Wildcats - 1. Bundesliga

Union hält gegen Dortmund nur eine Halbzeit mit

Die Handballerinnen des SV Union Halle-Neustadt konnten den Siegeszug von Borussia Dortmund in der Bundesliga nicht stoppen. Die Saalestädterinnen verloren am Mittwoch ihr Spiel beim Champions-League-Teilnehmer mit 21:38 (14:18). Der Aufsteiger bot dem haushohen Favoriten, der im zehnten Spiel den zehnten Sieg feierte, über weite Strecken der ersten Halbzeit Paroli. Bis zum 14:16 (27.) blieb der SV Union dran. Doch nach dem Seitenwechsel mussten die Gäste dem hohen Tempo der Dortmunderinnen Tribut zollen. Mit einem 11:2-Lauf auf 27:16 (44.) entschied der Meisterschaftsfavorit die Begegnung zu seinen Gunsten. Verzichten mussten die Hallenserinnen auf Sophie Lütke und Julia Redder. Währende es sich bei Sophie Lütke um eine Vorsichtsmaßnahme handelt droht bei Julia Redder eine längere Pause. Beide Spielerinnen sind im Abschlusstraining am Dienstag umgeknickt. Julia Redder wird für eine abschließende Diagnose die Sportklinik Halle aufsuchen müssen.

Den größten Anteil am verdienten Erfolg der Gastgeberinnen hatten Tina Abdulla (6/1), Alina Grijseels (5/2) und Laura van der Hejden (4). Für Halle erzielten Helena Mikkelsen (8/2) und Cecilie Woller (6) die meisten Tore.

Bereits am Sonntag müssen die Himborn Schützlinge erneut antreten. Dann geht es zur HSG Bensheim/Auerbach welche am Mittwoch überraschend den Thüringer HC geschlagen haben.

Das Spiel im RE-Live von Sportdeutschland.TV

Wildcats reisen als klarer Außenseiter nach Dortmund

Zum Feiertag Heilige Drei Könige wartet auf die Wildcats die nächste schwere Aufgabe in der 1. Handball Bundesliga. Die Hallenserinnen reisen am Abend zum ungeschlagenen BVB Dortmund. Unter Druck brauch sich das Team von Jan-Henning Himborn nicht setzen, denn mit einem Punktgewinn ist unter normalen Umständen nicht zurechnen. Vorgenommen hat sich der Aufsteiger aus der Saalestadt aber dennoch Einiges. „Ich erwarte ein schnelles und mit viel Tempo geprägtes Spiel von Dortmund. Wir werden versuchen, es Dortmund schwer zu machen, sind uns aber der klaren Außerseitenrolle bewusst. Im Hinblick zum letzten Spiel beim Thüringer HC wollen wir diesmal besser und mit mehr Fokus ins Spiel starten. Mit gelungen Abwehraktionen wollen wir dann selbst mit Tempo nach vorn spielen und unsere Torchancen besser nutzen als noch am Samstag“, so Rückraumspielerin Laura Winkler.

Dortmund verfügt über einen breiten Kader, welcher gespickt ist mit Nationalspielerinnen. Das Team von Andre Fuhr ist die ausgeglichenste Mannschaft der Liga. Insgesamt sieben Spielerinnen erzielen im Schnitt mehr als 3 Tore pro Spiel. Diese Ausgeglichenheit macht es schwer, sich auf die Dortmunderinnen einzustellen. Bei den Wildcats sind es im Vergleich nur zwei Spielerinnen, die im Schnitt mehr als 3 Tore pro Spiel werfen.

Der Kader der Hallenserinnen wird so aussehen wie am Samstag gegen den Thüringer HC, als man deutlich mit 34:17 verloren hatte. Das Spiel gegen den Dortmund  wird wieder Live bei Sportdeutschland.TV übertragen.

Das Spiel im Livestream

Erster Vorsatz in 2021 bereits futsch – Wildcats wollten Thüringer HC ärgern

Der Thüringer HC konnte am Samstagabend das Derby gegen die Wildcats vom SV UNION Halle-Neustadt deutlich mit 34:17 für sich gestalten. Erst in der 13. Minute konnten die Gäste aus Sachsen-Anhalt das erste Tor zum 6:1 durch Lea Gruber feiern. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel schon vorentschieden. Der Aufsteiger agiert oft zu ängstlich und nicht mutig genug, um den Favoriten Paroli zu bieten. Der Thüringer HC spielte dabei die ganze Klasse auf und dominierte das Spiel bis zur Pause mit einer 16:7 Führung. Auch im zweien Spielabschnitt änderte sich das Bild in der Salza Halle nicht. Der Favorit wusste, wie man mit Tempo und mit gutem Auge für den Kreis die Abwehr der Wildcats auseinandernimmt. Aufseiten des Thüringer HC war Emma Ekenman Fernis mit 8 Treffern am besten. Bei Halle konnte Cecilie Woller mit 5 Toren sich am häufigsten in die Torschützenliste eintragen.

Wildcats geben Spiel gleich zu Beginn aus der Hand

So haben sich die Wildcats und ihre Fans wohl den Start ins Jahr 2021 nicht vorgestellt. Nachdem überraschenden Unentschieden gegen die HSG Blomberg-Lippe wollte man den Thüringer HC ärgern. Aus diesem Vorsatz ist aber nichts geworden. Ein 6:0 – Lauf vom Gastgeber direkt zu Spielbeginn war eine kleine Vorentscheidung. Erst in der 13. Minute gelang den Hallenserinnen das erste Tor der Partie durch Lea Gruber. Auch auf den zweiten Treffer mussten die Wildcats lange warten. Cecilie Woller erzielte dann erst in der 20. Minute das nächste Tor für die Gäste. Der Favorit aus Thüringen dagegen kam mit Tempo und schönen Anspielen auf dem Kreis sehr gut ins Spiel. Vor allem die deutsche Nationalspielerin Ina Großmann setzte in der Anfangsphase die Akzente. Beim Spielstand von 10:2 nach 20 Minuten war das Spiel bereits jetzt endgültig entschieden. Trainer Jan-Henning Himborn zeigt sich enttäuscht. „Die hohe Niederlage ist für uns schon ziemlich bitter. Wir waren zu Spielbeginn oft noch im Gedanken bei dem guten Spiel vom Mittwoch gegen Blomberg. Unsere einfachen Fehler wurden knallhart durch schnelle Tempogegenstöße bestraft. In der zweiten Halbzeit sind wir dann an unserer Chancenverwertung gescheitert“.

Lena Smolik und Julia Redder nutzen die Chance

Nachdem 16:7 Pausenrückstand aus Sicht der Hallenserinnen wurde es auch in der zweiten Halbzeit nicht besser. Jan-Henning Himborn gewährte nun allen Spielerinnen Einsatzzeiten. Die Chancen nutzten Lena Smolik und auch Julia Redder, welche oft mit Mut in der Offensive noch positive Akzente setzen konnten. Eine Schrecksekunde gab es dann in der 44. Minute, als Nationalspielerin Ina Großmann mit einer Knieverletzung das Spielfeld verlassen musste. Der Thüringer HC ließ sich aber auch davon nicht beeindrucken und spielte befreit weiter, um sich Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben zu holen.

Stimmen zum Spiel

Herbert Müller (Trainer – Thüringer HC)

Wir sind mit aggressiver Deckung in das Spiel reingekommen und meine Mädels wollten unbedingt gewinnen. Durch das sehr gute Spiel von Halle gegen Blomberg waren wir gewarnt. Durch die hervorragende Abwehrarbeit sind wir aber zügig in unser Tempospiel gekommen. Speziell Ina Großmann hat das in der Anfangsphase sehr gut umgesetzt.

Das Spiel im RE-Live von Sportdeutschland.TV

Ausführlicher Spielverlauf und Statistik.

Wildcats starten mit schwerem Derby ins Jahr 2021

Das neue Jahr startet für die Wildcats mit einer schweren Aufgabe. Um 18:00 Uhr muss der SV UNION Halle-Neustadt beim Thüringer HC antreten. Viel Zeit für eine Vorbereitung blieb Jan-Henning Himborn nach dem Punktgewinn gegen Blomberg/Lippe nicht. “Wir haben am Silvestervormittag ein Training gemacht, bevor dann jede Spielerin im kleinen Kreis das neue Jahr begrüßt hat”, so der Trainer vor dem Spiel.

In die Karten spielt dabei, dass sich beide Vereine sehr gut kennen. Zur Vorbereitung auf die Saison gab es zwei Testspiele, welche die Wildcats deutlich verloren hatten. In der Zwischenzeit ist aber einiges passiert und im halleschen Lager will man es den Gastgebern mit Kampf und Leidenschaft schwer machen. Der Punktgewinn gegen Blomberg sollte Mut machen, denn der Thüringer HC hat nur einen Minuspunkt weniger auf dem Punktekonto als die Hallenserinnen. Auf ein Wiedersehen mit Mariana Ferreira Lopez muss das Team der Wildcats verzichten. Die ehemalige Spielerin der Hallenserinnen wechselte überraschend in der EM-Pause vom Thüringer HC nach Leverkusen.

Für Alexandra Mazzucco und Julia Redder ist es eine Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte und somit ein besonderes Spiel. Der Kader der Wildcats wird im mitteldeutschen Derby genau so aussehen wie am Mittwoch beim Bundesligaspiel gegen Blomberg/Lippe. Auch dieses Spiel wieder LIVE bei Sportdeutschland.TV übertragen.

Link zur Liveübertragung

Wildcats verabschieden sich mit Handballkrimi und Punktgewinn aus 2020

Der SV UNION Halle-Neustadt beendet das Jahr 2020 mit einem Punktgewinn gegen die HSG Blomberg-Lippe. Für den Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt wäre sogar ein größerer Überraschungscoup möglich gewesen. In einem äußerst engen Spiel konnte sich in der ersten Halbzeit keine Mannschaft absetzen und so ging es mit einem 9:9 in die Pause. Den besseren Start erwischten dann die Gastgeberinnen und führten zwischenzeitlich mit 19:16 in der 47. Minute. Der Favorit aus Blomberg kämpft sich anschließend zurück und die Wildcats zeigten an der ein oder anderen Stelle Nerven. Als die Gäste 40 Sekunden vor Schluss durch einen Treffer von Nele Franz mit 22:23 führten, drohte eine Niederlage für die Hallenserinnen. Sophie Lütke zeigte am Ende aber Coolness und verwandelte mit der Schlusssirene einen Siebenmeter zum verdienten 23:23. Die Rückraumspielerin war mit 8 Toren erfolgreichste Torschützin bei den Hallenserinnen. Nele Franz konnte mit 7 Treffern bei Blomberg überzeugen.

Abwehrschlacht in der 1. Halbzeit

Selten das beide Trainer am Ende eines Spieles einer Meinung sind. Jan-Henning Himborn und Steffen Birkner gaben zu, dass es ein gerechtes Unentschieden ist. Das Spiel war dominiert von zwei Abwehrreihen, die kompakt standen und gut eingestellt waren. Die Wildcats welche auf Danique Boonkamp verzichten mussten kämpften sich in die Bundesligapartie rein. Vor allem der Rückraum tat sich in der ersten Halbzeit schwer. Zu unplatziert und nicht vorbereitet kamen die Bälle auf das Tor von Melanie Veith. In der Defensive zeigten die Hallenserinnen eine ihrer besten Saisonleistungen. Aggressiv und mit viel Teamgeist machten sie den Gästen das Leben schwer und zwangen sie zu technischen Fehlern. Sorgenfalten bereitet aber das die Abwehrchefin Pia Dietz bereits nach 13 Minuten mit zwei Zeitstrafen vorbestraft war und hier eine schnelle Rote Karte drohte. Kreativer wurden die Offensivbemühungen, als dann Mitte der ersten Halbzeit Sophie Lütke ins Spiel kam. Die Rückraumspielerin traute sich mehr in Einzelsituation durchzusetzen und verlagerte die Angriffsbemühungen in die breite. Absetzen konnte sich trotzdem keine Mannschaft und so ging es verdient mit 9:9 in die Kabine.

Handballkrimi nimmt glückliches Ende für die Wildcats 

In der zweiten Halbzeit dominierte über weite Strecken der Aufsteiger aus Sachsen-Anhalt. In der 32. Minute brachte Marija Gudelj die Wildcats mit 12:10 in Führung. Diese konnte durch Cecilie Woller in der 47. Minute auf 19:16 erhöht werden. Steffen Birkner war äußerst unzufrieden an der Außenseite und versuchte sein Team mit zwei Auszeiten wieder auf die richtige Spur zu bekommen. Die Hallenserinnen zeigten jetzt immer mehr Nerven in der Abwehr und waren oft zu spät in ihrem Defensivverhalten. Die Schiedsrichter bestraften das konsequent und so konnte Blomberg mit drei Siebenmeter in Folge das Spiel wieder offen gestalten. Die Schlussphase mussten die Hallenserinnen durch eine Zeitstrafe an Cecilie Woller in Unterzahl bestreiten. Das Team von Steffen Birkner nutzte die Gunst der Stunde und drehte das Spiel für den Favoriten. 40 Sekunden vor Schluss lagen die Hallenserinnen plötzlich mit 22:23 zurück. Mit der Schlusssirene gab es dann aber einen Siebenmeter für die Wildcats, welche die nervenstarke Sophie Lütke zum 23:23 verwandelt. Viel Erholung ist für das Team von Jan-Henning Himborn nicht angesagt. Eine Trainingseinheit am 31.12.2020 und ein COVID-19 Schnelltest am 01.01.2021 stehen auf dem Plan für die kommenden Tage. Bereits am 02. Januar 2021 reist das Team zum Thüringer HC.

 Stimmen zum Spiel

Steffen Birkner (Trainer HSG Blomberg Lippe):

„Wir haben es in keiner Phase des Spiels geschafft Struktur in das Spiel reinzubekommen. Zufrieden bin ich mit der Abwehrleistung heute. Trotzdem bin ich enttäuscht über die Leistung meiner Mannschaft, da wir es nicht geschafft haben in unser gutes Tempospiel reinzukommen.“

Sophie Lütke (Spielerin SV UNION Halle-Neustadt)

„Für uns ist das ein gewonnener Punkt, wir haben im Vorfeld gehofft, dass wir hier einen Punkt mitnehmen, da wir wussten wie schwer es gegen Blomberg werden wird.“

Ausführlicher Liveticker und Statistik zum Spiel

RE-Live von Sportdeutschland.TV

Foto: Michael Vogel

Schwere Verletzung von Danique Boonkamp überschattet positive Lotto Unterstützung

Licht und Schatten vor dem letzten Spiel im Jahr 2020 beim Bundesligisten SV UNION Halle-Neustadt. Am Mittwochabend empfängt der Aufsteiger um 19:30 Uhr den etablierten Erstligisten HSG Blomberg/Lippe.

Das positive zuerst

Die Wildcats vom SV Union Halle-Neustadt werden in den kommenden beiden Jahren finanziell von Lotto Sachsen-Anhalt unterstützt. Die Erstliga-Handballerinnen zählen jetzt als „Lotto-Leuchtturm“. Damit verbunden ist eine finanzielle Förderung von 40.000 Euro. Die Wildcats haben zum Ende der Saison 2019/2020 den Aufstieg in die erste Bundesliga geschafft, in der sie jetzt mit beachtlichen Leistungen überzeugen. Nun erfahren die Wildcats finanzielle Planungssicherheit. „Dies ist gerade jetzt, in diesen besonderen Pandemiezeiten, für uns sehr wichtig“, bedankte sich Präsident Dr. Bodo Meerheim. „Wer so erfolgreich in der Handballwelt ganz oben mitspielt, braucht verlässliche Partner“, sagte Lotto-Geschäftsführer Marko Ehlebe. „Die beeindruckenden Leistungen der Wildcats begeistern. Die Handballerinnen sind große Vorbilder für den Nachwuchssport. LOTTO unterstützt diesen Handball-Leuchtturm sehr gern, damit er weiterhin erstklassig strahlt.“

Schock vor Weihnachten

Einen Tiefschlag musste Danique Boonkamp am 23.12.2020 verkraften. Die niederländische Rückraumspielerin hat sich im Abendtraining einen Tag vorher das Kreuzband im linken Knie gerissen. „Es ist im Training ohne Fremdeinwirkung bei einer Abwehraktion passiert. Leider ist es das Knie, wo bereits vor 6 Jahren das Kreuzband gerissen ist“, so Danique Boonkamp. Der Verein und die medizinische Abteilung werden alles Mögliche tun, um einen optimalen Heilungsprozess zu gewährleisten. Bereits Anfang Januar soll die OP in der Sportklinik Halle und anschließend die Rehamaßnahmen bei der Physiotherapie Ines Walther stattfinden. Mit einem Einsatz in dieser Saison ist somit leider nicht mehr zurechnen. Neben Danique Boonkamp ist es auch noch unklar, ob Lea Gruber heute Abend wieder mit auf der Platte steht.

Mit der HSG Blomberg-Lippe kommt eine Mannschaft an die Saale gereist, welche als Favorit in die Partie gehen. Die Zahlen, Daten und Fakten sprechen klar für die Gäste. Der Tabellenvierte beeindruckt nach einer glanzvollen letzten Saison auch in dieser Spielserie. Das Team von Steffen Birkner hat in der Vorbereitung den Halle/Saale Cup gewonnen und hat bisher in sechs Spielen noch nicht einmal Punkte gegen die Wildcats abgeben müssen. Beste Torschützin ist Nele Franz mit 60 Toren und Malina Marie Michalczik mit 44Treffern.

Livestream

Das Spiel der 1. Bundesliga zwischen dem SV UNION Halle-Neustadt und der HSG Blomberg-Lippe wird wieder LIVE auf Sportdeutschland.TV übertragen. Moderiert wird das Spiel von Eileen Uhlig und Vanessa Dierks. Anwurf in der ERDGAS Sportarena ist um 19:30 Uhr. Hier geht es zum Livestream.

Ausgefallenes Spiel gegen Bensheim findet im Januar statt – Heute LIVE Handball im Free-TV

Eigentlich sollten die Wildcats heute zum Auswärtsspiel zur HSG Bensheim/Auerbach reisen. Eine COVID-19 – Infektion im Team des Gastgebers sorgte für eine Spielverlegung. Für die Hallenserinnen ist es das dritte Spiel, was aufgrund der Pandemie ausfällt oder verlegt wird. Für das Team von Jan-Henning Himborn wird der Spielplan dadurch immer enger und ein Spielrhythmus ist nahe zu unmöglich. Ein neuer Termin für das ausgefallene Spiel in Bensheim wurde bereits gefunden. Am 10. Januar 2021 reisen die Wildcats zur HSG Bensheim/Auerbach.

Die nächsten Spiele im Überblick:

30.12.2020 – 19:30 Uhr
SV UNION Halle-Neustadt vs. HSG Blomberg/Lippe

02.01.2021 – 18:00 Uhr
Thüringer HC vs. SV UNION Halle-Neustadt

06.01.2021 – 19:30 Uhr
Borussia Dortmund vs. SV UNION Halle-Neustadt

10.01.2021 – 16:00 Uhr
HSG Bensheim/Auerbach vs. SV UNION Halle-Neustadt

Die 1. Handball Bundesliga Frauen im Free-TV

Handballfans kommen zum Ausklang des Weihnachtswochenendes voll auf ihre Kosten: Gleich zwei Spiele der Handball Bundesliga Frauen (HBF) werden am ersten Spieltag nach der EM-Pause unmittelbar hintereinander live bei Eurosport im Free-TV übertragen. Den Start macht die Partie zwischen dem Thüringer HC und Borussia Dortmund um 15.00 Uhr, im direkten Anschluss (Anwurf 16.30 Uhr) folgt die Begegnung Frisch Auf Göppingen gegen den Buxtehuder SV. Alle anderen Partien werden LIVE bei Sportdeutschland.TV übertragen.

„Ich bin unendlich dankbar für die schönen 8 Monate, die ich in Halle gehabt habe.” – Karriereende von Saskia Lang

Sie hat lange mit viel Geduld gekämpft für eine Rückkehr auf das Handballparkett. Aber wenn die Gesundheit nicht mitspielt, dann ist Schluss. Saskia Lang beendet ihre Handballkarriere und steht dem SV UNION Halle-Neustadt somit nicht mehr zur Verfügung. Die Rückraumspielerin, welche 2019 vom Thüringer HC an die Saale wechselte, hatte einen erheblichen Anteil an den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Mit 117 Toren war sie in der abgebrochenen Saison 2019/2020 die erfolgreichste Torschützin im Team der Saalestädterinnen. „Wir haben Saskia die Zeit eingeräumt, wieder zurückzukommen. Leider hat sich im Lauf der Zeit die Gesundheit bemerkbar gemacht. Es ist schade für die Mannschaft und unseren Verein so eine klasse Spielerin zu verlieren. Vor allem in der Hinrunde der letzten Saison war Saskia ein wichtiger Baustein in der Aufstiegsmannschaft. Wir danken Saskia für ihr Engagement und ihren leidenschaftlichen Einsatz im letzten Jahr. Für ihre Gesundheit und der neuen beruflichen Herausforderung wünschen wir ihr alles Gute“, so der Sportliche Leiter Jan-Henning Himborn.

Saskia bleibt dem Handball treu

Dem Handball bleibt die Rückraumspielerin aber treu. Die ehemalige Nationalspielerin erhält im Rahmen eines zweijährigen Trainee-Programms Einblicke in verschiedene Bereiche des Verbandes des Deutschen Handballbunds. “Wir freuen uns sehr, mit Saskia Lang erstmals eine ehemalige Nationalspielerin in unserem Geschäftsstellen-Team begrüßen zu können. Sie wird aus ihrer langjährigen Aktiven-Sicht wertvolle Erfahrungen in unsere tägliche Verbandsarbeit einbringen”, freut sich Mark Schober, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Handballbundes. “Für uns als Deutschen Handballbund ist es generell ein wichtiges Anliegen, Nationalspieler*innen nach dem Ende der aktiven Karriere beim Übergang in das weitere Berufsleben zu unterstützen. Hier können und wollen wir in Zukunft stärker selbst in die Verantwortung gehen.”

Stolz auf die aktuelle Mannschaft

„Ich bin unendlich dankbar für die schönen 8 Monate, die ich in Halle erlebt habe. Es hat mir Spaß gemacht mit der Mannschaft zu spielen und ich konnte auch hier noch etwas dazulernen. Ich rechne es dem Verein und den Verantwortlichen hoch an, dass sie mir die Zeit gegeben haben, mich voll und ganz auf meine Gesundheit zu konzentrieren“, so Saskia Lang. Die Rückraumspielerin verfolgt das Geschehen ihrer Mannschaft noch intensiv weiter und freut sich über den bisherigen Saisonverlauf. Aktuell belegen die Wildcats den 10. Tabellenplatz der 1. Bundesliga. “Ich bin glücklich, wenn ich sehe was meine Mannschaft  für eine tolle Saison spielt. Mir ist nicht bange, dass sie ihr Ziel Klassenerhalt schaffen werden. Für mich ist jetzt die Zeit gekommen auf mich und meine Gesundheit zuschauen. Ich konnte über viele Jahre mein Hobby zum Beruf machen und das macht mich stolz“.

“Wir müssen vielleicht auch überraschen” – Sophie Lütke gibt Heimdebüt

Nach zwei ausgefallenen oder verlegten Heimspielen dürfen die Wildcats am Samstagabend wieder ein Bundesligaspiel in der ERDGAS Sportarena bestreiten. Auch wenn das Spiel als Geisterspiel stattfindet, wollen die Hallenserinnen ihre Heimstärke untermauern. Mit der HSG Bad Wildungen Vipers ist eine Mannschaft in der Saalestadt zu Gast, welche sich bereits vor zwei Wochen im DHB Pokal getroffen haben. Im Pokalwettbewerb gab es für die Wildcats eine Niederlage. In der Bundesliga erwartet man jetzt ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften wollen durch einen Sieg selbstbewusst in die lange Weihnachtspause starten. Während die Hessen mit einem Auswärtserfolg an den Wildcats vorbeiziehen könnten, will der Aufsteiger weitere Punkte für das Ziel Klassenerhalt sammeln

Respekt auf beiden Seiten

Trainer Jan-Henning Himborn warnt vor allem vor der niederländischen Rückraumspielerin Maxime Struijs. Tessa Bremmer schwärmt dagegen von den halleschen Spielerinnen Sophie Lütke und Anica Gudelj. Für Sophie Lütke wird das Heimspiel gegen die Vipers ein ganz besonders werden. Nach 10 Monaten Verletzungspause bestreitet die Kapitänin ihr erstes Heimspiel wieder für die Wildcats. „Ich bin froh wieder auf der Platte zustehen. Gerne hätte ich mein Heimdebüt vor Zuschauern gegeben. Was nicht ist kann aber zu einem späteren Zeitpunkt noch werden. Die Hauptsache ist erst mal das ich und wir wieder spielen“, so Sophie Lütke.

Enges Spiel erwartet

Sportlich schätzt die Rückraumspielerin die Begegnung gegen Bad Wildungen folgendermaßen ein: „Ich glaube, dass es ein sehr ausgeglichenes Spiel werden kann. Wir haben im Pokalspiel 31 Tore erzielt, wenn wir dies wiederholen können und unsere Abwehrleistung verbessern, wird es ein sehr enges Spiel werden. Beide Mannschaften kennen sich durch die Vorbereitungsspiele sehr gut. Wir werden also Bad Wildungen überraschen müssen“. Das Spiel zwischen dem SV UNION Halle-Neustadt und der HSG Bad-Wildungen Vipers wird LIVE und kostenfrei bei Sportdeutschland.TV übertragen. Handballfreunde können aber gern freiwillig ein solidarisches Ticket für 4,99 Euro erwerben. Das „Ticket der 1. Reihe“ kommt als Spende dem SV UNION Halle-Neustadt zugute.

Progammheft zum Spiel gegen die HSG Bad Wildungen Vipers

Zusammen mit unseren Druck- und Mediapartner Impress haben wir auch zum Geisterspiel am 21.11.2020 gegen die HSG Bad Wildungen Vipers ein Programmheft erstellt. Wir wünschen unseren Fans viel Spaß beim lesen.

Hier kann das Programmheft runtergeladen werden