Wildcats - 1. Bundesliga

“Chance genutzt” – Lena Smolik mit Vertragsverlängerung für Juniorteam und Wildcats

Lena Smolik bleibt beim SV UNION Halle-Neustadt und konnte sich mit dem Verein über zwei weitere Jahre einigen. Die Rückraumspielerin, welche vor der Saison vom SC Markranstädt an die Saale wechselte, ist zu einer tragenden Säule im Juniorteam herangewachsen. Mit 55 Toren erzielte sie die meisten Treffer im Drittligateam. „Lena ist zu einer sehr guten Spielerin in der 3. Liga gereift. Sie hat allein in dem letzten Jahr ihre Persönlichkeit enorm verbessert und gelernt Verantwortung zu übernehmen“, so schwärmt der zukünftige Trainer der Wildcats Christian Denk von der Rückraumspielerin. Die 20-Jährige wird demzufolge mit in den Kader der Bundesligamannschaft rutschen und somit weiter Erfahrung sammeln. Ähnlich sieht es auch ihr jetziger Trainer und sportlicher Leiter Jan-Henning Himborn. „Sie hat in den letzten Spielen ihre Chance in der Bundesligamannschaft zu spielen genutzt. Man hat ihr Potenzial, dort gesehen und das gilt es jetzt weiter auszubauen. Ich freue mich, dass wir sie zwei Jahre an unseren Verein binden konnten. Lena Smolik wird dem Kader des Juniorteams und der Wildcats zugehören.

Lena Smolik im Kurzinterview

Was waren die Gründe welche für einer Vertragsverlängerung gesprochen haben?

Lena Smolik:

Es macht Spaß, für den Verein in dieser wunderbaren Arena spielen zu dürfen mit einer Kulisse, die in jedem Spiel für Gänsehaut sorgt. Gleichzeitig bietet es mir die Möglichkeit, hochklassig Erfahrungen zu sammeln und sich über anspruchsvolles Training weiter entwickeln zu können. Mit der 3. Liga bekomme ich im Juniorteam die Chance, Spielpraxis zubekommen und das was ich aus der Bundesliga gelernt habe umzusetzen.

Was sind Deine privaten/berufliche Ziele neben dem Handball?

Lena Smolik:

Ende Mai soll meine Sporteignungsprüfung stattfinden. Aufgrund der aktuellen Coronakrise hoffe ich, dass das auch alles so funktioniert. Danach möchte ich gerne zum Wintersemester mein Studium in der Sportwissenschaft beginnen. Dieser Studiengang bietet mir die Möglichkeit, mich mit Themen wie der Psyche eines Sportlers auseinander zu setzten. Ich halte die mentale Stärke eines Sportlers für unheimlich wichtig und finde eine Mannschaftsbetreuung wie bei uns mit Katja Kramarczyk sehr hilfreich. Studieren würde ich gern in Leipzig, da ich dort auch mein privates Umfeld habe.

Fanclub Saalemiezen fragt und „Smoli“ antwortet

Wie hast du dich nach einem Jahr in die Wildcatsfamilie eingelebt?

Lena Smolik:

Ich fühle mich sehr wohl im gesamten Umfeld! Die Mädels haben es einem leicht gemacht, in der Mannschaft anzukommen. Die gesamte Wildcatsfamilie rund um Vorstand, Offizielle, Fans und Team sorgen dafür, dass man sich auch schon in einem leider sogar etwas verkürzten Jahr super einleben konnte.

Wie findest du das Fanformat Wildcats.TV und hast du schon Mal reingeschaut?

Lena Smolik:

Ich finde es eine super Möglichkeit, die Eindrücke der Spielerinnen einzufangen und somit den Fans ein paar Einblicke zu geben. Es ist schön, dass wir mit Felix jemanden haben, der das gesamte Konzept rund um Wildcats.TV organisiert und mit Leidenschaft dahinter steht.

Langjährige Partnerschaft verlängert: Molten bleibt Ballpartner der HBF

In Zeiten von Unsicherheit und Ungewissheit bedingt durch das Corona-Virus setzen die Handball Bundesliga Frauen (HBF) und Molten, Hersteller von Wettkampfbällen und Sportequipment, ein starkes Zeichen: Sie haben ihre Partnerschaft verlängert. Wie seit über 15 Jahren werden auch in der Saison 2020/21 die über 400 Begegnungen der beiden höchsten Spielklassen des deutschen Frauenhandballs mit Molten-Bällen ausgetragen. Als exklusiver Ballpartner stellt das Unternehmen mit Hauptsitz in Japan den offiziellen Spielball der 1. und 2. Bundesliga zur Verfügung. Alle 30 Mannschaften der beiden HBF-Ligen werden außerdem mit Bällen für ihre Trainingsmaßnahmen ausgestattet. Der Vertrag wurde vorerst für ein Jahr geschlossen und beinhaltet die Option auf Verlängerung um weitere 12 Monate.

HBF-Geschäftsführer Christoph Wendt: „Es ist alles andere als selbstverständlich, dass in wirtschaftlich und sportlich so unsicheren Zeiten, wie sie aktuell herrschen, Verträge unterschrieben werden. Die langjährige Partnerschaft mit Molten und die erneute Vertragsverlängerung zeigen, dass wir uns aufeinander verlassen können. Uns gibt diese Zusammenarbeit Sicherheit für die kommende Saison, in der wir mit großer Wahrscheinlichkeit noch mit deutlichen Nachwehen der Corona-Zeit zu kämpfen haben werden.“

Markus Wedler, Molten Vertriebsleiter Deutschland: „In Zeiten wie diesen herrschen auf allen Seiten viele Unsicherheiten. Umso wichtiger ist es, Partner um sich herum zu wissen, auf die man sich verlassen kann. Seit vielen Jahren führen wir mit der HBF eine erfolgreiche Zusammenarbeit sowie eine enge und positive Kommunikation. Es war deshalb für uns keine Frage, diese Partnerschaft weiterzuführen. Wir wünschen der HBF und allen Mannschaften der beiden HBF-Ligen, dass sie gestärkt aus dieser Situation herauskommen und wollen hier als Partner auch unseren Teil dazu beitragen und freuen uns auf eine Fortführung der Kooperation.“

Die offiziellen Spielbälle der HBF können über den ligaeigenen Onlineshop erworben werden:

www.hbf-info.de/shop.

Laura Winkler und die Wildcats gehen gemeinsame Wege

Es war keine einfache Saison, vielleicht war es auch die schwerste ihrer bisherigen Handballkarriere. Laura Winkler verletzte sich zu Saisonbeginn mit einer Fraktur am Finger. Nur wenige Wochen nach der Rückkehr am Anfang des Jahres zog sich die 23-Jährige dann einen doppelten Bänderriss zu. Operation und Saisonaus war die schlimme Diagnose für die Rückraumspielerin. Der SV UNION Halle-Neustadt stärkt der seit 2015 in Halle spielenden Laura Winkler aber den Rücken. „Laura ist durch ihre lange Vereinszugehörigkeit eine Ur-Wildcat. Wir hoffen, dass sie gestärkt aus dieser für sie nicht optimal gelaufenen Saison rausgeht. Von uns bekommt sie jedenfalls das Vertrauen und daher verlängern wir den Vertrag um ein weiteres Jahr“, so der sportliche Leiter Jan-Henning Himborn.

Laura Winkler glücklich über die Vertragsverlängerung

„Ich bin froh, dass ich in Halle verlängert habe, da ich hier mit Familie, Freund und Freunde alles Wichtige in meinem Leben habe. In der Mannschaft fühle ich mich richtig wohl und freue mich schon auf die Zeit, wo ich wieder in einer vollen Halle kann“, so Laura Winkler. Bevor es auf das Handballparkett zurückgeht, stehen aber im April die Abschlussprüfungen zur Industriekauffrau auf der Agenda. An der Entscheidung zur Vertragsverlängerung war bereits auch der neue Trainer Christian Denk beteiligt. „Laura verkörpert zu 100 Prozent Identifikation mit dem Verein und stellt sich immer voll in den Dienst der Mannschaft. Ihre Stärke hat sie in der Deckung und ich freue mich demnächst mit ihr zusammenarbeiten“, so der zukünftige Wildcats Coach.

Foto: Detlev Keller

 

Wildcats.TV Folge 17 – Saisonabbruch mit einen Rückblick auf die Wildcats

Handball wird es in den nächsten Monaten nicht mehr zusehen geben. Damit die Zeit ohne Wildcats nicht so lang wird, hat Felix Spengler einen Saisonrückblick zusammengeschnitten. Neben bekannten Szenen aus den Heimspielen gibt es auch unveröffentlichtes Material aus Auswärtsspielen.

Christian Denk braucht den “Kick Handball” und das ab Sommer mit den Wildcats

Trainersuche erfolgreich, dass kann der SV UNION Halle-Neustadt am Dienstagabend vermelden. Zur neuen Saison wird Christian Denk der neue Trainer an der Seitenlinie der Wildcats sein. Der 36-Jährige ist in der Bundesliga kein Unbekannter. „Ich habe bereits mit vier Jahren aktiv das erst mal einen Handball in die Hand genommen. Seitdem ist mein Leben von diesem tollen Sport geprägt“, so der zukünftige Trainer. In den Trainerbereich ist der in Kassel geborene Christian Denk im Jahr 2001 als Jugendtrainer eingestiegen. Seine größten Erfolge feierte er mit dem aktuellen Zweitligisten SG Kirchhof 09. Die erste Frauenmannschaft übernahm er im Jahr 2016 in der 3. Liga, mit welcher er auch den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte. Bis Dezember 2019 hat er Kirchhof zu einer etablierten Bundesligamannschaft entwickelt, wo die Handschrift Denk deutlich zu lesen ist. Nach dem Rücktritt vor wenigen Monaten braucht er jetzt wieder den „Kick Handball“.

Christian Denk kennt bereits einige Spielerinnen

„Das Trainerprofil passt perfekt zu der Vereinsphilosophie“, so begründet Jan-Henning Himborn den Transfer. „Halle hat gute Voraussetzungen, um meine Handballphilosophie umzusetzen. Ich möchte ein enges Zusammenarbeiten zwischen Wildcats und Juniorteam schaffen, denn Zusammenhalt und Identifikation sind mir enorm wichtig. Die Grundsteine für einen modernen sowie schnellen Handball wo eine gewisse Emotionalität und Aggressivität dazugehört sind in Halle gelegt. Jetzt gilt es die guten Voraussetzungen zu nutzen und in der Zukunft zu optimieren“, so der künftige Trainer des SV UNION Halle-Neustadt. Spielerinnen wie Danique Boonkamp oder Swantje Heimburg kennt der neue Trainer durch seine vorherige Trainerstation bereits sehr gut. In der ERDGAS Sportarena war Christian Denk schon öfters zu Gast und konnte mit seinem alten Team am 04. Februar 2018 sogar zwei Punkte entführen. „Halle hat eine Spielstätte, die in der Bundesliga einmalig ist. Ich will zusammen mit der Mannschaft die Fans begeistern, sodass wir in Zukunft immer zwischen 700 – 1000 Zuschauer in der Arena haben werden”.

Positives Vereinsleben

Der in Spielen emotionale neue Coach ist auch bekannt für eine ausgezeichnete Jugendarbeit. „Positives Vereinsleben ist mir enorm wichtig, von daher habe ich in Kirchhof regelmäßig Handball-Camps mit 50 – 70 Kindern organisiert“, so Christian Denk. Er unterschrieb in Halle einen 2 Jahres Vertrag, welcher für die 1. und 2. Bundesliga gültig ist.

Wildcats mit Kantersieg in Solingen-Gräfrath

Der SV UNION Halle-Neustadt verteidigt eindrucksvoll den 2. Tabellenplatz und verschafft sich Luft auf Verfolger BSV Sachsen Zwickau. Mit 27:40 (13:21) gewinnt das Team von Trainerin Tanja Logvin deutlich beim Tabellenletzten HSV Solingen-Gräfrath 76. Das Bundesligaspiel war schnell entschieden, bereits in der 11. Minute führten die Hallenserinnen mit 3:8 durch einen Treffer von Danique Boonkamp. Im weiteren Spielverlauf ließen die Wildcats nicht locker und taten was für ihr Torverhältnis. Erfolgreichste Spielerin bei den Gästen war Lea Gruber mit 10 Toren. Merit Müller und Vanessa Brandt waren mit 5 Treffern bei Solingen am besten.

Verletzte Rückraumspielerin als moralische Unterstützung dabei

Nur 152 Zuschauer sahen in der Solinger Klingenhalle einen Sahnetag der Wildcats-Offensive. Zum zweiten Mal in der Saison knackten die Hallenserinnen die 40 Tore Marke. Mit einem so deutlichen Sieg war im Vorfeld nicht zu rechnen. Durch den kurzfristigen Ausfall von Saskia Lang, welche kein grünes Licht wegen ihrem Knie bekommen hat reisten die Wildcats mit nur 8 Feldspielerinnen nach Nordrhein-Westfalen. Zuhause bleiben wollten Sophie Lütke und Saskia Lang aber nicht und unterstützten das Team mental. Insgesamt war es ein souveräner Auftritt von der ersten Minute an des Tabellenzweiten. Auch wenn beide Mannschaften zu Beginn nervös in die Partie starteten, gewannen die Wildcats mit jedem Treffer mehr Sicherheit. Durch gute Abwehrarbeit und einer starken Isabell de Gois im Tor konnte man sich schnell entscheidend absetzen und mit einer deutlichen 13:21 Führung in die Halbzeitpause gehen.

40. Tor durch Vanessa Dierks

Beflügelt durch die in der Halbzeit in der Kabine bekannt gewordenen 30:26 Niederlage von Zwickau in Harrislee ließen die Wildcats auch im zweiten Spielabschnitt nicht locker. Eine kleine Schwächephase wie in den meisten Spielen war in diesem Spiel schwer zu finden. „Es war ein sehr schnelles Spiel von beiden Mannschaften, daher natürlich auch sehr kräfteraubend. Mit Isa hatten wir im Tor einen super Rückhalt. Im Angriff waren wir von jeder Position sehr konsequent mit unseren Abschlüssen“, so Lea Gruber. Stück für Stück bauten die Wildcats jetzt ihre Führung weiter aus. Das im Handballsport so bedeutende 40. Tor für die Hallenserinnen warf die jüngste im Kader Vanessa Dierks. Was das Mannschaftsintern bedeutet, war am Samstagabend noch nicht rauszubekommen. Neben dem deutlichen Auswärtssieg war es auch schön anzusehen, dass sich jede Feldspielerin in die Torschützenliste eintragen konnte und somit Anteil an diesen in der Höhe überraschenden Auswärtserfolg hatte

Am kommenden Samstag geht es dann um 19:00 Uhr Zuhause in der ERDGAS-Sportarena gegen den TSV Nord Harrislee weiter.

Statistik und detaillierter Spielverlauf

Bild: Detlev Keller

Tanja Logvin warnt vor dem Tabellenletzten aus Solingen

Am Samstagabend müssen die Wildcats bei der HSV Solingen-Gräfrath 76 sehr viel Vorsicht walten lassen. Auch wenn die Tabellensituation eine klare Tendenz vorgibt, wenn der Tabellenzweite zum Tabellenletzten reist, muss man äußerst wachsam sein. In den letzten acht Spielen hat der Gastgeber insgesamt acht Punkte geholt. Beim Aufsteiger hat diese kleine Erfolgswelle wieder Hoffnung um den Klassenerhalt entfacht. Für die Wildcats ist es das erste Spiel in der Vereinsgeschichte in Solingen.

60 Minuten schnellen Handball

Die personelle Situation hat sich bei den Hallenserinnen im Wochenverlauf leicht entspannt, trotzdem ist der Kader dünn. Nur die Langzeitverletzten Laura Winkler, Pia Dietz und Sophie Lütke können die Reise nach Nordrhein-Westfalen nicht mit antreten. „Solingen hat uns bereits im Hinspiel so einige Probleme gemacht, daher gehört die Mannschaft nicht auf den letzten Tabellenplatz. Mit Mandy Reinarz und Vanessa Brandt gibt es zwei gefährliche Spielerinnen in ihren Reihen. Oft geht ihnen in den letzten zehn Minuten die Puste aus und das müssen wir nutzen und über die volle Spielzeit konzentriert unseren schnellen Handball spielen. Mit dem kleinen Kader wird das keine leichte Aufgabe“, so Trainerin Tanja Logvin.

Die Woche bei den Wildcats

Im Wochenverlauf bestätigte die Handball Bundesliga Frauen den Eingang der Lizenzunterlagen für die 1. und 2. Bundesliga. Neben dem SV UNION Halle-Neustadt beantragte auch HL Buchholz 08 -Rosengarten, BSV Sachsen Zwickau und der VfL Waiblingen eine Lizenz für das deutsche Oberhaus. Das Spiel am Samstag beim Tabellenletzten ist für die Hallenserinnen außerdem ein wichtiges mit Blick auf das Torverhältnis. Während Rosengarten das deutlich beste Torkonto hat, liegen Zwickau und Halle gleichauf. Sollte am letzten Spieltag eine Punktgleichheit vorliegen, zählt die bessere Tordifferenz, daher sollte es spätestens ab jetzt um jedes Tor gehen. Die finalen Gespräche zur Besetzung der Trainerposition für die neue Saison sind ebenfalls in den vergangenen Tagen gelaufen. Die Entscheidung wird in der kommenden Woche bekannt gegeben.

Für einige Spielerinnen wartet wieder ein Doppelspieltag. Neben der Zweitligamannschaft tritt auch am Sonntag das Juniorteam in der Fremde an. Das Team von Jan-Henning Himborn steht beim wichtigen Spiel um den Klassenerhalt in der 3. Liga bei der TSG Ober-Eschbach um 16:00 Uhr auf der Platte.

Liveticker zum Spiel der 2. Bundesliga und zum Juniorteam

Wildcats.TV Folge 16 – Hallenserinnen zurück in der Erfolgsspur

Nach zwei Niederlagen in Folge haben die Hallenserinnen wieder zwei Punkte eingefahren. Gegen die SG Kirchhof 09 gab es einen knappen Heimerfolg zu feiern. In einer stimmungsvollen Partie sahen die 545 Zuschauer einen Gastgeber, die vor allem mit Kampf und Leidenschaft überzeugte.