Selbstvertrauen, ein Wort was in den letzten Tagen oft Thema bei den Wildcats war. Nach sechs verlorenen Spielen in der 1. Bundesliga, will man sich das verloren gegangene Selbstvertrauen jetzt am Samstag beim DHB-Pokal zurückholen. Um 18:00 Uhr ist im Achtelfinale des nationalen Pokalwettbewerbs der Zweitligist VfL Waiblingen zu Gast in der ERDGAS Sportarena.

Bereits im Wochenverlauf versuchte Tanja Logvin mit einem spontanen Halloweentraining den Spaßfaktor am Handball wieder in die Höhe zu treiben. Ein Selbstläufer wird der angestrebte Einzug ins Viertelfinale allerdings nicht. Die Hallenserinnen konnten bisher noch nie gegen die Gäste aus Süddeutschland gewinnen. Der Tabellenfünfte aus der 2. Bundesliga kommt mit breiter Brust an die Saale gereist. Zwei deutliche Siege in Folge gegen Lintfort und Trier sorgt für ausreichend Selbstbewusstsein beim VfL Waiblingen. Genau das was die Gäste haben wollen sich die Hallenserinnen mit einem Sieg holen, denn in einer Woche empfangen die Wildcats die HSG Bensheim/Auerbach zu einem wichtigen Abstiegsgipfel in der ERDGAS Sportarena. Für die Wildcats wäre der Einzug in das Viertelfinale erst das zweite Mal in der Vereinsgeschichte. Zuletzt 2017 stand man gegen den damaligen Erstligisten Spreefüchse Berlin in der Pokalrunde der letzten Acht. Zurück ins Team kommt Rückraumspielerin Victoria Divak. Hinter Ekaterina Fanina muss man allerdings immer noch ein Fragezeichen machen. Die Außenspielerin verletzte sich vor zwei Wochen gegen Bad Wildungen an der Schulter.

„Ich erwarte das Halle mit ihren guten individuellen Spielerinnen versuchen wird mit Tempohandball uns zu besiegen. Die letzten Siege in der Liga haben uns gefreut und wir haben viel trainiert damit wir die Leistung hoch halten und Halle gut spielen muss, um uns zu besiegen“, so der Trainer der Gäste Nicolaj Andersson.

Das Pokalachtelfinale im Livestream bei Sportdeutschland.TV