Wildcats - 1. Bundesliga

Spielabsage – Wetterlage verhindert Anreise der Wildcats

Das Bundesligaspiel zwischen dem Buxtehuder SV und dem SV UNION Halle-Neustadt ist abgesagt. Der Grund ist die Extremwetterlage in Mittel- und Norddeutschland die eine Anreise nach Buxtehude unmöglich machen. Der Deutsche Wetterdienst warnt in mehreren Unwettermeldungen und rät von Reisen ab.  In der Nacht sind auch in der Region Halle mehrere Zentimeter Schnee gefallen. Durch […]

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Der SV UNION Halle-Neustadt hat vor dem Spiel gegen Buxtehude einen Plan

Ob das Bundesligaspiel der Wildcats am Sonntagnachmittag beim Buxtehuder SV stattfindet, ist noch offen. Der Grund ist die aktuelle Wetterlage über Mittel- und Norddeutschland. „Wir stehen seit gestern Vormittag mit unserem Gastgeber, unseren Busfahrern und auch der spielleitenden Stelle der HBF in Kontakt und beobachten die Wetterlage“, so Vereinssprecher Marcel Gohlke. Die Abfahrt ist geplant für 08:00 Uhr. Vorher soll allerdings eine Entscheidung fallen, ob die Wildcats die Fahrt nach Norddeutschland antreten oder nicht. In diesem Zusammenhang bedankt sich der Verein bei der Saalesparkasse, welche den Bus und die Fahrer zur Verfügung stellen.

Matchplan für Buxtehude

Neben diesen organisatorischen Plan hat Trainer Jan-Henning Himborn aber auch einen Matchplan für das Spiel gegen den Buxtehuder SV vorbereitet. Im ersten Schritt wollen die Wildcats an sich selbst arbeiten und konzentrierter in die Partie gehen als noch in den letzten Spielen. Grundlage soll wieder eine gute Abwehrleistung sein. Dass den Wildcats der Buxtehuder SV liegt, beweist der überraschende Sieg im Hinspiel und auch das Remis vor zwei Jahren in Buxtehude. Die Favoritenrolle geht aber nicht nur wegen der besseren Tabellensituation an den Gastgeber. Buxtehude ist enorm heimstark und hat bisher nur ein Spiel in der eigenen Halle verloren. Die Hallenserinnen dagegen schwächeln in der Fremde. Nur ein Sieg gegen die Handball Luchse aus Rosengarten konnten die Saalestädterinnen bisher feiern.

Beide Teams mit Personalsorgen

Personelle Sorgen haben sowohl Dirk Leun wie auch Jan Henning Himborn. Buxtehude muss wie am vergangenen Wochenende auf Caroline Müller-Korn (Aufbautraining nach Meniskus-OP), Torfrau Lea Rühter (Knorpelschaden) und Luisa Scherer (Außenbandriss) verzichten. Die Wildcats dagegen reisen weiterhin ohne Danique Boonkamp in Richtung Norddeutschland. Ein ganz großes Fragezeichen muss man ebenfalls hinter Cecilie Woller machen.

Livestream von Sportdeutschland.TV am 07.02.2020 ab 15:00 Uhr

 

Eine Schwäbin bleibt bei den Wildcats – Lea Gruber verlängert den Vertrag um ein weiteres Jahr

Der SV UNION Halle-Neustadt hat eine weitere Personalie in trockene Tücher gebracht. Lea Gruber bleibt den Wildcats auch in der kommenden Saison erhalten. Die Rückraumspielerin unterschrieb bei den Hallenserinnen einen Vertrag für die 1. und 2. Bundesliga. Die Schwäbin ist vor zwei Jahren vom VfL Waiblingen an die Saale gewechselt. In einem Kurzinterview spricht die 1,74 Meter große Spielerin über die aktuelle Situation bei den Wildcats und über ihre Ziele. In der laufenden Saison hat Lea Gruber bisher 28 Tore gezielt.

Lea Gruber im Kurzinterview

In den letzten Spielen haben die Wildcats öfters unnötig Punkte liegen gelassen. Ein Grund waren die vielen technischen Fehler. Wie erklärst du dir die Situation, dass man sich oft selbst im Weg steht?

Lea Gruber:

Es sind viele kleine Konzentrationsfehler, die wir als Team machen und sich dadurch schnell summieren. Hinzu kommt, dass wir eine sehr junge Mannschaft sind, wo sich dann jede Spielerin persönlich Gedanken macht und unnötigerweise Druck aufbaut. Unser Ziel ist es, eine gewisse Konstanz aufzubauen und die technischen Fehler zu minimieren.

Mit Halle hast du den Sprung in die 1. Bundesliga geschafft. Wie bewertest du deine Zeit rückblickend und was sind deine nächsten Ziele?

Lea Gruber:

Rückblickend war es die richtige Entscheidung, vor zwei Jahren nach Halle zu wechseln. Ich fühle mich im Team wohl, da man mich von Beginn an sehr positiv aufgenommen hat. Als Ziel habe ich mir gesetzt, mit Halle den Klassenerhalt zu schaffen und mich persönlich mit einer konstant guten Leistung weiterzuentwickeln.

Auf was freust du dich am meisten denn die Pandemie vorbei ist?

Lea Gruber:

Ich freue mich hoffentlich bald wieder mit Freunden was essen zugehen.  Besonders nach den Heimspielen vermisse ich es mit der Mannschaft was außerhalb der Sporthalle zu unternehmen.

Was hat für eine Vertragsverlängerung in Halle gesprochen?

Lea Gruber:

In allererster Linie war die Mannschaft der Grund für eine Vertragsverlängerung. Ich fühle mich hier super aufgehoben und bin gerne in Halle. Das Umfeld, die Fans und die Stimmung, die ich vor allem in meinem ersten Jahr kennenlernen durfte, sind was ganz besonders.

Fotos: Michael Vogel

WILDCATS.TV Folge 28 – Leonie Nowak und Felix Spengler blicken zurück auf das Spiel gegen Oldenburg

Die Handballfrauen des SV Union Halle-Neustadt haben zwei Punkte im Kampf um den Verbleib in der Bundesliga liegen gelassen. Der Aufsteiger verlor am Samstagabend sein Heimspiel gegen den Mitkonkurrenten VfL Oldenburg mit 20:22 (7:11). Während der VfL den Anschluss ans Mittelfeld herstellte, haben die Wildcats weiterhin nur sechs Zähler Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz und bleiben Zwölfter. Die Gastgeberinnen scheiterten in erster Linie an ihrer hohen technischen Fehlerquote im Angriff, die Oldenburg häufig mit erfolgreichen Tempogegenstößen bestrafte. Außerdem verwarfen die Gastgeberinnen, die bis zum 13:14 (45.) auf einen Sieg hoffen konnten, vier Siebenmeter. Sieben Minuten vor dem Ende hatte die Mannschaft aus Norddeutschland beim 16:21 für die Vorentscheidung gesorgt. Den größten Anteil am Erfolg der Gäste hatten die vierfachen Torschützinnen Lana Teiken und Lisa-Marie Fragge. Die überragende Torfrau Anica Gudelj konnte trotz 16 Paraden die Niederlage des SV Union nicht verhindern. Die meisten Treffer erzielte Helena Mikkelsen (5).

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Helena Mikkelsen trifft auf ihren Ex-Verein und ist gespannt was sich ihr ehemaliger Trainer ausgedacht hat

Erneut geht es am Samstagabend für die Bundesliga Handballerinnen des SV UNION Halle-Neustadt um wichtige Punkte in der 1. Handball Bundesliga Frauen. Im vierten Heimspiel in Folge empfängt das Team von der Saale den VfL Oldenburg. Mit der Mannschaft aus Norddeutschland schließt der Aufsteiger nun endgültig die Hinrunde ab. Das Spiel ist eine Nachholpartie aus dem November 2020. In den Reihen des VfL Oldenburg gab es damals Covid-19 Infektionen, was zu der Verlegung geführt hatte.

Aufstellung bei beiden Mannschaften ungewiss

Nachdem Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen wollen die Wildcats gegen Oldenburg nachlegen. Das Team von Jan-Henning Himborn muss dafür allerdings genauso eine gute Leistung abrufen wie in der Vorwoche. Der Kader, welcher am Samstagabend auf dem Parkett der ERDGAS Sportarena steht, ist bei beiden Mannschaften ungewiss. Die Gäste müssen hinter mehreren Spielerinnen ein Fragezeichen machen. Wer die Reise nach Halle mit antritt wird eine Überraschung sein. Bei den Hallenserinnen fällt definitiv Danique Boonkamp aus. Ob es zu einer Rückkehr von Cecilie Woller kommt, bleibt offen und wird kurzfristig entschieden. Definitiv im Kader stehen wird Helene Mikkelsen. Für die Dänin ist das Spiel gegen Oldenburg eine besondere Partie. Die Rückraumspielerin spielte die letzten zwei Jahre für den aktuellen Tabellenzehnten. Mit 55 Toren ist Helena Mikkelsen die beste Torschützin im Team des SV UNION Halle-Neustadt und weiß das Spiel gut einzuschätzen: „Ein Spiel gegen einen ehemaligen Verein ist immer etwas Besonderes für eine Spielerin. Oldenburg hatte einen guten Start in die Saison und viel Qualität in der Mannschaft. Siege gegen Metzingen und einer knappen Niederlage gegen den Thüringer HC untermauern das. Ich sehe trotzdem Chancen, dass wir gegen Oldenburg gewinnen können. Gleichzeitig bin ich sehr gespannt, was sich Niels Bötel einfallen lassen hat, um Punkte aus der Erdgas Sportarena zu entführen“

Gegen Oldenburg bisher ohne Punkte

Beide Mannschaften sind sich bisher in Pflichtwettbewerben erfolgreich aus dem Weg gegangen. Obwohl die Vereine eine lange Handballtradition haben, gab es bisher nur 2 Aufeinandertreffen. Alle beiden Partien konnte der VfL Oldenburg klar gewinnen. Damit der SV UNION Halle-Neustadt heute die ersten Punkte gegen die Norddeutschen feiern kann, muss man vor allem auf Merle Carstensen und Kathrin Pichlmeier aufpassen. Die beiden Rückraumspielerinnen erzielten zusammen mehr als 170 Tore für die Gäste. Anwurf ist um 19:00 Uhr und das Spiel wird geleitet von Svenja Maczeyzik/ Saskia Blunck aus Hamburg. Live wird das Spiel wie gewohnt übertragen bei Handball-Deutschland.TV.

Das Bundesliga Heimspiel wird präsentiert von unserem Hauptsponsor GWG Halle-Neustadt.

Programmheft zum Spiel

Ticket der 1. Reihe

Wir haben noch wenige Wildcats – Kalender für Euch – Jetzt zum reduzierten Preis für 15,00 Euro

Wir haben noch wenige Kalender 2021 von unseren Bundesliga Handballerinnen des SV UNION Halle-Neustadt zu verkaufen. Da der Januar bereits vorbei ist reduzieren wir den großen und exklusiven Wandkalender von 19,70 Euro auf 15,00 Euro. Alle Kalender sind handsigniert und können abgeholt und gern auch verschickt werden (6,50 Euro Versandpauschale). Der Kalender enthält aktuelle Fotos von aus der laufenden Erstligasaison der Wildcats. Einfach das Bestellformular ausfüllen und wir setzen uns dann mit Euch in Verbindung.

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    Wildcats.TV Folge 27 – Thara Sieg mit einem Rückblick auf das Spiel vom Samstag gegen Leverkusen

    In der 27. Folge vom Wildcats.TV blicken wir auf das Bundesligaspiel gegen Leverkusen zurück. Im Kader stand auch Thara Sieg. Unsere Torhüterin analysiert das Spiel für Euch.

    Anica Gudelj versetzt mit schönen Paraden die Wildcats in eine Euphoriewelle

    Mit einer Überraschung haben sich die Wildcats im Kampf um den Klassenerhalt Luft verschaffen können. Durch einen 25:22 Heimerfolg gegen den TSV Bayer 04 Leverkusen festigten die Hallenserinnen ihren 12. Tabellenplatz. Dabei sah es zuerst gar nicht nach einem Punktgewinn für den Aufsteiger aus. Als Svenja Huber in der 6. Minute das 1:4 erzielte, schien es so, als ob das Spiel sein Lauf nimmt. Die Wildcats kämpften sich allerdings zurück in die Partie und gingen mit einem knappen 10:12 Rückstand in die Kabine. In der zweiten Halbzeit brachte Torfrau Anica Gudelj den Gästen vom Rhein mit ihren Paraden zur Verzweiflung. Eine 13-minütige Torflaute der Werkselfen nutzten die Hallenserinnen, um das Spiel in der 45. Minute auf 18:14 zu drehen. Auch wenn Leverkusen durch eine offensive Abwehr noch mal versuchte zurückzukommen, behielten die Wildcats die Nerven und gewannen am Ende verdient. Neben Anica Gudelj machte Helene Mikkelsen mit 7 Toren auf sich aufmerksam. Bei Leverkusen war Svenja Huber mit 6 Treffern am erfolgreichsten.

    Mit alten Problemen gestartet

    Blamage, Krise und 7 Spiele ohne Sieg das waren Wörter, die nach der Niederlage vom Mittwoch gegen Mainz in den Medien zu lesen waren. Dass die Wildcats eine Antwort nach dem Ausrutscher zeigen, war die Hoffnung aber nicht zu erwarten. Immerhin kam mit Leverkusen der Tabellensechste an die Saale gereist. Zusätzlich mussten die Gastgeber auf die Spielmacherin Cecilie Woller verzichten. Das Spiel begann allerdings wie viele es erwartet hatten. Die Gäste gingen frühzeitig mit 1:4 Führung. Die Schwachstellen der Hallenserinnen waren erneut schnell ausgemacht. Es hing wieder in der Offensive. Torchancen wurden nicht genutzt und die Fehlerquote war sehr hoch. Was man aber in der Anfangsphase in der Mannschaft spürte, war die andere Körpersprache. Die Kraft zogen sich die Wildcats durch eine gutstehende Defensive mit einer immer besser wertenden Torfrau Anica Gudelj. Sophie Lütke erzielte anschließend in der 16. Minute den 6:6 Ausgleichstreffer. Bis zum Pausenpfiff entwickelte sich dann eine offene Partie. Beide Mannschaften schafften es nicht, sich weiter abzusetzen.

    20 Paraden von Anica Gudelj

    In der zweiten Halbzeit legten die Hallenserinnen dann ihre Abschlussschwäche ab und kamen torhungrig aus der Kabine. Immer wieder übernahm jetzt Helena Mikkelsen die Verantwortung. Mit vier Toren innerhalb von sieben Minuten hatte sie einen großen Anteil an der ersten Führung in der 37. Minute. Die Mannschaft von Martin Schwarzwald wirkte nervös und verunsichert in der Phase des Spiels. Auch die erfahrenen Spielerinnen wir Mariana Ferreira Lopes und Svenja Huber nutzten plötzlich klare Torchancen nicht. Fast unüberwindbar war Torhüterin Anica Gudelj. Mit insgesamt 20 Paraden über das gesamte Spiel hinweg versetzte sie die Hallenserinnen in eine Euphoriewelle. Bis zur 50. Minute zogen die Saalestädterinnen dann auf 21:15 weg. Die Gäste versuchten nach einer Auszeit mit einer offensiven Deckungsvariante noch mal zurückzukommen. Mit viel Bewegung in der Offensive brachten die Wildcats den Heimsieg allerdings über der Zeit und gewannen am Ende auch verdient mit 25:22.

     Stimmen zum Spiel:

    Jan-Henning Himborn (Trainer SV UNION Halle-Neustadt):

    “Das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torhüterin hat heute super zusammengepasst. Unsere Einstellung zum Spiel war deutlich besser als noch am Mittwoch und ich freue mich, dass meine Mannschaft ein anderes Gesicht gezeigt hat. Heute haben wir unseren Matchplan voll umgesetzt.

    RE-Live von Sportdeutschland.TV

    Ausführliche Statistik und Spielverlauf

    Programmheft zum Spiel 

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