Wildcats - 1. Bundesliga

Wildcats machen das dänische Trio perfekt – Simone Spur Petersen wechselt nach Halle

Nein, Dänisch wird nicht die neue Sprache bei den Bundesligahandballerinnen des SV UNION Halle-Neustadt. Auch wenn mit Simone Spur Petersen die dritte dänische Rückraumspielerin in der kommenden Saison bei den Wildcats spielt, bringt sie sehr gute Deutschkenntnisse mit. Zusammen mit Helena Mikkelsen und Cecilie Woller wird „Danish Dynamite“ in Halle verstärkt. Cecilie Woller ist für Simone Spur Petersen vom Erstligisten HSG Bensheim/Auerbach keine unbekannte. Beide spielten zusammen bei Ajax København in der dänischen Zweiten Liga, bevor sich ihre Wege trennten. Der Kontakt zwischen beiden besteht aber bis heute noch. Über Umwege schaffte die neue Rückraumspielerin den Sprung in die 1. Bundesliga nach Deutschland zum VfL Oldenburg. Mit den Norddeutschen gewann sie 2018 den DHB Pokal, bevor es sie dann zur HSG Bensheim/Auerbach wechselte. „Ich habe viel Positives über den Verein gehört und bin mir sicher, dass ich mich in Halle weiterentwickeln kann. Zusammen mit der Mannschaft möchte ich bei den Wildcats meine Leistung abrufen und weiter nach vorn bringen. Der Verein und auch die Mannschaft haben das Potenzial, weiter oben in der Tabelle zu stehen“, so Simone Spur Petersen.

Wunschspielerin wechselt nach Halle

Ähnlich beschreibt es auch der Sportdirektor Jan-Henning Himborn, der im Neuzugang eine neue Spielerin mit Format Führungsspielerin sieht. „Für uns war Simone schon vor zwei Jahren eine Spielerin, die wir auf der Wunschliste hatten. Jetzt über den Kontakt von Cecilie haben wir uns gefunden, da es genau der Typ Spielerin ist, den wir gesucht haben. Eine schnelle dynamische Spielerin, welche sowohl im Angriff wie auch in der Abwehr ihre Qualitäten hat“. Die Rückraumspielerin hat am Montagmorgen einen medizinischen Check in der Sportklinik Halle erfolgreich bestanden und somit steht einen Wechsel in die Saalestadt nichts mehr im Wege. Die sportliche Form zeigt im Moment deutlich nach oben. Im Spiel am Sonntag zwischen der HSG Bensheim/Auerbach und dem Buxtehuder SV konnte sie 5 Tore zum 31:31 beisteuern. Viel gesehen hat Simone Spur Petersen von Halle noch nicht. Die Integration ins Team und in die Stadt sollte aber schnell erfolgen immerhin hat sie zwei weitere Däninnen in der Mannschaft. „Da ich ein Familienmensch bin, freue ich mich, dass ich jetzt auch näher an meiner Heimat spiele. Von Halle sind es nur 5 Stunden bis zu meiner Familie“, so die neue Rückraumspielerin im Trikot der Wildcats.

Foto: Holger John

 

Presseschau zum Spiel gegen Bietigheim (mit Videos): Bietigheim eine Nummer zu groß

Die Handballerinnen des SV Union Halle-Neustadt haben gegen die SG BBM Bietigheim auf verlorenem Posten gestanden. Der Aufsteiger unterlag am Sonntag auf heimischem Parkett dem Tabellenzweiten klar mit 17:29 (8:16). Der Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsplatz in der Bundesliga beträgt jedoch weiterhin vier Punkte. Aus einer geschlossenen Bietigheimer Mannschaft ragten Kim Naidzinavicius (7/5) und Karolina Kudlacz-Gloc (4)noch heraus. Torfrau Lara Lepschi verhinderte mit acht Paraden in der zweiten Halbzeit eine noch höhere Niederlage für den SV Union, für den Helena Mikkelsen (7) die meisten Tore erzielte.

Der Favorit gab vom Anpfiff an den Ton, lag nach sechs Minuten schon 4:0 in Front und baute die Führung bis zur 22. Minute auf 12:4 aus. Die Hallenserinnen fanden nur selten eine Lücke im gegnerischen Abwehrblock und leisteten sich außerdem zu viele technische Fehler. Diese wurden von den in allen Belangen überlegenen Gäste in der Regel mit Treffern nach Tempogegenstößen bestraft. (dpa)

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 28.02.2021


Union Halle-Neustadt ohne Chance gegen Bietigheim – MDR.DE

Klare Sache: Union Halle-Neustadt hat gegen den Favoriten SG Bietigheim eine deutliche Niederlage kassiert. Das Team von Trainer Jan-Henning Himborn war von Beginn an klar unterlegen. Keine Chance für die “Wildcats”: Union Halle-Neustadt hat gegen den Favoriten SG Bietigheim eine deutliche 17:29 (8:16)-Niederlage kassiert. Weil auch Göppingen beim Tabellenführer aus Dortmund verlor, beträgt der Abstand der “Wildcats” auf die Abstiegsränge weiter vier Punkte.

Union von Beginn an unterlegen

Das Team von Jan-Henning Himborn war vor leeren Rängen von Beginn an klar unterlegen. Besonders im Mittelteil der ersten Halbzeit konnte Bietigheim seinen Vorsprung deutlich ausbauen und sich bis zur Halbzeit-Sirene einen sicheren Vorsprung erarbeiten. Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie zunächst ausgeglichener – stellenweise sogar mit leichten Vorteilen für die “Wildcats”. Doch die Gastgeberinnen konnten den Rückstand nicht mehr aufholen, im Gegenteil: Bietigheim zog am Ende wieder davon. Beste Werferin war die Hallenserin Helena Mikkelsen (sieben Tore). Bietigheim überzeugte mit insgesamt acht Gegenstoß-Toren und ließ sich den Sieg bis zum Schluss nicht mehr nehmen.

Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk – 28.02.2021


Wildcats bald ohne Sophie Lütke – MDR Sachsen-Anhalt

Sophie Lütke, Kapitänin der Bundesliga-Handballerinnen aus Halle-Neustadt, geht im Sommer zum Europapokal-Anwärter Neckarsulm. Doch davor gibt sie alles für den Klassenerhalt mit den Wildcats im Spiel gegen Bietigheim.

TV-MDR Beitrag vom 29.02.2021

Wildcats wollen an die gute Leistung gegen Neckarsulm anknüpfen und das Spiel gegen Bietigheim genießen

Der Aufsteiger SV UNION Halle-Neustadt musste am späten Freitagabend eine 35:30-Niederlage bei der Neckarsulmer Sportunion wegstecken. Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt startete als Außenseiter furios in die Partie und brachte die ehemalige Trainerin Tanja Logvin früh ins Schwitzen. Eine 0:5 Führung nach sieben Minuten für die Wildcats war ein Achtungszeichen, was das Team von Jan-Henning Himborn gezeigt hat. Die Gäste hatte den verspäteten Anwurf scheinbar besser weggesteckt. Statt 19:30 Uhr erfolgte der Anpfiff erst eine Stunde später. Der Grund war, dass die Schiedsrichter Thomas Kern und Thorsten Kuschel im Stau in einer Vollsperrung standen. Nach einer Auszeit vom Trainer-Duo Tanja Logvin und Maike Daniels kam der Favorit allerdings immer besser in die Partie. Auch wenn die Wildcats weiterhin mit viel Leidenschaft und Engagement das Spiel gestalteten, bestrafte Neckarsulm jeden kleinen Fehler. Besonders Nathalie Hendrikse und Irene Espinola Perez bekamen die Hallenserinnen nicht in Griff und so konnte der Tabellenfünfte in der 16. Minute ausgleichen. Die Wildcats gaben aber nicht auf und beeindruckten mit schönen Spielzügen zurecht ihren Anspruch auf eine Zugehörigkeit in der 1. Bundesliga. Kreativ und facettenreich, wie man es selten in der Saison gesehen hat, konnte man alle Positionen in der Offensive mit einbinden. Bis zur 23. Minuten beim Stand von 13:13 blieben die Saalestädterinnen im Spiel, bevor Neckarsulm zu einer 17:14 Pausenführung wegziehen konnte.

Youngstars mit positiven Akzenten

In der zweiten Halbzeit schafften es die Wildcats nicht noch mal in Schlagdistanz heranzukommen. Kämpferisch war das Team aber gut aufgestellt und so wehrte man sich gegen eine deutlich höhere Niederlage, wie es zwischenzeitlich beim 28:21 in der 47. Minute aussah. Eine Rückkehr auf das Spielfeld konnte Cecilie Woller feiern. Die Dänin wird langsam an den Wettkampfmodus gewöhnt und konnte in der 2. Halbzeit in der Defensive aushelfen. Jan-Henning Himborn nutzte den Spielverlauf, um den jungen Spielerinnen im Team eine Chance zu geben. Lara-Sophie Lepschi im Tor und Lena Smolik im Rückraum bekamen für ihre gute Leistung ein Extralob, nachdem Spiel. Überzeugen konnte auch Jenice Funke auf der Außenposition. Mit 9 Toren war sie die erfolgreichste Spielerin bei den Wildcats. „Wir sind super ins Spiel reingekommen und sind letztendlich an unserer Chancenverwertung gescheitert. Insgesamt haben wir heute ein gutes Handballspiel beider Mannschaften gesehen, wo ich vor allem auch mit unserem Tempo sehr zufrieden bin“, so Jan-Henning Himborn.

37 Stunden und schon steht das nächste Spiel vor der Tür

Viel beschäftigen können sich die Wildcats mit dem Spiel nicht. Denn nur 37 Stunden nachdem der SV UNION Halle-Neustadt in Halle angekommen ist, stehen sie wieder auf dem Parkett. Am Sonntag gastiert das Starensemble der SG BBM Bietigheim in Halle. Der Tabellenzweite zeigte am Freitagabend beim 43:22 gegen die Kurpfalz Bären seine individuelle Klasse. Die Mannschaft und auch das Trainerteam freuen sich auf das Spiel gegen so eine Top-Mannschaft. „Wir werden im Kader für das Spiel was verändern und dann das Spiel genießen. Nachdem Bietigheim Spiel warten auf uns zwei ganz entscheidende Partien“, so Jan-Henning Himborn. Gemeint ist dann das Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 und das Spiel gegen die HL Buchholz 08 – Rosengarten. Das Heimspiel gegen die SG BBM Bietigheim wird präsentiert von der GP Papenburg AG. Ab 16:00 Uhr gibt es wieder einen Livestream bei Sportdeutschland aus der ERDGAS Sportarena

Link zum Livestream Spiel SV UNION Halle-Neustadt vs. SG BBM Bietigheim

Re-Live vom Spiel Neckarsulmer Sportunion vs. SV UNION Halle-Neustadt

Bild: Neckarsulmer Sportunion

 

Eine Freundschaft die heute für 60 Minuten eine Pause einlegen muss – Wildcats reisen nach Neckarsulm

Zwei Jahre lang haben sie zusammen die Trainerbank des SV UNION Halle-Neustadt gehütet. Eine Freundschaft und weiterhin enger Kontakt haben sich daraus entwickelt. Die Rede ist von Tanja Logvin und Thomas Müller. Sie feierten die Teilnahme am OLYMP Final Four oder den Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga zusammen. „Es gab auch hoch emotionale Minuten, so zum Beispiel wo ich kurzfristig wegen einer Roten Karte von Tanja das Spiel übernehmen musste“, erinnert sich Thomas Müller zurück. Heute Abend treffen beide wieder aufeinander, allerdings mit anderen Zielen. Tanja Logvin will mit ihrer Neckarsulmer Sportunion nach zwei erfolglosen Spielen zurück in die Erfolgsspur. Gewinnen will zwar auch Thomas Müller mit seinen Wildcats, aber die Hallenserinnen gehen als Außenseiter in die Partie. Das dem Aufsteiger die Rolle als Favoritenschreck besser zu Gesicht steht, belegen die Siege gegen Buxtehude und Leverkusen sowie das Unentschieden gegen Blomberg-Lippe oder das Hinspiel Remis gegen Neckarsulm.

Kaffee vor jedem Spiel war Pflichtprogramm

 

Für 60 Minuten wird diese Freundschaft heute eine kurze Pause einlegen müssen. „Ich schätze Thomas als Person sehr. Mit seiner Art schafft er es, Menschen schnell und gut zu beruhigen. Vermissen tue ich sein Humor. Auch wenn er mich manchmal durch meinen ausländischen Akzent nicht so verstehen konnte, hat er sich immer zu 100 % so verhalten, als ob er mich verstanden hat. Ähnlich sieht es auch der jetzt zusammen mit Trainer Jan-Henning Himborn auf der Bank sitzende Thomas Müller. „Ich vermisse die Impulsivität und die Emotionen von Tanja. Der Kaffee vor jedem Spiel war Pflichtprogramm bei uns. Als Schiedsrichter im Training habe ich oft die Ansage bekommen, dass ich die osteuropäische Härte zulassen soll“. Auch nach dem Wechsel von Tanja Logvin nach Neckarsulm haben beide heute noch immer viel Kontakt. Es wird regelmäßig telefoniert und über den Handball philosophiert oder private Themen besprochen. „Ich habe in Halle manchmal mehr Zeit mit Thomas verbracht wie mit meiner Familie oder Thomas mit seiner. Mein Lebensgefährte sagte immer scherzhaft, du bist doch eigentlich mit Thomas verheiratet.“, so abschließend Tanja Logvin.

Doppelspieltag am Wochenende

Das Spiel am Freitagabend ist der Auftakt für ein hartes Doppelspielwochenende. Bereits am Sonntag um 16:00 Uhr empfängt der SV UNION Halle-Neustadt die SG BBM Bietigheim in der heimischen ERDGAS Sportarena. Der Kader wird in beiden Spielen so aussehen wie in der Vorwoche. Ob Cecilie Woller mit eingreifen kann, wird kurzfristig entschieden. Das Spiel der Wildcats wird wieder LIVE um 19:30 Uhr bei Sportdeutschland.TV übertragen.

Link zum Livestream

Wildcats verpflichten mit Julia Niewiadomska ein polnisches Handballtalent

Julia Niewiadomska an diesen neuen Namen dürfen sich die halleschen Handballfreunde in der kommenden Saison gewöhnen. Die 19-jährige Rückraumspielerin wechselt vom Erstligisten HSG Bensheim/Auerbach zum SV UNION Halle-Neustadt. Die Wildcats sichern sich somit eine Spielerin, die bereits seit 2020 im Blickfeld der polnischen Nationalmannschaft steht. Der Neuzugang kommt aus einer Sportlerfamilie. Die Eltern sind Sportlehrer, der Bruder trainiert Eishockey und die Tante sowie der Onkel spielen Handball. In den letzten Jahren war Julia Niewiadomska Bestandteil der Flames Akademie, welche für eine gute Nachwuchsarbeit bekannt ist. Die junge Polin wird die Rolle der Spielgestalterin auf der Rückraum-Mitte Position bei den Hallenserinnen mit übernehmen. „Ich habe in dieser Saison nicht so viele Spielanteile bekommen. Als junge Spielerin brauch ich Spielanteile, um mich weiter zu entwickeln. Diese Entwicklungsmöglichkeit sehe ich in Halle. Ich habe vom Verein, Umfeld und dem Trainerteam einen guten Eindruck erhalten, von daher ist die Zeit gekommen um persönlich den nächsten Schritt zu machen“, so Julia Niewiadomska.

Katrin Welter freut sich auf eine athletische Spielerin

Bisher gibt es für den in Kielce (Polen) geborenen Neuzugang noch keine Querverbindung nach Halle „Auch wenn ich noch keine Spielerin persönlich kenne, freue ich mich auf die Mannschaft. Da ich ein sehr offener Mensch bin und gerne neue Leute kennenlerne, werde ich schnell einen guten Platz im Team und in der Stadt finden“. Die neue Wildcats-Trainerin Katrin Welter zeigt sich begeistert über den Transfer. „Ich freue mich, dass sie sich für uns entschieden hat. Sie ist eine junge und athletische Spielerin, die sehr gut in unser Konzept passt. Sie hat sich in den vergangenen Jahren stets weiterentwickelt und ich hoffe, dass sie diesen positiven Trend bei uns fortführen kann. Mit Cecilie Woller und ihr sind wir auf der Rückraum-Mitte Position super aufgestellt“. In Halle erhält Julia Niewiadomska einen zwei Jahresvertrag für die erste und zweite Bundesliga.

Foto: HSG Bensheim/Auerbach – HBF Datenbank

Union Halle-Neustadt mit Befreiungsschlag im Abstiegskampf

Die Handballerinnen des SV Union Halle-Neustadt sind dem Klassenerhalt einen Schritt näher gekommen. Die Schützlinge von Jan-Henning Himborn gewannen am Samstag ihr Gastspiel bei den Kurpfalz Bären in Ketsch mit 30:23 (16:9). Während die Gastgeberinnen mit nur einem Sieg aus 18 Punktspielen weiterhin am Tabellenende stehen, hat der SV Union nun sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Am fünften Saisonsieg hatten Torfrau Anica Gudelj (neun Paraden), Swantje Heimburg (9/2) und Lea Gruber (5) den größten Anteil. Für Ketsch erzielten Saskia Fackel (5/1) und Lara Eckhardt (4/2) die meisten Tore.

Anders als in den beiden letzten Spielen der Kurpfalz Bären stand diesmal die Abwehr zu löchrig und vorne konnten die Spielzüge nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Auch Johanna Wiethoff im Tor hatte nicht ihren besten Tag erwischt. Ab der 12. Minute stand dann Leonie Moormann im Tor, die sich beim Stand von 4:10 in der 16. Minute auszeichnen konnte. Sie hielt den Abschluss der Wildcats und auch noch den ersten Nachwurf, aber beim dritten Versuch war sie dann machtlos. Auch der Einsatz der siebten Feldspielerin brachte keinen Umschwung im Ketscher Angriffsspiel. So ging es mit 9:16 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit konnte Halle-Neustadt weiter davon ziehen. In der 39. Minute dann die erste 10-Tore-Führung für den Gast zu Buche. Doch Ketsch kämpfte weiter, hinten war auf einmal die Deckung griffiger und etliche Spielzüge wurden auf den Punkt gespielt. Die Kurpfalz Bären konnten auf 19:25 in der 50. Minute verkürzen. Die Niederlage war aber nicht mehr zu verhindern, Halle-Neustadt spielte konzentriert weiter und gewann das Spiel am Ende mit sieben Toren (23:30).

“Wir haben den Anfang verpennt, sind dann aufgewacht und haben in der zweiten Halbzeit gut gedeckt. Auch vorne ging dann mehr”, so Trainer Adrian Fuladdjusch nach der Partie, der anfügte: “Ich muss Jule Haupt heute besonders erwähnen, wir haben ein tolles Spiel von ihr gesehen.”

 

Vor dem Spiel in Ketsch: Swantje Heimburg bleibt den Wildcats treu und geht mit Halle in die 8. Saison

Für ein weiteres Jahr bei den Wildcats hat sich dagegen Swantje Heimburg entschieden. Die zweite Kapitänin neben Sophie Lütke ist mittlerweile zu einem echten Aushängeschild des SV UNION Halle-Neustadt herangewachsen. Ganze sieben Jahre trägt die Außenspielerin schon das Trikot der Hallenserinnen und ein achtes wird folgen. Die 27-jährige Lehrerin hat sich für die Wildcats entschieden, weil das Gesamtpaket stimmt. „In Halle kann ich meinen Beruf und den Handball perfekt kombinieren, da der Verein mir in gewissen Dingen entgegengekommen ist. Ich fühle mich in dem Verein sehr wohl und liebe es, für die Wildcats aufzulaufen. Da ich hier auch mein ganzes Umfeld aufgebaut habe, gab es für mich keine andere Option als weiterhin in Halle zu spielen“, so die Außenspielerin.

Am Samstagabend haben die Wildcats dann das nächste wichtige Spiel im Kampf um den Klassenerhalt vor der Brust. Um 18:00 Uhr stehen sie gegen die Kurpfalz Bären aus Ketsch auf dem Parkett. Gegen den Tabellenletzten soll es dann wieder einen Sieg geben, um dem Ziel Klassenerhalt ein Stück näher zu kommen. Gerne erinnert man sich an das Hinspiel zurück, als man deutlich mit 29:15 das Spiel für sich entscheiden konnte. Personell wird Jan-Henning Himborn auf den gleichen Kader zurückgreifen wie letzte Woche gegen Frisch Auf Göppingen. „Wir stellen uns darauf ein, dass wir in Ketsch auf einen sehr motivierten Gegner treffen, die nichts mehr zu verlieren haben. Zu Hause ist Ketsch eine Bank und wir müssen konzentriert an das Spiel herangehen, um die Punkte mit nach Halle zubringen“, so Swantje Heimburg.

Anwurf in der Neurotthalle Ketsch ist am Samstag um 18:00 Uhr. Das Spiel wird wieder im Livestream bei Sportdeutschland.TV übertragen.

Sophie Lütke verlässt zum Saisonende die Wildcats in Richtung Neckarsulm

Zwei Aufstiege in die 1. Bundesliga und eine OLYMP Final Four Teilnahme hat Sophie Lütke mit den Wildcats gefeiert. Nach der Saison ist für die Kapitänin des SV UNION Halle-Neustadt Schluss mit Handball in der Saalestadt. Die 30-Jährige verlässt den Verein in Richtung Neckarsulmer Sportunion und folgt somit ihrer ehemaligen Trainerin Tanja Logvin. In den letzten vier Jahren ist die geborene Berlinerin in Halle zu einem festen Bestandteil der Mannschaft geworden und war auch im Umfeld ein echter Sympathieträger. In der laufenden Saison erzielte sie 36 Tore, wobei sie erst im November 2020 nach einer Verletzung zurück in das Spielgeschehen in der 1. Handball Bundesliga Frauen eingreifen konnte.

Verein wollte Torjägerin halten – Sportliche Herausforderung zieht die Torjägerin nach Neckarsulm

„Ich habe mich nicht gegen Union Halle Neustadt als Verein oder gegen die Mannschaft entschieden, sondern ich habe eine neue sportliche Herausforderung gesucht. Hier in Halle konnte ich meinen Traum von der 1. Liga verwirklichen und mich sportlich und menschlich weiterentwickeln. Dafür möchte ich mich auf diesem Wege auch bei allen Beteiligten bedanken. Das Umfeld und die Mädels sind super, jeder der in das Team kommt, kann sich glücklich schätzen. Ich für mich wollte noch mal einen Schritt weiter gehen, aber Halle wird für mich immer eine Heimat bleiben, in die ich irgendwann zurückkomme“, so Sophie Lütke. In Halle wollte man die Torjägerin auch halten und hat ihr ein Vertragsangebot vorgelegt. „Wir wollten Sophie als wichtigen Bestandteil der Mannschaft für die nächsten 2 Jahre binden, können aber die sportliche Herausforderung/Perspektive für Sophie bei Neckarsulm nachvollziehen und wünschen ihr alles Gute. Für die letzten Jahre möchten wir uns ausdrücklich für das Engagement und die Leidenschaft bedanken mit den sie die Spiele für unseren Verein bestritten hat“, so Sportdirektor Jan-Henning Himborn.

 

Video – Highlight aus dem Spiel gegen Göppingen

Lea Gruber netzt den Ball in Bewegung in das Tor von Frisch Auf Göppingen. Unser Video-Highlight aus dem Bundesligaspiel zwischen dem SV UNION Halle-Neustadt und Frisch Auf Göppingen

 

Presseschau zur 24:27 Niederlage gegen Frisch Auf Göppingen

Rückschlag im Abstiegskampf Wildcats verlieren gegen Göppingen

Maßlose Enttäuschung bei den Wildcats: Halles Handball-Erstligist unterlag am Samstag in heimischer Halle dem Drittletzten der Tabelle Göppingen mit 24:27.

Zwar bleibt der Aufsteiger als Zwölfter nach wie vor auf einem Nicht-Abstiegsplatz. Doch durch die Niederlage in dem so genannten Vier-Punkte-Spiel schmilzt das Polster auf nur noch vier Zähler. In dem alles andere als hochklassigen Duell ging Union zwischenzeitlich immer wieder in Führung (16. Minute 9:5; 24.: 12:10, 40.: 19:18). Doch wie schon gegen Mainz und Oldenburg leisteten sich die Gastgeberinnen zu viele Fehler, die der 14. Göppingen gnadenlos für sich ausnutzte. In der Schlussphase stemmte sich Halle zu wenig gegen die drohende Niederlage. „Ich habe heute bei Göppingen gesehen, die wollten gewinnen. Das habe ich bei uns in der zweiten Halbzeit vermisst, diesen Einsatzwillen“, monierte Vereinspräsident Bodo Meerheim nach dem Abpfiff und forderte eine Reaktion von den Spielerinnen: „So kann es nicht weitergehen. Nächster Gegner am kommenden Samstag ist Schlusslicht Kurpfalz Bären Ketsch.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 13.02.2021 – Petra Szag


Rückschlag im Abstiegskampf: Offensivschwache Wildcats verlieren gegen Göppingen

Die Handballerinnen des SV Union Halle-Neustadt haben im Kampf um den Klassenerhalt einen Rückschlag hinnehmen müssen. Gegen den Bundesliga-Drittletzten Frisch Auf Göppingen verlor der Aufsteiger am Samstag sein Heimspiel mit 24:27 (14:14). Damit ist der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz für die Schützlinge von Jan-Henning Himborn von sechs auf vier Punkte geschmolzen. Die Hallenserinnen fanden nach leichten Startschwierigkeiten zunächst ihren Rhythmus und hatten sich nach einer Viertelstunde eine 9:5-Führung erkämpft. Doch dann riss der Spielfaden beim SV Union. Göppingen zog kurz vor der Pause mit 14:13 in Front. Nach dem Seitenwechsel lag Halle beim 19:18 (40.) das erste und letzte Mal in der zweiten Halbzeit vorn und konnte zumindest bis zum 23:23 (52.) noch auf den vierten Saisonsieg hoffen. Doch in den letzten acht Minuten zeigten die Gastgeberinnen Nerven und leisteten sich im Angriff eklatante Fehler.

Den größten Anteil am dritten Saisonerfolg der Gäste hatten Romy Morf-Bachmann (6), Anja Brugger und Iris Andjic (je 5). Für Halle erzielten Helena Mikkelsen (9/2) und Swantje Heimburg (5/2) die meisten Tore.

Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk vom 13.02.2021 – DPA


Re-live: HBF: SV Union Halle-Neustadt vs. FRISCH AUF Göppingen

Video-Livestream des Spiels SV Union Halle-Neustadt vs. FRISCH AUF Göppingen in der Handball Bundesliga Frauen vom 18. Spieltag am 13.02.2021.