Halloween-Duell beim Tabellenzweiten: Wildcats zu Gast beim Thüringer HC

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WILDCATS

Am Halloween-Abend wartet auf die Wildcats eine echte Herausforderung. Am Samstag, 31. Oktober, gastiert der SV UNION Halle-Neustadt beim aktuellen Tabellenzweiten der Alsco Handball Bundesliga Frauen, dem Thüringer HC. Anwurf zum zweiten Ostderby der Saison ist um 18:00 Uhr in der Salza-Halle. Die Rollen vor der Partie sind klar verteilt. Der Thüringer HC gehört auch in dieser Saison zu den Topteams der Liga und hat bislang lediglich einen Punkt abgegeben. Am fünften Spieltag trennte sich die Mannschaft von Trainer Herbert Müller im Spitzenspiel gegen die HSG Blomberg-Lippe mit einem 30:30-Unentschieden. Ansonsten präsentierten sich die Thüringerinnen nahezu makellos und unterstrichen ihre Ambitionen im Kampf um die Deutsche Meisterschaft. Dabei stand der THC vor Saisonbeginn vor einem großen personellen Umbruch. Zahlreiche Spielerinnen verließen den Verein, neun Neuzugänge mussten in die Mannschaft integriert werden. Von größeren Anlaufschwierigkeiten ist beim Team von Herbert Müller allerdings nichts zu spüren. Trotz der zahlreichen Veränderungen hat sich die Mannschaft schnell gefunden und überzeugt mit einer geschlossenen Teamleistung, hoher individueller Qualität und einem stark besetzten Kader.

Wildcats wollen ein anderes Gesicht zeigen

Für die Wildcats gilt es, nach dem enttäuschenden Auftritt gegen den Buxtehuder SV eine deutliche Reaktion zu zeigen. Die Mannschaft von Cheftrainer Pether Krautmeyer hat die zurückliegende Nationalmannschaftspause intensiv genutzt, um Fehler zu analysieren, an den eigenen Abläufen zu arbeiten und sich bestmöglich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Im zweiten Ostderby der laufenden Saison wollen die Hallenserinnen vor allem mit Kampfgeist, Leidenschaft und einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugen. Gegen den favorisierten THC kommt es darauf an, von der ersten bis zur letzten Minute hellwach zu sein und über die gesamten 60 Minuten Vollgas zu geben. Ein entscheidender Faktor wird dabei die Fehlerquote sein. Insbesondere technische Fehler müssen auf ein Minimum reduziert werden. Denn der Thüringer HC versteht es, Ballverluste konsequent zu bestrafen und durch sein schnelles Umschaltspiel zu einfachen Toren zu kommen. Gleichzeitig müssen die Wildcats im Angriff geduldig agieren, klare Torchancen herausarbeiten und diese konsequent nutzen.

Dass die Mannschaft von Pether Krautmeyer durchaus in der Lage ist, auch gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel mitzuhalten, hat sie in dieser Saison bereits gezeigt. Das 33:33-Unentschieden gegen die HSG Bensheim/Auerbach und die starke zweite Halbzeit bei der 25:31-Niederlage gegen die HSG Blomberg-Lippe sind Beispiele dafür. An diese Leistungen wollen die Wildcats anknüpfen und dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich machen.

Molenaar und Wipper fallen verletzt aus

Personell kann Pether Krautmeyer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Verzichten müssen die Wildcats weiterhin auf Lynn Molenaar und Tabea Wipper, die verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Dennoch reist Halle-Neustadt mit einem breit aufgestellten Kader nach Thüringen und möchte die vorhandenen Möglichkeiten bestmöglich nutzen. Auch wenn die Favoritenrolle klar beim Gastgeber liegt, wollen sich die Wildcats keinesfalls kampflos geschlagen geben. Mit einer aggressiven Abwehr, hoher Laufbereitschaft und dem nötigen Selbstvertrauen soll dem Tabellenzweiten Paroli geboten werden. Ob es für den Thüringer HC am Halloween-Abend tatsächlich zum Gruseln wird, liegt nun in den Händen der Wildcats. Eines steht fest: Die Hallenserinnen wollen alles investieren, um dem Favoriten einen heißen Tanz zu liefern.

Wer die Wildcats nicht vor Ort unterstützen kann, hat die Möglichkeit, das Ostderby live bei Dyn zu verfolgen. Die Übertragung beginnt um 17:45 Uhr.

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