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Judy Martins (links) Treffsicherheit ist am Sonntag gefragt. (FOTO: MZ) |
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Sicherung des Playoff-Platzes
Seine Spielerinnen fiebern dem Sachsen-Anhalt-Derby am Sonntag in der Barleber Mittellandhalle (Anwurf 16 Uhr) beim HSC 2 000 Magdeburg jedenfalls entgegen. Doch von völliger Lockerheit ist die Vorbereitung beim Tabellendritten weit entfernt. Es geht um die Sicherung eines Playoff-Platzes.
Und den Union-Coach plagen ernste Personalsorgen. "Ich fahre am Sonntag mit zwei Torhüterinnen und sieben Feldspielerinnen nach Barleben", sagte der Trainer. Und in einem Anflug von Galgenhumor fügte er an: "Einen Wechselfehler kann ich also nicht machen."
Vier Partien hat das Team von Kühr bis zum Saisonende noch vor der Brust, drei davon auswärts. Und schon jetzt wird deutlich, dass sich die Verletzungssorgen über diese Phase hinziehen werden. Eileen Uhlig und Zofia Fialekova liegen mit Virusinfektionen flach und werden angesichts des zu erwartenden Trainingsrückstandes drei bis vier Wochen fehlen.
Die holländische Auswahlspielerin Silvia Hofmann ist wegen ihres beim Spiel in Recklinghausen angebrochenen Fingers ebenso nicht einsatzfähig wie Simona Roubinkova. Die Kniebeschwerden der Spielführerin haben sich als so dramatisch erwiesen, dass Arne Kühr sagt: "Sie muss wahrscheinlich operiert werden. Damit wäre die Saison für Simona beendet."
Keine Verstärkung aus der Zweiten
Aus der Reserve will er keine Spielerinnen abziehen, "denn da wird am Sonntagmittag gegen Isenhagen im Kampf um die Quali-Plätze für die Regionalliga auch jeder gebraucht". So steht für den Union-Trainer fest: "Wir gehen als absoluter Außenseiter ins Spiel.
Vielleicht überraschen wir Magdeburg aber, denn wir kommen mit einer Truppe, die so noch nie zusammen gespielt hat." Der Gastgeber, der als Neunter noch im Abstiegskampf steckt, will Revanche nehmen für die Hinspielschlappe. In Halle hatte Union 32:22 gewonnen.
Mitteldeutsche Zeitung