Nach zwei Duellen mit starken Gegnern aus dem oberen Tabellenfeld wartet auf die Wildcats bereits die nächste große Herausforderung. Am Mittwochabend gastiert der SV UNION Halle-Neustadt bei Borussia Dortmund. Der BVB ist mit 6:0 Punkten in die neue Saison gestartet und steht aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Anwurf in der Sporthalle Wellinghofen ist um 19:30 Uhr.
Wildcats müssen sich nicht verstecken
Das Programm der vergangenen Tage hat es für die Mannschaft von Cheftrainer Pether Krautmeyer in sich. Nach den Partien gegen die HSG Bensheim/Auerbach und den amtierenden Deutschen Meister HSG Blomberg-Lippe geht es nun erneut gegen einen Gegner aus dem oberen Tabellenfeld. Doch die Wildcats haben gezeigt, dass sie sich vor den Topteams der Liga nicht verstecken müssen. Beim Unentschieden gegen die Flames überzeugten die Hallenserinnen mit einer starken und mutigen Vorstellung. Auch gegen Blomberg zeigte das Team insbesondere in der zweiten Halbzeit, welches Potenzial in der neu formierten Mannschaft steckt. Die Entwicklung der vergangenen Monate ist deutlich zu erkennen. Die Abläufe greifen immer besser, die Mannschaft tritt selbstbewusster auf und hat bewiesen, dass sie auch gegen individuell stark besetzte Gegner ihre Chancen bekommt.
Dortmund geht als klarer Favorit ins Spiel
Die Rollen sind am Mittwoch dennoch klar verteilt. Borussia Dortmund geht als Favorit in die Partie und verfügt über einen breiten und namhaft besetzten Kader. Auch die bisherigen Ergebnisse unterstreichen den starken Saisonstart. Zum Auftakt gewann der BVB mit 36:28 beim HC Leipzig, anschließend folgte ein 35:33-Heimerfolg gegen die Sport-Union Neckarsulm. Zuletzt setzte sich Dortmund mit 31:26 bei der HSG Bensheim/Auerbach durch. Spielerinnen wie Mareike Thomaier, Dana Bleckmann, Alina Grijseels und Lisa Antl bringen jede Menge Qualität und Erfahrung mit. Mit Sarah Wachter verfügt der BVB zudem über eine starke Torhüterin.
Besonders die wurfstarke Dortmunder Rückraumreihe wird die Wildcats-Defensive vor eine große Aufgabe stellen. Halle muss von Beginn an wach sein, aggressiv verteidigen und Dortmund möglichst wenig Raum für einfache Abschlüsse geben. Gleichzeitig wird eine schnelle und konsequente Rückwärtsbewegung entscheidend sein. Der BVB verfügt über schnelle Außenspielerinnen und bestraft Ballverluste konsequent über sein Tempospiel. Deshalb gilt für die Wildcats: im Angriff geduldig und konzentriert agieren, technische Fehler minimieren und die eigenen Chancen konsequent nutzen.
Frei aufspielen und an die eigene Chance glauben
Der Druck liegt dabei nicht auf Seiten der Wildcats. Die Mannschaft kann in Dortmund frei aufspielen und versuchen, den Favoriten so lange wie möglich vor Probleme zu stellen. Dass sie gegen ein Topteam bestehen und punkten können, haben die Wildcats bereits gegen die HSG Bensheim/Auerbach bewiesen. Entscheidend wird sein, über die gesamten 60 Minuten konzentriert zu bleiben und unabhängig vom Spielstand nicht nachzulassen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, einer aggressiven Defensive und Mut im Angriff wollen die Wildcats auch in Dortmund zeigen, dass sie den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung gemacht haben. Personell kann Pether Krautmeyer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Ela Szott und Lynn Molenaar steht dem Wildcats-Coach der gesamte Kader zur Verfügung. Für beide Mannschaften ist das Bundesligaduell zugleich ein Vorgeschmack auf das nächste Aufeinandertreffen. Bereits am 30. September reisen die Wildcats erneut nach Dortmund. Dann treffen beide Teams um 19:30 Uhr in der Sporthalle Wellinghofen im Achtelfinale des DHB-Pokals aufeinander.
Das Spiel heute Abend um 19:30 Uhr in der Alsco Handball Bundesliga Frauen wird wie gewohnt um 19:30 Uhr angepfiffen.
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