DHB-Pokal-Achtelfinale: Wildcats erneut zu Gast in Dortmund

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DHB Pokal, WILDCATS

Für die Wildcats geht es am Mittwochabend im DHB-Pokal um den Einzug ins Viertelfinale. Im Achtelfinale wartet mit Borussia Dortmund eine anspruchsvolle Aufgabe auf den SV UNION Halle-Neustadt. Um 19:30 Uhr wird die Partie in der Sporthalle Wellinghofen angepfiffen. Dabei kommt es innerhalb kurzer Zeit bereits zum zweiten Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Erst vor der Länderspielpause standen sich Borussia Dortmund und die Wildcats am 4. Spieltag der Alsco Handball Bundesliga Frauen gegenüber. Damals setzte sich der BVB in eigener Halle mit 33:24 durch. Nun werden die Karten neu gemischt. Dieses Mal geht es nicht um Punkte, sondern um den Einzug ins Viertelfinale des DHB-Pokals. Dabei wartet auf die Wildcats eine besonders anspruchsvolle Aufgabe: Borussia Dortmund geht als amtierender DHB-Pokalsieger in den Wettbewerb.

Dortmund geht als Favorit ins Achtelfinale

Die Rollen vor der Partie sind klar verteilt. Borussia Dortmund gehört zu den Mannschaften, die bislang ohne Punktverlust durch die laufende Bundesliga-Saison gekommen sind. Neben dem Thüringer HC und der HSG Blomberg-Lippe hat der BVB in den ersten vier Partien noch keinen Zähler abgegeben. Zusätzliche Qualität und Erfahrung bringt Dortmund als amtierender DHB-Pokalsieger mit. Entsprechend groß ist die Herausforderung für die Wildcats in der Sporthalle Wellinghofen. Die Wildcats mussten sich ihren Platz im Achtelfinale dagegen hart erarbeiten. In der ersten Pokalrunde gastierte die Mannschaft von Cheftrainer Pether Krautmeyer beim Frankfurter HC und setzte sich nach einer umkämpften Begegnung knapp mit 28:26 durch. Auch wenn Dortmund als Favorit in die Begegnung geht, wollen sich die Wildcats keinesfalls verstecken. Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen mehrfach gezeigt, dass sie auch gegen starke Gegner mithalten und sich selbst nach schwierigen Phasen zurückkämpfen kann. Und gerade im DHB-Pokal gilt: Ein Spiel entscheidet – und der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze.

Länderspielpause intensiv genutzt

Die zurückliegende Länderspielpause nutzten die Wildcats intensiv, um weiter an den eigenen Abläufen zu arbeiten und die Abstimmung innerhalb der neu formierten Mannschaft zu festigen. Dabei stand allerdings nicht durchgehend der komplette Kader zur Verfügung. Viktoria Marksteiner, Marie Poláková und Maksi Pallas waren mit ihren jeweiligen Nationalmannschaften unterwegs und fehlten damit in Teilen der Vorbereitung. Dennoch nutzte das Team die gemeinsame Zeit, um insbesondere an Details zu arbeiten und sich auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten. Für das Pokalspiel in Dortmund steht nun wieder der gesamte Kader zur Verfügung. Damit bieten sich Pether Krautmeyer zahlreiche Möglichkeiten, während der Partie zu wechseln, verschiedene Formationen einzusetzen und einzelnen Spielerinnen wichtige Verschnaufpausen zu ermöglichen. Starker Rückhalt auf beiden Seiten

Ein Blick auf die bisherigen Bundesliga-Partien zeigt zudem eine interessante Parallele zwischen beiden Mannschaften. Mit Sarah Wachter auf Dortmunder Seite und Lena Schmid im Tor der Wildcats verfügen beide Teams über starken Rückhalt zwischen den Pfosten. Nach den ersten vier Bundesliga-Partien stehen für beide Torhüterinnen jeweils 38 Paraden zu Buche. Gerade in einem Pokalspiel können starke Torhüterleistungen zu einem entscheidenden Faktor werden. Für die Wildcats wird es gleichzeitig darauf ankommen, die Dortmunder Defensive geduldig zu bespielen, sich gute Abschlussmöglichkeiten zu erarbeiten und diese konsequent zu nutzen.

Wildcats wollen ihre Chance nutzen

Dass die Aufgabe in der Sporthalle Wellinghofen alles andere als einfach wird, ist den Wildcats bewusst. Das erste Duell vor der Länderspielpause hat gezeigt, welche Qualität der Dortmunder Kader besitzt. Gleichzeitig bietet das erneute Aufeinandertreffen die Gelegenheit, aus den Erfahrungen der ersten Partie zu lernen. Entscheidend wird sein, die Zahl der technischen Fehler möglichst gering zu halten und Borussia Dortmund dadurch möglichst wenige einfache Tore über das Tempospiel zu ermöglichen. Im eigenen Angriff müssen die Wildcats konzentriert agieren und ihre herausgespielten Chancen konsequent nutzen. Vor allem aber will die Mannschaft erneut die Mentalität zeigen, die sie bereits mehrfach ausgezeichnet hat: kämpfen, zusammenhalten und bis zur letzten Sekunde nicht aufgeben. Im Pokal zählt am Ende nur das Ergebnis – und genau darin liegt für die Wildcats die Chance, den amtierenden Pokalsieger vor eine schwierige Aufgabe zu stellen.

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