Der SV UNION Halle-Neustadt hat am Samstagabend das Bundesligaspiel beim Thüringer HC klar mit 32:16 verloren. Die Partie begann auf beiden Seiten sehr zerfahren. Das erste Tor im Spiel erzielte nach erst sieben Minuten Alexandra Mazzucco von dem Gastgeber. Bis zur 11. Minute beim Spielstand von 2:2 konnten die Wildcats in Schlagdistanz bleiben. Nachfolgend baute der hohe Favorit Stück für Stück die Führung aus. Vor allem in der Offensive taten sich die Hallenserinnen sehr schwer und blieben immer wieder in der Deckung des Thüringer HC hängen. Bei den Wildcats war Torhüterin Anica Gudelj die beste Spielerin. Iveta Luzumova konnte mit 8 Toren die meisten Treffern für die Thüringerinnen erzielen.

„Wir haben heute einen ganz schlechten Angriff gespielt und müssen am Ende feststellen das Thüringen eine Klasse zu groß für uns ist“, so Tanja Logvin nachdem Spiel. Beide Mannschaften wirkten zu Beginn der Partie sehr nervös. Allein sieben Minuten mussten vergehen bis das erste Tor der Partie gefallen ist. Während der Thüringer HC am schnellsten den roten Faden fand, taten sich die Wildcats über die gesamte Spielzeit sehr schwer ins Spiel zu finden. In der 11. Minute erzielte Mariana Ferreira Lopes das 2:2, was das letzte Lebenszeichen der Hallenserinnen war. Der Favorit aus Thüringen nutzte eine neunminütige Torpause der Logvin Schützlinge, um das Spiel schon frühzeitig zu entscheiden und zog auf 7:2 davon. Herbert Müller agierte mit einer siebten Feldspielerin und ohne Torhüterin. Allein in dieser Phase vergabe Halle drei Chancen hintereinander bei Würfen auf das leere Tor. Bis zur Pause erhöhte sich der Rückstand auf 14:7.

THC hält Druck auf Wildcats groß

In der zweiten Halbzeit zog der Favorit dann weiter davon. Vor allem die Nationalspielerinnen Emily Bölk und Alicia Stolle hielten den Druck auf die Wildcats jetzt hoch. Mit dem Hintergedanken das im Meisterschaftskampf am Ende das Torverhältnis ausschlaggebend sein kann, baute der THC die Führung bis zum Abpfiff auf 32:16 aus. Den Gästen aus Halle fehlte vor allem der Druck aus dem Rückraum. Viele Angriffe blieben in der Deckung hängen und man verpasste das Spiel in die breite zu ziehen. „Wir werden das Spiel aufarbeiten und legen den Fokus jetzt auf ein entscheidendes Spiel am kommenden Sonntag gegen die HSG Blomberg-Lippe“, so der Ausblick von Tanja Logvin. Auch die Neckarsulmer Sportunion musste eine Niederlage einstecken. Die Mannschaft mit den die Hallenserinnen um den Klassenerhalt kämpft, verlor mit 16:28 gegen die SG BBM Bietigheim. Bei noch vier Spieltagen haben die Wildcats weiterhin drei Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz.

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