Am Sonntag um 16:00 Uhr empfangen die Wildcats im letzten Spiel der Hinrunde eine weitere Spitzenmannschaft in der ERDGAS Sportarena. Zu Gast ist der BVB Dortmund Handball. Seit 2015 spielen die Gäste in der Beletage und haben sich zu einer etablierten Größe entwickelt. Derzeit findet man die Mannschaft um Trainer Gino Smits mit etwas Abstand hinter dem Spitzentrio Bietigheim, Thüringer HC und Metzingen mit 14:8 Punkten in Lauerstellung. Die 14 Punkte auf der Habenseite resultieren aus sechs Siegen und zwei Unentschieden in bisher 11 Spielen. Dem gegenüber stehen drei Niederlagen.

Der Saisonstart der Borussen war alles andere als gut. Nach einem Unentschieden gegen Göppingen (26:26), verlor man gegen Leverkusen knapp 23:21. Im Nachgang des Spiels verließ der damalige Trainer Norman Rentsch aus persönlichen Gründen den Verein nach nur zwei Monaten Engagement und Gino Smits übernahm, der nun einen Vertrag bis 2020 erhalten hat. Ins neue Jahr sind die Schwarz-gelben mit einem Unentschieden gegen Oldenburg gestartet (28:28), in welchem die langjährige Nationaltorhüterin Clara Woltering einen Siebenmeter (geworfen von Helena Mikkelsen) nach abgelaufener Spielzeit hielt und so den Punkt sicherte. Beste Werferin der Borussen bisher ist Alina Grijseels mit 71 Toren (davon 23/28 Siebenmeter, 6,5 Tore pro Spiel) mit einigen Abstand. Ansonsten verteilen sich die Torerfolge auf den großen Kader.

Die Gastgeber aus Halle um Trainerin Tanja Logvin haben die kleine Spielpause genutzt, um den Gegner genau zu analysieren und kleinere Blessuren auszukurieren. So wird am Sonntagnachmittag die Abwehrchefin, Pia Dietz wieder zurück in den Kader kehren. Verzichten müssen die Wildcats weiterhin auf Kreisspielerin Nina Reißberg. Auch wenn die Favoritenrolle wieder klar vergeben ist, will man mit der Unterstützung der Zuschauer eine ähnliche Überraschung schaffen wie im Pokalspiel gegen Bayer 04 Leverkusen.

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