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Katharina Henkel auf den Weg zum Tor. Auch in Wismar wird die Rückraumspielerin gefragt sein. (Foto:Thomas Zober) |
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Einen Sieg brauch aber auch noch die Mannschaft, bei der die Wildcats am Samstagnachmittag spielen müssen. Die TSG Wismar steckt im Mittelfeld der Liga fest und benötigt noch zwei Punkte, um den Klassenerhalt feiern zu können. Für das Spiel am Samstag sind die Gastgeber allerdings Favorit und die Wildcats reisen als Außenseiter an die Ostsee. Zum einen ist die TSG in Wismar ein richtiger Zuschauermagnet: Bis zu 1000 Zuschauer verfolgen regelmäßig die Spiele der Hansestädterinnen, dieser Wert ist Ligaspitze in der 2. Bundesliga/Nord. Zum anderen hat sich die Personalnot bei den Wildcats nicht verbessert. Trotz der Spielpause am letzten Wochenende hat sich das Lazarett bei der SV UNION nur wenig geleert. „Wir werden gegen Wismar mit fast derselben Mannschaft anreisen wie gegen Magdeburg und hoffen, dass Zofia Fialekova wieder dabei ist.“, so Arne Kühr vor dem Spiel gegen Wismar. Die Rückraumspielerin der Wildcats hat allerdings Trainingsrückstande und muss auf das endgültige grüne Licht der Ärzte warten.
Nach wie vor verzichten muss der Trainer auf Janice Fleischer, Simona Roubinkova, Silvia Hofman und Eileen Uhlig. Wenn man im Wochenverlauf das Krankenhaus in Halle-Kröllwitz besuchte, konnte man dort gleich zwei Spielerinnen der Wildcats antreffen. Torfrau Janice Fleischer unterzog sich am Montag ihrer Keuzband-OP und Mannschaftskapitän Simona Roubinkova wurde am Dienstag am Meniskus operiert. Beide Spielerinnen befinden sich auf dem Weg der Besserung und konnten bereits am Donnerstag das Krankenhaus verlassen. Unterstützt wird die Mannschaft wieder von zahlreichen Fans aus Halle. Unter dem Motto „20 gegen 1000“ hat Geschäftsführer Burkhard Gräßler die Fans aus der Saalestadt aufgefordert ihre Wildcats zu unterstützen und organisierte Mitfahrgelegenheiten.
Mit dem Spiel gegen Halle beschließt die TSG die Heimspielwoche mit drei Spielen innerhalb von sieben Tagen zu Hause. „Dass die Termine nun so aufgelaufen sind, ist natürlich etwas unglücklich, aber wir hoffen, dass unsere Zuschauer uns in allen drei Partien tatkräftig unterstützen, denn immerhin können wir mit zwei Siegen aus den drei Spielen den Klassenerhalt vorzeitig perfekt machen und genau das ist unser Ziel“, macht Manager Klaus-Dieter Soldat eine klare Ansage und ist sich sicher, dieses Ziel auch zu erreichen. Am Samstag gewannen die Ostseestädterinnen gegen Magdeburg mit 29:23, einen Tag später mussten sie eine knappe Niederlage gegen den Tabellendritten aus Greven einstecken.