffen auf ein Wiedersehen im September. Bis dahin!

B-Jugend 2 gewinnt das B-Finale

Bei tropischen Temperaturen zog sich der Sonntag bis Abends 19:30 Uhr. Die späte Abreise von Lübeck hatte einen guten Grund. Unsere B-Jugend 2 stand im B- Finale und konnte dieses in einer spannenden Partie am Ende auch gewinnen. Generell haben sich alle unsere Mannschaften vor allem in den KO-Spielen mit guten Leistungen präsentiert, obwohl unsere Handballerinnen zwei Jahre jünger waren.

 

Wildcats starten in die Pokalsaison in der 1. Runde beim Thüringer HC 2

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Handball Bundesliga Frauen (HBF) in Köln wurden heute Morgen die ersten Begegnungen im Wettbewerb um den DHB-Pokal der kommenden Spielzeit ausgelost.

Die erste Runde im Kampf um den DHB-Pokal 2019/20 ist gezogen: Losfee Anna Loerper, Beisitzerin für die 1. Bundesliga im Vorstand der HBF, stellte gleich zwei Zweitligaduelle zusammen: In der West-Staffel zwischen der SG 09 Kirchhof und dem TVB Wuppertal sowie in der Ost-Staffel zwischen den Füchsen Berlin und dem BSV Sachsen Zwickau.

Der Auslosungsmodus sah insgesamt 18 Mannschaften aus den beiden Bundesligen sowie 22 Teams aus den Landesverbänden vor – verteilt auf vier regional geordnete Lostöpfe mit je 8 bis 13 Teams. Da sowohl im “Lostopf West” (9 Teams) als auch im “Lostopf Süd” (13 Teams) eine ungerade Anzahl an Mannschaften vorlag, wurde in diesen beiden Staffeln jeweils ein Freilos gezogen, das die direkte Teilnahme an der zweiten Pokalrunde möglich macht. Diese Freilose fielen auf den Zweitligisten TuS Lintfort (West) und den BSV Phönix Sinzheim aus der Südbadenliga (Süd).

Die Auslosung ergab folgende Partien:

Nord
Hannoverscher SC (Oberliga Hannover) – SC Alstertal-Langenhorn (3. Liga Nord)
Ibbenbürener SV (Oberliga Westfalen) – TSV Nord Harrislee (2. Bundesliga)
SG Friedrichsfehn/TuS Petersfehn (Oberliga Nordsee) – SV Werder Bremen (2. Bundesliga)
SV Grün-Weiß Schwerin (3. Liga Nord) – HL Buchholz 08-Rosengarten (2. Bundesliga)
MTV Vater Jahn Peine (Oberliga Hannover) – HG O-K-T (3. Liga Nord)

Ost
BSG Aktivist Gräfenhainichen (Sachsen-Anhalt-Liga) – HC Rödertal (2. Bundesliga)
HSG Neudorf/Döbeln (Sachsenliga) – VfV Spandau (Oberliga Ostsee-Spree)
Thüringer HC II (3. Liga Ost) – SV Union Halle-Neustadt (1. Bundesliga)
Füchse Berlin (2. Bundesliga) – BSV Sachsen Zwickau (2. Bundesliga)

Süd
TSG Friesenheim (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) – TG Nürtingen (2. Bundesliga)
TSG Ketsch II (3. Liga Mitte) – VfL Waiblingen (2. Bundesliga)
HSG DJK Marpingen-SC Alsweiler (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) – ASV Dachau (Bayernliga)
SG H2Ku Herrenberg (2. Bundesliga) – Neckarsulmer Sport-Union (1. Bundesliga)
TSG Oberursel (Oberliga Hessen) – TV Nellingen (1. Bundesliga)
HSG Leinfelden-Echterdingen (Württembergliga Süd) – Kurpfalz Bären (2. Bundesliga)
Freilos: BSV Phönix Sinzheim (Südbadenliga)

West
HC Gelpe/Strombach (Regionalliga Nordrhein) – TVE Netphen (3. Liga West)
SG 09 Kirchhof (2. Bundesliga) – TVB Wuppertal (2. Bundesliga)
TB Wülfrath (Regionalliga Nordrhein) – HSG Gedern/Nidda (2. Bundesliga)
HSG Hunsrück (Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar) – 1. FSV Mainz 05 (2. Bundesliga)
Freilos: TuS Lintfort (2. Bundesliga)

Anmerkung: Die angegebene und im Pokal ausschlaggebende Ligazugehörigkeit bezieht sich auf die Saison 2018/19.

Ausgespielt wird Runde 1 am Wochenende um den 31. August/1. September 2019. Die Sieger der ersten Duelle erreichen die zweite Runde, wo sie dann auf die weiteren Mannschaften der 1. Bundesliga treffen – unter ihnen auch der Titelverteidiger Thüringer HC. Das OLYMP Final4 2020 ist für den 23. und 24. Mai angesetzt.

E-Jugend: Wildkätzchen im Harz gesichtet

Am Samstag, 15.06.2019 hatten sich die Mädchen der E-Jugend vom SV Union Halle-Neustadt zu einer Brockenwanderung verabredet. Mit von der Partie waren das Trainerteam, sowie die Eltern. Früh am Morgen ging es mit dem Ziel Schierke, im Autokonvoi, in Richtung Harz. Dort angekommen startete die Wanderung zum Gipfel des Brockens. Die Verpflegung dampfte derweil mit der Harzer Schmalspurbahn bergauf und nahm damit den wesentlich bequemeren Weg. Bei hochsommerlichen Temperaturen starteten wir zunächst auf dem etwas leichteren und befestigten Straßenabschnitt und bogen später auf den Goetheweg, als Teil des Harzer-Hexen-Stiegs, ab. Nun ging es teilweise hüpfend oder kletternd Geröllstein für Geröllstein steil bergauf. Die anspruchvolle Abkürzung führte dazu, dass sich schnell Gruppen bildeten. Die erste Gruppe erreichte bereits nach 2:30 Stunden den Gipfel und die letzte Gruppe nach ca. 3 Stunden. Treffpunkt war die Terrasse des Brockenwirts.

Überaschung auf dem Brocken für die Kids

Nun wurde die Verpflegung vernichtet und Kraft für den Abstieg gesammelt. Einige kümmerten sich um kleinere Blessuren. Eine große Überraschung hatte das Trainerteam parat. Jede Spielerin erhielt eine Tasse mit Mannschaftsfoto, als Dankeschön für die abgelaufene Saison und eine Medaille für das erfolgreiche Erklimmen des Brockengipfels. Die Mannschaft bedankte sich ebenfalls mit einem Geschenk beim Trainerteam. Reichlich beschenkt und gestärkt ging es dann wieder ins Tal. Das Leergut dampfte ebenfalls wieder ab.Obwohl der Brocken im Volksmund auch ‚Blocksberg‘ genannt wird, war von Bibi und ihrer Verwandtschaft nichts zu sehen.

Auch hätten wir uns über etwas Schatten gefreut, jedoch hat der Borkenkäfer im Harz ganze Arbeit geleistet und den schattenspendenden Bäumen den Garaus gemacht. Es bleibt die Hoffnung, dass die jungen Baumtriebe durchstehen und den Brocken wieder zu dem machen, was er mal war. Vielleicht kommen dann auch die Hexen wieder zurück. Ob die höchste Erhebung nun 1141 Meter oder 1142 Meter über Normalnull ist, haben wir in der Eile vergessen zu prüfen. Hier sollten daher die Geologen noch einmal ran, damit wir unseren heutigen  Erfolg im Nachhinein weiter konkretisieren können. Nun geht es für alle in die restlichen Schultage, bevor es uns am letzten Wochenende im Juni zum Handballcamp nach Lübeck zieht. Von diesem werden wir wieder intensiv berichten.

Redaktion: Holger May

Lucy Strauchmann im Kader der Jugend-Nationalmannschaft für Beach-EM

Am 27. Juni starten in Polen die U17-Europameisterschaften im Beachhandball. Die Nationaltrainer Marten Franke (Jungen) und Alexander Novakovic (Mädchen) haben nun ihre zehnköpfigen Kader benannt. Beide betonen die Schwierigkeit der Entscheidung – und warnen vor dem Vergleich mit den Erfolgen der vorherigen Auswahlteams.  Die anstehende Europameisterschaft wird für die Spielerinnen und Spieler des Jahrgangs 2002/2003 das einzige internationale Turnier sein; im Herbst wechseln die Talente bereits in den Erwachsenenbereich.

Der Hintergrund ist die Orientierung des europäischen Verbandes auf den Wettkampfkalender. Beim Jahrgang 2002/2003 handelt es sich um einen so genannten Zwischenjahrgang; die reguläre Förderperiode beginnt im Herbst mit der U16 (Jahrgang 2004/2005) erneut und ist auf die Olympischen Jugendspiele 2022 ausgerichtet.

Für den aktuellen Jahrgang standen den Nationaltrainern seit Anfang des Jahres drei Lehrgänge für die Sichtung und EM-Vorbereitung zur Verfügung. Beide Nationaltrainer zeigen sich trotz der kurzen Vorbereitungszeit zufrieden. “Wir haben uns für diese zehn Spieler entschieden, weil wir so eine sehr große Variabilität im Kader haben”, erläutert Franke. “Wir haben sowohl sehr große und auch kräftige als auch kleine, flinke schnelle Spieler dabei. Wir sind nicht ausrechenbar und auch taktisch flexibel.”  Trotz ihres jungen Alters bringen seine Akteure bereits Beacherfahrung aus dem Männerbereich mit: Kari Klebinger bestritt mit den 12 Monkeys Köln über Pfingsten das Finalturnier der European Beachhandball-Tour (EBT) und lief ebenso wie Severin Henrich (Eh Drin), Tim Krauth, Joshua Löw und Christian Suck (alle Shotgunners) bei den German Beach Open auf.

“Wir sind zufrieden mit der Qualität der Spieler”, unterstreicht Franke, der gemeinsam mit seinem Co-Trainer Harald Mulder insgesamt 19 Jungs sichtete. “Wir hatten die Qual der Wahl und die Entscheidung ist uns alles andere als leicht gefallen.” Auch Novakovic spricht von einer “Qual der Wahl”, die er gemeinsam mit Co-Trainerin Fernanda Roveta zu treffen hatte. “Wir haben die besten zehn Spielerinnen gefunden, aber von den 14 Spielerinnen, die bis zum Schluss dabei waren, hätten es alle verdient gehabt, zur EM zu fahren”, fasst der 35-Jährige zusammen.  Die finale Entscheidung fiel nach der EM-Generalprobe beim Karacho Beach-Cup in Kelkheim am vergangenen Wochenende. Nach der Verletzung von Lucie Müller (HSV Magdeburg), die zugleich das EM-Aus bedeutet, trat die junge Mannschaft mit 13 Spielerinnen an. “Ich muss den Mädels ein Kompliment machen”, erklärte der Nationaltrainer. “Die Mannschaft ist extrem gewachsen und spielerisch schon weit. Wir haben sehr, sehr diszipliniert gespielt und uns als homogene Mannschaft präsentiert.”

Nach dem dritten Platz in der Frauen-Konkurrenz legte das Trainer-Duo seinen EM-Kader fest und strich noch einmal drei Spielerinnen. “Wir mussten priorisieren, auf welche Stärken wir mehr Wert legen”, erläutert Novakovic. Was das EM-Ziel angeht, bleibt er bewusst zurückhaltend: “Es ist keine Vorgabe, eine Medaille zu holen – auch, wenn es natürlich schön wäre”, so der 35-Jährige. “Ich glaube nicht, dass wir chancenlos sind, aber das primäre Ziel ist es, den jungen Talenten die Erfahrungen einer EM mitzugeben, bevor sie im Herbst in die Damenkonkurrenz aufsteigen.” Sowohl Franke als auch Novakovic warnen vor dem Vergleich mit dem Abschneiden des zuletzt geförderten Jahrgangs 2000, dessen Talente mit insgesamt vier EM-Medaillen – darunter dem U18-Europameistertitel bei den Jungen – sehr erfolgreich waren. “Man sagt natürlich flapsig, dass man in die Fußstapfen tritt, aber wir haben jetzt eine neue Mannschaft und eine neue Aufgabe”, betont Franke.

Novakovic stimmt seinem Trainerkollegen zu. “Viele vergleichen unsere jetzigen Mannschaften mit dem Jahrgang 2000 und das ist nicht fair, weil die Förderung damals bereits in der U16 begann”, erklärt der Nationaltrainer. “Den Fehler, diesen Vergleich zu ziehen, darf die Beach-Familie nicht machen.” Bei der Europameisterschaft misst sich die männliche U17 in der Gruppe B mit Portugal, den Niederlanden und Litauen. Die Mädchen müssen in der Gruppe C gegen Russland, Frankreich und die Schweiz antreten.

Auf einen Blick: Der EM-Kader der weiblichen U17 

Anna-Lena Boulouednine (TSV Allach 09 / Bavaria Beacher), Kaja Ehrhardt (TG Geislingen), Belen Gettwart (HCD Gröbenzell / Beach Bazis), Vanessa Heinrich (1.FC Nürnberg / Bavaria Beacher), Michelle Köbrich (TSV Schleißheim / Beach Bazis), Greta Köster (Thüringer HC), Michelle Schäfer (TSV Haunstetten / Brüder Ismaning), Luca Schumacher (VfL Oldenburg / Beach Chiller), Chiara Spindler (TSV Haunstetten / Brüder Ismaning), Lucy Strauchmann (SV Halle Neustadt)

Trainerteam: Alexander Novakovic und Fernanda Roveta

Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-24-116030.html