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A-Jugend behält weiße Weste

Auch am letzten Wochenende standen für unsere Mädels wieder zwei Spiele an. Um die Mittagszeit trafen sie auf die Mannschaft von Sangerhausen. Zwar standen sich hier Tabellenletzter und Tabellenerster gegenüber, doch soll ja nie ein Gegner unterschätzt werden.

Wir legten bis zur 5. Minute eine 4 Tore Führung hin, bevor Sangerhausen das erste Tor gelang. Davon sollten bis Spielende nur noch acht folgen. Durch viele technische Fehler des Gegners konnten unsere Mädels viele Konter spielen und somit das Spiel schnell gestalten. Aber auch die Anspiele an den Kreis- bzw. Einläufer funktionierten fast immer.  Trotz Auszeit fand Sangerhausen gegen unsere Abwehr kein Mittel und hatten auch in ihrer eigenen Abwehr nichts entgegenzusetzen. So verdient der Sieg unserer Mädel war, dieser wurde durch die Verletzung einer generischen Spielerin überschattet. Sie wurde mit Verdacht einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht. Wir alle wünschen ihr auf diesem Wege schnelle Genesung! Am Ende erreichten unsere Mädels einen 44:9 Sieg und bleiben damit auf dem 1. Platz!

Im zweiten Spiel an diesem Tag empfingen wir mit dem WHV Weißenfels den Tabellensiebten. In diesem Spiel gab es definitiv mehr Körperkontakt und es ging hitziger zur Sache. Dennoch war auch hier das Ziel, die nächsten zwei Punkte zu holen. Svea zeigte dem Gegner mit ihren gehaltenen Siebenmetern den Gegner gleich mal, dass sie ihren Kasten verteidigen will. Nach fünf Minuten war Weißenfels bereits zur ersten Auszeit gezwungen, da ihr Spiel nicht rund lief. In diesem Spiel musste man sich daran gewöhnen, dass nicht jedes Foul geahndet wird, dennoch spielten wir unsere Angriffe geduldig aus und kamen immer wieder zum Erfolg. Unsere Abwehr fasste energisch zu, machte es dem Gegner schwer. Auch versuchten wir uns wieder im Anspiel an den Kreisläufer, was öfters gelang. Mit einem deutlichen 18:5 ging es in die Kabine.

Auch wenn der WHV körperlich teilweise schon deutlich überlegen waren, so konnten unsere Mädels diesem mit einer guten Zusammenarbeit in der Deckung entgegentreten. Mit Kampfgeist und weiterem Tempospiel kamen unsere Mädels auch hier zu einem deutlichen Sieg mit 30:16 und verteidigen hier ebenfalls den 1.Platz!

Redaktion: Andrea Rutsch

Juniorteam: Klare Niederlage beim Spitzenreiter – jetzt gilt es zu punkten

Das Juniorteam des SV UNION Halle-Neustadt trat am vergangenen Samstag im fünften Punktspiel der Saison beim Spitzenreiter der Staffel Ost der 3. Liga an. Dort gab es eine klare Niederlage mit 27:18 für den Tabellenletzten. Gelang es der Mannschaft bis zur 21. Minute beim Stand von 9:8 das Spiel noch offen zu halten, verlor sie dann doch den Faden und quittierte bis zur 30. Minute einen klaren Rückstand mit 15:9. Nach der Halbzeitpause ließ Fritzlar nichts mehr anbrennen und erhöhte die Tordifferenz bis zur 40. Minute auf 8 Tore zu ihren Gunsten. Dass es nun noch einmal gelang das Spiel in den letzten zwanzig Minuten recht ausgeglichen zu gestalten (Fritzlar 7 Tore, UNION II 6 Tore) änderte zwar nichts mehr an der Niederlage, sollte aber Hoffnung geben für den nächsten Heimauftritt. Beste Torschützin war mit 7 Treffern Julia Redder. Die Stärke der Mannschaft war wieder eine doch recht ausgewogene Abwehrleistung. Spielentscheidende Schwäche ist das Angriffsspiel mit lediglich im Durchschnitt 20 erzielten Toren pro Spiel. Das ist die schlechteste Ausbeute in der Staffel.

Den Beweis antreten, dass es besser geht, können die Spielerinnen am Samstag, den 26.10.2019 ab 16.00 Uhr zum Auftakt des nächsten Doppelspieltags in der heimischen ERGDAS Sportarena gegen die TSG Ober-Eschbach. Der gegenwärtige Tabellenneunte hat im letzten Heimspiel eine eklatante 24:40-Niederlage gegen Eddersheim erlitten.

Die Angriffsleistung des Gegners liegt auf etwa gleichem Level wie die des Juniorteams. Eigentlich gute Voraussetzungen mit einer stabilen Abwehr und einer besseren Nutzung der Torchancen die ersten Punkte zu erzielen.

Jetzt kommt es darauf an, dass die Mannschaft sich endlich einmal für ihren Einsatz belohnt.

Mannschaftsaufstellung in Fritzlar:

Lepschi; Reppe (2), Thieme (2), Müller-Wendling, Smolik, Schmitz (2), Rösner (1), Kranz, Redder (7), Stehlik (1), Dierks (2), Janze (1), Strauchmann

Redaktion: Gerhard Dörge

Foto: Detlev Keller

Gute Vorsäte nicht umgesetzt und jetzt Auswärtsspiel in Fritzlar

Das Heimspiel des Juniorteams am 12.10.2019 sollte eigentlich genutzt werden, möglichst die ersten Punkte auf der Habenseite zu verbuchen. Dies gelang der Mannschaft leider nicht. Das bislang ebenfalls erfolglose Team des TS Herzogenaurach entführte sie, nicht einmal ganz unverdient. Beide Mannschaften fanden schwer ins Spiel und konnten die sich ergebenden Chancen nicht nutzen. In der 7. Minute stand es 2:1 für unser Juniorteam trotz zwei vergebener Siebenmeter. Nun ging vorn gar nichts mehr und Herzogenaurach machte es besser und zog durch vier verwandelte Siebenmeter bis zur 15. Minute auf 2:5 davon.

Folgerichtig nahm das Trainerteam von UNION II eine Auszeit. Aber eine sichtbare Besserung der Spielweise war danach nicht zu beobachten. Die Spielerinnen hatten mehr mit individuellen technischen Problemen zu kämpfen, so dass eine Mannschaftsleistung kaum zustande kam. Das Spiel wogte hin und her ohne wirklich zählbare Erfolge. Herzogenaurach nutzte ein paar Konter und konnte seinen Vorsprung bis zur 22. Minute auf 5:9 ausbauen. Das war auch schon der Halbzeitstand, denn es gelang in den verbleibenden acht Minuten keiner Mannschaft mehr ein Torerfolg. Die gute Abwehrarbeit beider Seiten, aber auch das sträfliche Auslassen von Torgelegenheiten waren die Ursachen.

Den Beginn der zweiten Spielhälfte charakterisierte die erfolgreiche Aufholjagd des Juniorteams, die bis zur 45. Minute eine knappe Führung mit 13:12 erzielen konnten. Aber plötzlich traten wie bereits in Halbzeit eins wieder die Unkonzentriertheiten im genauen Zuspiel, die technischen Fehler und das Auslassen der Torgelegenheiten auf. So wurde der Gegner aufgebaut und nutzte diese Einladung zu einem 17:22-Erfolg. Maßgebend für die nun klare Niederlage waren die letzten drei Spielminuten, in denen Herzogenaurach vier Tore erzielte. Da nutzte es wenig, dass das letzte Tor im Spiel durch die erfolgreichste Torschützin Justine Schmitz (7 Tore) für das Juniorteam fiel.

Die über weite Strecken gute Abwehrarbeit und gute Torhüterleistung wurde nicht durch ein gleich gutes Angriffsspiel ergänzt. Das Umkehr- und Angriffsspiel sind die Elemente, die sicher das Training bestimmen werden. Am Sonntag, den 20.10.2019 reist das Team zum Auswärtsspiel beim gegenwärtig ungeschlagenen Spitzenreiter SV Germania Fritzlar 1976. In diesem Match gilt es, die guten Vorsätze und die gezogenen Lehren  erfolgreicher umzusetzen und sich so teuer wie möglich zu verkaufen.

Die Mannschaft spielte mit:

Becker, Lepschi; Reppe, Mögling, Thieme, Müller-Wendling, Smolik (2), Schmitz (7), Rösner (1), Kranz (1), Stehlik (1), Dierks (1), Janze (3), Rutsch, Strauchmann (1)

Redaktion:Gerhard Dörge

Bild: Detlev Keller

 

Wildcats. TV mit Rückblick auf den letzten Spieltag von Wildcats und Juniorteam

In der 5. Folge von Wildcats.TV blicken wir zurück auf das letzte sportliche Wochenende. Das Juniorteam musste sich gegen die TS Herzogenaurach geschlagen geben. Die Wildcats waren in der 2. Bundesliga erfolgreicher und konnten das Derby gegen den HC Rödertal gewinnen. Im Interview hat Felix Spengler diesmal Lea Gruber von den Wildcats und Toni Reppe aus dem Juniorteam zu Gast.

Link zu allen Folgen von Wildcats.TV

Emotionaler Auftakt bei Derbysieg der Wildcats gegen den HC Rödertal

Der SV UNION Halle-Neustadt hat das mitteldeutsche Derby gegen den HC Rödertal mit 26:23 gewonnen. Die Wildcats bleiben somit ungeschlagener Tabellenführer in der 2. Bundesliga. 580 Zuschauer sahen eine spannende Bundesligapartie, welche bis zu 55. Minute offen war. Wechselnde Führungen und ein von Kampf geprägtes Spiel sorgten für ein sehenswertes Derby. Bei den Wildcats war Sophie Lütke mit 7 Toren die erfolgreichste Torschützin. Meret Ossenkopp konnte aufseiten des HC Rödertal mit ebenfalls 7 Toren die meisten Treffer erzielen.

Trauer um die Opfer des Anschlags in Halle

Es war ein trauriger und emotionaler Auftakt in das mitteldeutsche Derby. Anlässlich des fürchterlichen Anschlags am 09. Oktober 2019 in Halle fand vor der Partie eine Schweigeminute in Gedenken der Opfer, der Verletzten und alle Beteiligten statt. Die Wildcats, die Basketballerinnen der SV GISA Lions, der Hallesche FC, die Saale Bulls, der HC Rödertal und die Handball Bundesliga Frauen sowie der Deutsche Handballbund stehen zusammen gegen Gewalt, Rassismus und Antisemitismus.

Spannendes Derby findet erst spät im Spiel einen Sieger

„Wir taten uns zu Spielbeginn vielleicht auch wegen des emotionalen Teils vor dem Spiel sehr schwer. Desto länger das Spiel dauerte, umso besser standen wir in der Abwehr. Ich bin froh, dass wir dieses für uns anspruchsvolle Spiel am Ende gewinnen konnten”, so Spielführerin Sophie Lütke. In der Tat erwischten die Gäste aus Rödertal den besseren Start in das Derby und konnten bis zur 24. Minute ein 10:13 Führung herausarbeiten. Nach einer Auszeit von Tanja Logvin kamen dann aber die Wildcats besser ins Spiel und konnten wieder mit Tempohandball sehenswerte Tore erzielen. Die Seiten wurden mit einem 13:14 Rückstand für die Wildcats gewechselt.

In der zweiten Halbzeit richtete das Trainerteam der Hallenserinnen die Abwehr offensiver aus. Mit dieser Ausrichtung der Defensive stellte man Rödertal vor größere Probleme. Auch ein Torhüterwechseln von Anica Gudelj zu Isabell Gois machte sich bemerkbar. Gleich mehrere Großchancen entschärfte die portugiesische Nationaltorhüterin. Absetzten, konnten sich die Gastgeberinnen bis zur 55. Minute allerdings nicht. „Ich bin unglaublich zufrieden mit unserer Abwehr, dies war auch der Grund warum wir am Ende gewonnen haben. Im Angriff haben wir uns zu viele technische Fehler geleistet und uns unvorbereitete Würfe geleistet“, so das Resümee von Trainerin Tanja Logvin. Erst in den letzten Minuten hatten die Wildcats die besseren Nerven und Durchschlagskraft. Durch Tore von Saskia Lang, Sophie Lütke und Julia Redder konnten die Hallenserinnen im Endspurt den fünften Siegen im fünften Spiel feiern und bleiben somit Tabellenführer in der 2. Bundesliga.

Bericht und Statistik

Bilder zum Spiel

Redaktion: Marcel Gohlke

Fotos: Holger John

 

Knapp verloren nach gutem Spiel und jetzt kommt der Tabellennachbar

Unser Juniorteam traf im Auswärtsspiel am 03.10.2019 bei der TSG Ketsch II auf einen ebenbürtigen Gegner. Das gute Gefühl, die gute Stimmung in der Mannschaft während der Trainingseinheiten in Vorbereitung des dritten Spieltages sollten sich als zutreffend erweisen. Die Mannschaft kam gut ins Spiel und es entwickelte sich ein durchaus sehenswerter Schlagabtausch, in dem das Juniorteam immer auf Tuchfühlung zur TSG Ketsch II blieb. Im bisher besten Spiel der noch jungen Saison wurde in der 15. Minute der verdiente Ausgleich zum 9:9 erzielt und bis zur Halbzeit in eine knappe Führung von 13:14 ausgebaut. Dabei erzielte Isabell Rösner, die ein starkes Spiel zeigte, allein in der ersten Halbzeit 5 ihrer insgesamt 8 Treffer an diesem Tag. Auch in der 2. Halbzeit gelang es der TSG Ketsch II nicht, sich entscheidend abzusetzen. In den letzten 5 Minuten des Matches konnten die Hallenserinnen zwei Überzahlsituationen nicht nutzen, um eine Führung zu erzielen. Der 26:26-Ausgleich in dieser Spielphase (57. Minute) nährte aber die Hoffnung auf einen Punktgewinn. Doch nun ging die Konzentration im Spielaufbau und im Abschluss verloren und die daraus resultierenden Konter nutzte die TSG konsequent zum Sieg mit 30:26 Toren. Die Trainer vermerkten 20 eigene technische Fehler und 11 Konter des Gegners. Das war zu viel, um sich in dem hart umkämpften Spiel die Punkte zu sichern. Aber trotz der Niederlage war es insgesamt ein gutes Spiel mit einer meist sattelfesten Abwehr und auch ansprechenden Angriffsleistungen. Es trugen sich immerhin acht Spielerinnen in die Torschützenliste ein.

Wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt am Samstag

Dieses Fazit sollte die Grundlage für einen ersten Erfolg im nächsten Heimspiel bilden, um die rote Laterne des Tabellenletzten abzugeben. Am Samstag, den 12.10.2019 um 16.00 Uhr, erwartet das Juniorteam dazu in der ERDGAS Arena die ebenfalls bisher sieglose Mannschaft des Tabellennachbarn TS Herzogenaurach aus Franken. Dieses Spiel am Nachmittag ist der Start in den „Doppelspieltag“, denn am Abend um 19.00 Uhr trifft an gleicher Stätte das Team der `Wildcats` in der 2. Bundesliga im mitteldeutschen Derby auf den HC Rödertal. Gelingt es dem Team von Trainer Jan-Henning Himborn, die in Ketsch gezeigten Leistungen in Abwehr und Angriff über die gesamte Spielzeit auf die Platte zu bringen, dann wären die ersten Punkte der verdiente Lohn und das so wichtige Erfolgserlebnis für die junge Truppe. Außerdem wäre es eine Ansage für die erste Mannschaft: Die Punkte bleiben hier!

Die Mannschaftsaufstellung in Ketsch:

Becker, Lepschi; Reppe (1), Mögling, Thieme (4), Smolik (4), Rösner (8), Kranz, Redder (6), Stehlik (1), Dierks (1), Janze, Strauchmann (1)

Redaktion: Gerhard Dörge