Wildcats - 1. Bundesliga

Derby gegen BSV Sachsen Zwickau wird verlegt

Das Ostderby zwischen dem SV UNION Halle-Neustadt und dem BSV Sachsen Zwickau wird verlegt. Ursprünglich sollte die Bundesligapartie in der 1. Handball Bundesliga Frauen am Samstag, den 05.02.2022 ausgetragen werden. Die Spielverlegung ist notwendig da aufseiten der Gäste aus Zwickau mehrere COVID-19-Infektionen vorliegen.

Wir wünschen dem Team von Norman Rensch alles Gute und eine vollständige Genesung damit bald das mit Spannung erwartete Derby stattfinden kann. Ein neuer Spieltermin steht noch nicht fest wird aber zeitnah nachgereicht. Für die Hallenserinnen ist es erneut eine längere Handballpause, mit der man umgehen muss. Bereits das für den 29.01.2022 angesetzte Spiel gegen Neckarsulm wurde wegen COVID-19 Fällen auf April verlegt. Die nächste planmäßige Bundesligapartie bestreiten die Wildcats am 09. Februar 2022 beim Tabellenführer SG BBM Bietigheim.

Eine Fränkin im Trikot der Wildcats – Torjägerin Cara Reuthal wechselt nach Halle

Mit 94 Toren ist Cara Reuthal die erfolgreichste Torschützin beim Zweitligisten Kurpfalz Bären Ketsch. Ab der kommenden Saison geht die Rückraumspielerin in ihrer Handballkarriere den nächsten Schritt und wechselt zu den WILDCATS des SV UNION Halle-Neustadt in die 1. Bundesliga. Die 1,75 Meter große Linkshänderin war bei mehreren Bundesligisten auf den Wunschzettel daher freut sich Katrin Welter das die Entscheidung auf Halle gefallen ist. “Ich freue mich sehr, mit Cara ab dem Sommer wieder zusammen zu arbeiten. Sie ist eine junge, wissbegierige Spielerin, die sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt hat und ich hoffe, wir können ihr in Halle die Möglichkeit geben diese positive Entwicklung fortzusetzen und möchte sie dabei unterstützen. Die Gespräche mit Cara verliefen sehr positiv und ich denke sie passt perfekt zu den Wildcats und den entwicklungsschritten, die wir in der Zukunft gehen möchten.”, so die Trainerin des SV UNION Halle-Neustadt.

Eine Fränkin im Trikot der Wildcats

Für die 20-Jährige ist die SWH.arena keine unbekannte Spielstätte. In der Saison 2020/2021 war sie mit der dem Erstligateam der Kurpfalz Bären wie auch mit dem Drittligateam nach Halle gereist. Bei beiden Spielen musste sie die Halle allerdings mit einer Niederlage verlassen. Die im unterfränkischen Marktsteft geborene Rückraumspielerin verbrachte die meiste Zeit im Heimatverein TV Marktsteft. 2018 zog sie weiter zum HC Erlangen, bevor sie dann 2019 in die Handball Bundesliga Frauen zu den Kurpfalz Bären Ketsch wechselte. Titelgewinne kann der Neuzugang bereits im Beachhandball vorweisen. 2018 gewann sie mit der deutschen Beachhandball-Juniorinnennationalmannschaft Bronze bei der Europameisterschaft in Montenegro. 2021 wurde sie mit ihrer Beachhandballmannschaft “CAIPIranhas” deutsche Vizemeisterin.

Neben Handball auch im Hörsaal beschäftigt

Neben dem Handball wird Cara Reuthal ihr Studium zur Grundschullehrerin in Halle fortführen. “Das ganze Konzept in Halle hat mich einfach überzeugt. Von Katrin Welter welche ich bereits aus Ketsch kenne halte ich sehr viel. Sie hat mich bereits dort gefördert und positive Impulse für meine Leistungsentwicklung gesetzt. Ich freue mich auch von den erfahrenen Bundesligaspielerinnen in Halle, wie Helena Mikkelsen zu profitieren”, so die Rückraumspielerin zum Wechsel. Cara Reuthal erhält in Halle ein zwei Jahresvertrag.

 

 

 

 

 

Wildcats verpflichten Madeleine Östlund aus Metzingen

Der SV UNION Halle-Neustadt ist auf der Kreisposition fündig geworden und reagiert somit auf das Karriereende von Pia Dietz. Madeleine Östlund wechselt zur nächsten Saison an die Saale. Die 1,75 Meter große Kreisspielerin kommt vom Erstligisten TuS Metzingen und konnte in der aktuellen Spielzeit bei 13 Einsätzen in der 1. Bundesliga 20 Tore erzielen. Auch bei der 25:33-Niederlage der Wildcats am 9. Januar gegen Metzingen stand der Neuzugang auf dem Parkett der SWH.arena.

Deutschland, Dänemark, Norwegen und Schweden – Die Handballstationen von Madeleine Östlund

Die 1,75 Meter große Schwedin wechselte erst kurz vor dem Saisonstart im September 2021 nach Süddeutschland. Vor der Zeit in Deutschland verbrachte sie ihrer Handballkarriere von 2019 – 2021 bei Viborg HK in Dänemark. Zuvor war sie zwei Jahre in Norwegen bei Gjerpen Handball Skien und davor sechs Jahre beim schwedischen Topclub Skuru IK. „Nach dem angekündigten Karriereende von Pia Dietz haben wir uns damit auseinandergesetzt, welches Profil wir für die Kreisposition benötigen und sind dann schnell auf Madeleine aufmerksam geworden. Sie ist abwehrstark und geht mit viel Geschwindigkeit ins Tempospiel. Genau das, was wir für die Entwicklung unseres Spielsystems gesucht haben. Die Gespräche verliefen sehr positiv und wir freuen uns, dass wir Madeleine für den Weg der Wildcats begeistern konnten“, so Trainerin Katrin Welter vom SV UNION Halle-Neustadt.

Ehrgeiz gepackt

In Halle unterschrieb Madeleine Östlund einen Vertrag für die nächsten 2 Jahre und freut sich auf die Zeit bei den Wildcats. „Nach einem sehr guten Gespräch mit dem Verein hat mich der Ehrgeiz gepackt und ich möchte die positive Entwicklung des Vereins mit begleiten. Ich freue mich darauf ein Teil dieser neuen Mannschaft zu sein. Für mich ist es ein guter Schritt um mich weiterzuentwickeln“.

Foto: Michael Vogel

Auswärtsspiel der WILDCATS in Neckarsulm verschoben

Das Bundesligaspiel des SV UNION Halle-Neustadt gegen die Neckarsulmer Sportunion wurde wiederholt verschoben. Eigentlich sollte die Partie am kommenden Samstag um 18:00 Uhr in Neckarsulm nachgeholt werden. Das Ursprüngliche Spieldatum war der 02. Januar 2022. Wegen mehreren COVID-19 Infektionen bei den Gastgebern konnte das Spiel Anfang des Jahres nicht stattfinden. Die Spielerinnen von Tanja Logvin haben weiterhin mit den Folgen von der Infektion zu kämpfen uns können noch nicht in den regulären Spielbetrieb einsteigen, daher musste das Spiel erneut verlegt werden. Wir wünschen den betreffenden Personen eine schnelle und vollständige Genesung.

Englische Woche für die Wildcats

Neuer Spieltermin in Neckarsulm ist am 13.04.2022 um 19:30 Uhr. Die Wildcats haben dann im April eine englische Woche vor sich. Am 09.04.2022 empfängt man zuhause den Thüringer HC und am 17.04.2022 fährt das Team von Katrin Welter zu Bayer 04 Leverkusen.

 

Mit viel Leidenschaft zum ersten Sieg im Jahr 2022

Der SV UNION Halle-Neustadt ist zurück auf der Erfolgsspur und konnte den ersten Sieg im Jahr 2022 einfahren. In einem umkämpften Spiel gegen die HSG Blomberg-Lippe setzte sich das Team von Katrin Welter am Samstagabend mit 29:24 (12:11) durch. Die Gäste aus dem Lipperland konnten nur einmal in der 36. Minute mit 13:14 in Führung gehen. Beste Torschützin bei den Hallenserinnen war Camilla Madsen und Helena Mikkelsen mit 6 Toren. Bei den Gästen konnte Marie Michalczik und Laura Rüffiex jeweils 5 Treffer erzielen.

Erst mit dann ohne Maske

Zeit für Leidenschaft haben die Spielerinnen des SV UNION Halle-Neustadt auf ihrem Trikot stehen. Ein Motto, was die Wildcats eigentlich zu jedem Bundesligaspiel vorleben wollen. Am Samstagabend war die besagte Leidenschaft der Grund für den 29:24 – Heimerfolg gegen die HSG Blomberg-Lippe. Camilla Madsen und Lea Gruber (Nasenverletzung) bissen mit ihren Blessuren aus den letzten Spielen auf die Zähne. Die Wildcats schienen sich einiges vorgenommen zu haben und führten bereits nach sechs Minuten mit 4:0. Anschließend kamen die Gäste immer besser ins Spiel, da die Hallenserinnen im Abschluss nicht konsequent ihre Chancen nutzten. Marie Michalczik und Laura Rüffiex hatten einen großen Anteil daran das es nach 25 Minuten wieder 10:10 stand. Symbolisch dafür das die Wildcats kämpferisch sehr gut eingestellt waren, war eine Szene Mitte der ersten Halbzeit. Lea Gruber welche eigentlich eine Nasenmaske verordnet bekam, entledigte sich von dieser Maske und spielte ohne. Die 300 Zuschauer sahen bis zum 12:11 – Halbzeitstand ein enges Bundesligaspiel.

Wildcats geben nicht auf

Judith Tietjen konnte den Vorsprung der Hallenserinnen zwar nach Wiederanpfiff direkt mit 13:11 ausbauen, doch dann kamen die Gäste besser ins Spiel. Ann Kynast sorgte in der 34. Minute mit ihrem Treffer zur ersten Führung (13:14) der HSG Blomberg-Lippe. Diese Führung blieb dann aber im weiteren Spielverlauf auch die einzige. Die Wildcats setzten jetzt vor allem über schöne Kreiszuspiele auf Edita Nukovic Akzente in der SWH.arena. Mit einer 100 % Trefferquote bei 5 Toren war sie die effektivste Spielerin des Abends. Die Wildcats konnten sich bis zur 51. Minute auf 24:20 absetzen was aber noch keine Vorentscheidung war. Halle leistet sich in der Schlussphase den ein oder anderen technischen Fehler was Blomberg ausnutze und die Partie durch ein Tor von Leni Ruwe in der 54. Minute beim Stand von 24:23 wieder offen gestalten konnte. Ähnlich wie die Wildcats gestartet sind so beendeten sie auch das Spiel. Angetrieben von eine hervorragenden Camilla Madsen erzielte das Team von Katrin Welter vier Tore in Folge und war somit endgültig auf die Siegerstraße abgebogen.

Wildcats krallen sich im Tabellenmittelfeld fest

Mit dem Sieg setzt sich der SV UNION Halle-Neustadt im Tabellenmittelfeld fest, während der Gäste so langsam aufpassen müssen, nicht in den Abstiegsstrudel mit reingerissen zu werden. Die Wildcats fahren nächsten Samstag zum Nachholspiel nach Neckarsulm. Das Spiel ist für die Hallenersinnen dann auch die letzte Partie der Hinrunde. Das nächste Heimspiel findet am 05.02.2022 um 19:00 Uhr gegen den BSV Sachsen Zwickau statt. Von der Handball Bundesliga Frauen wurde das Ostderby zum „HBF-Topspiel“ des Spieltags ausgewählt.

Stimmen und Statistik  zum Spiel

Lea Gruber (Rückraumspielerin SV UNION Halle-Neustadt)

Wir wussten, dass Blomberg eine starke Mannschaft ist und es schwer sein wird, hier etwas Zählbares zu holen. Das Spiel haben wir auch aufgrund der großartigen Unterstützung unserer eigenen Fans in der zweiten Halbzeit gewonnen. Es war heute eine kämpferische Mannschaftsleistung, die wir gezeigt haben.

Gudelj A., Lepschi, – Madsen 6, Mikkelsen 6, Nukovic 5, Gudelj M. 5, Gruber 4, Tietjen 2, Dierks 1, Dietz, Smolik, Niewiadomska, Redder, Heimburg, Nowak

Zuschauer: 300

Das Spiel im RE-Live bei Handballdeutschland.TV

 

Das Programmheft zum Heimspiel gegen Blomberg ist online

Perfekt zur Einstimmung auf unser Heimspiel gegen die HSG Blomberg-Lippe. Unser Programmheft ist wieder digital abrufbar. In der SWH.arena haben wir QR-Codes für Euch angebracht um das Heft auch in der Halle lesen zu können. Zum Programmheft 

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Zwei Mannschaften mit gleichen Voraussetzungen treffen sich heute in der SWH.arena

„Ich erwarte ein enges Spiel von zwei Mannschaften, die Verletzungspech in der Saison haben und heute alles geben werden“, so die Trainerin des SV UNION Halle-Neustadt, Katrin Welter. Am Samstagabend um 19:00 Uhr empfangen die Wildcats die HSG Blomberg-Lippe. Es ist das erste Spiel nachdem Ausfall von Simone Spur Petersen (Kreuzbandriss). Neben der dänischen Rückraumspielerin wird auch Swantje Heimburg fehlen. Die Außenspielerin ist in Oldenburg umgeknickt und hat sich zwei Bänder gerissen. Für die nächsten Wochen muss die Kapitänin der Wildcats es daher langsamer angehen. Ein Fragezeichen darf man auch hinter dem Einsatz von Camilla Madsen und Lea Gruber machen. Beide Spielerinnen haben weiterhin mit Blessuren aus den letzten beiden Spielen zu kämpfen.

Zweites Pflichtspiel in den letzten zwei Monaten

Gleiche Sorgenfalten hat auch Gästetrainer Steffen Birkner. Ohne Nele Franz, Laetitia Quist und Ndidi Agwunedu kommt das Team aus dem Lipperland an die Saale gereist. Am letzten Spieltag gab es eine 30:36 Heimniederlage gegen Metzingen. Davor musste der EHF-Cup Teilnehmer eine lange Handballpause wegstecken. Nach der WM-Aussetzung hatte die HSG Blomberg-Lippe mit Corona-Fällen im Team zu kämpfen und so ist es erst das zweite Pflichtspiel in Halle innerhalb der letzten zwei Monate. Leistungsträger im Gästeteam ist Marie Michalczik mit 52 Toren. Ansonsten verfügt die Mannschaft über einen jungen und ausgeglichenen Kader.

Negative Serie gegen Blomberg

Gegen die HSG Blomberg-Lippe haben die Wildcats noch nie gewonnen. In acht Spielen gab es sieben Siege für die Gäste und ein Remis. Geleitet wird die Bundesligapartie in der SWH.arena von Julian Fedtke und Niels Wienrich aus Berlin. Mit einem Sieg könnten die Hallenserinnen sich von der HSG Blomberg-Lippe weiter absetzten und sich im Tabellenmittelfeld festsetzen.
Tickets zum Bundesligaspiel sind online und solange es die Zuschauerbeschränkungen zulassen noch an der Tageskasse erhältlich.

Livestream auf Sportdeutschland.TV

Foto: Michael Vogel

 

Corona – Lockerungen zu den Spielen der Wildcats

Die geänderte Eindämmungsverordnung in Sachsen-Anhalt verschafft Lockerungen für die Heimspiele der Wildcats. Zwar gilt weiterhin in der SWH.arena die 2G+ Regelung und eine Maskenpflicht allerdings entfällt für einige Personengruppen die Testpflicht. Tickets zu den Heimspiel gibt es auf unserer Homepage oder in allen bekannten Vorverkaufsstellen.  Detaillierte Hygienevorgaben in der SWH.arena

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Danke Pia, für die schönen 8 Jahre im Trikot der WILDCATS

Handball spielen in der 1. Bundesliga war ein Traum von Pia Dietz. Die Kreisspielerin äußerte diesen Wunsch 2013 in einer Magdeburger Zeitung. 8 Jahre später hat sie sich diesen Traum mit zwei Aufstiegen und sogar der Teilnahme am OLYMP Final Four mehr als erfüllt. Immerhin führt sie aktuell zusammen mit Swantje Heimburg als Kapitänin die Wildcats durch die Beletage des deutschen Handballs. Mit 24 Jahren beendet Pia Dietz nach der Saison ihre Handballkarriere im Leistungssportbereich. „Ich bin ein absoluter Familienmensch und mein Fokus in den kommenden Jahren liegt auf meiner beruflichen Karriere und ich möchte sesshaft werden. Hinzu kommt, dass mein Körper mir immer mehr Zeichen gibt und ich meine Gesundheit nicht weiter auf das Spiel setzen will“, so die 1,84 Meter große Kreisspielerin.

Aushängeschild des Vereins

Mit 6 Jahre ist Pia Dietz in Oebisfelde das erste Mal mit dem Handball in Berührung gekommen. Ihr Ausbildungsverein in der Jugend war der HSC 2000 Magdeburg. Anschließend ging es nach Viborg in Dänemark und dann 2014 zum SV UNION Halle-Neustadt. „Pia ist als DHB-Junioren-Nationalspielerin gekommen und hört als etablierte 1. Bundesligaspielerin auf. Wir hätten sehr gern mit ihr weiter zusammengearbeitet. Sie bringt alle Eigenschaften mit, die man sich als Bundesligaverein nur wünschen kann. Kampfstark, nahbar und unheimlich diszipliniert. Wir verlieren mit Pia ein absolutes Aushängeschild unseres Vereins. Der SV UNION Halle-Neustadt wünscht ihr persönlich und beruflich alles Gute und würde sich freuen, wenn man sich zu dem ein oder anderen Heimspiel dann auf Tribüne unter den Fans wieder sieht“, so Sportdirektor Jan-Henning Himborn.

 

Kein einfacher Abschied

Einfach wird Pia Dietz der Abschied von der Handballbühne nicht fallen. „Ich hatte als Spielerin beim SV UNION Halle-Neustadt eine richtig schöne Zeit und konnte die positive Entwicklung des Vereins in den letzten Jahren mitgestalten und war dabei. In dieser Zeit habe ich sehr gute Freunde für mein weiteres Leben gefunden“. Auf die Frage, was sie nicht vermissen wird, gibt sie mit einem Lächeln zu „die tägliche Qual zum Training“. Einen großen Wunsch hat die Kreisspielerin abschließend noch. „Ich hoffe, dass zu meinem letzten Heimspiel am 14. Mai 2022 gegen Oldenburg die Halle noch mal richtig voll wird und es keine Zuschauerbeschränkungen mehr gibt.“ Bleibt zu hoffen das auch dieser Wunsch in Erfüllung geht.

 

Trotz Rückschlägen: Wildcats erkämpfen sich Punkt in Oldenburg

Die Wildcats des SV UNION Halle-Neustadt konnten am Sonntagabend ihren ersten Punktgewinn im Jahr 2022 in der 1. Bundesliga feiern. Beim VfL Oldenburg holte sich das Team aus der Saalestadt ein 26:26 (14:13) Unentschieden. Das Spiel begann für die Wildcats wie man sich es vorgestellt hat und man konnte schnell mit 4:9 (15. Min.) in Führung gehen. Ein 7:0 – Torlauf des Gastgebers dämpfte aber die Hoffnung auf eine frühe Spielentscheidung aus hallescher Sicht. Oldenburg ging in der 23. Minute durch einen Treffer von Kathrin Pichlmeier mit 12:10 in Führung und rettet diese auch in die Halbzeit. Nach der Pause waren die Hallenserinnen wieder am Drücker und drehten die Partie noch mal bis zur 45. Spielminute auf eine 18:22- Führung. In der Schlussphase kam dann Oldenburg erneut besser ins Spiel und so konnte Kathrin Pichlmeier 3 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Treffer zum 26:26 erzielen. Bei den Wildcats konnte Camilla Madsen mit 8 Toren überzeugen. Für Oldenburg traf Kathrin Pichlmeier am häufigsten.

Guter Start dann die Rote Karte für Helena Mikkelsen

Das die Hallenserinnen sich was vorgenommen hatten, sah man direkt zu Spielbeginn. Das Team von Katrin Welter startete furios in die Partie. Vor allem über die Außen waren die Gäste aus Sachsen-Anhalt gefährlich. Marija Gudelj erzielte von den ersten acht Wildcats Toren allein fünf (4:8 – 13. Min). Der souveräne Auftritt kam dann ab der 15. Minute ins Stocken. Ganze acht Minuten blieb der SV UNION Halle-Neustadt ohne Torerfolg. Während dessen übernahmen Kathrin Pichlmeier und Merle Carstensen die Verantwortung für das Team aus Oldenburg. In der Folge drehte der Gastgeber das Spiel. Erschwerend für die Wildcats kam eine Rote Karte für Helena Mikkelsen kurz vor dem Halbzeitpfiff hinzu.

Verletzung von Simone Spur Petersen bremst Wildcats aus

Erneut waren die Hallenserinnen die Mannschaft, welche den besseren Start hinlegten. Diesmal war es Camilla Madsen, die Verantwortung aus dem Rückraum übernahm. Die Gäste nutzten die Fehler von Oldenburg aus und konnten das Spiel bis zur 45. Minute wieder zu ihren Gunsten auf 18:22 drehen. Eine schwere Verletzung von der ehemaligen Oldenburgerin Simone Spur Petersen ließ den Faden bei den Hallenserinnen reißen. Die Gastgeber kämpften sich wieder zurück ins Spiel und führten sogar vier Minuten vor Schluss mit 25:23. Als dann noch Swantje Heimburg mit dem rechten Fuß umgeknickt ist und ebenfalls verletzungsbedingt das Feld verlassen musste rechneten nur wenige mit einem Punktgewinn. Der SV UNION Halle-Neustadt zeigte aber Charakter und Kampfstärke, sodass man am Ende einen verdienten Punkt durch Tore von Lea Gruber und Camilla Madsen aus der kleinen EWE Arena mitnahm. Die verletzten Spielerinnen werden sich am Montag und Dienstag zu abschließenden Untersuchungen in die Sportklinik Halle (Saale) begeben.

Stimmen zum Spiel

Katrin Welter (Trainerin SV UNION Halle-Neustadt)

„Das Spiel heute hat uns auf dem Feld und neben dem Feld sehr viel Energie gekostet. Vom Spielverlauf her und nach den Rückschlägen haben wir uns immer wieder gut in die Partie zurückgekämpft. Für uns ist es ein gewonnener Punkt. Wir hatten immerhin ein Auswärtsspiel in Oldenburg. Ich bin stolz auf die Mannschaft, wie sie gekämpft haben und immer einen kühlen Kopf bewahrt haben.”

Statistik zum Spiel

Gudelj, Sieg – Madsen 8, Gudelj M. 5, Gruber 4, Dietz 3, Heimburg 2, Niewiadomska 2/2, Tietjen 1, Mikkelsen 1, Nukovic, Petersen, Smolik, Nowak, Redder, Dierks

Zuschauer: 180

Schiedsrichter: Christian vom Dorff / Fabian vom Dorff

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