Der DHB-Pokal, das ist der Wettbewerb, in welchem die Wildcats bisher zwei Siege einfahren konnten. Im Achtelfinale wartet mit den VfL Waiblingen Tigers auf die Wildcats ein Gegner, der in der letzten Zweitliga-Saison (dort noch als Spielgemeinschaft FSG Waiblingen/Korb) beide Punkte aus der ERDGAS Sportaren entführen konnte (25:26, 23.09.2017). Auch das Rückspiel in Waiblingen ging mit 28:25 (10.02.2018) verloren. Damit die Wildcats die Tür zum Viertelfinale öffnen, müssten sie also eine Serie verhindern. Die Wildcats setzten sich bekanntermaßen gegen die Beyeröhde Handballgirls durch, um das Achtelfinale zu erreichen. Der Vfl Waiblingen erreichte dieses durch den knappen 28:27-Erfolg über den Ligakonkurrenten HCD Gröbenzell.

Die Stimmungslagen beider Mannschaften könnten vor dem Spiel nicht unterschiedlicher sein. Für die Wildcats hieß es nach der herben Niederlage in Nellingen Wunden zu lecken, für Waiblingen war der deutliche 36:24-Auswärtssieg bei Lintfort Grund zur Freude und man hat Hoffnung gewonnen auch im Pokal bei den Hallenserinnen weiterzukommen.

Waiblingen nimmt in der aktuellen Spielzeit der zweiten Liga nach sieben Spielen den 5. Tabellenplatz ein. Vier Siegen stehen drei Niederlagen gegenüber, wobei die Formkurve deutlich steigend ist. Vor dem Sieg gegen Lintfort gab es zu Hause einen ebenso deutlichen gegen Trier (31:23). In der Auswärtspartie davor ging es gegen den Zweiliga-Tabellenführer Kurpfalz Bären. Dort führten die Tigers 8 Minuten vor Schluss noch und verloren das Spiel  mit 25:28 am Ende nur knapp. Der vor der Saison zu den Tigers gestoßene Trainer Nicolaj Bredekjaer Andersson baut bei seinem Team auf eine geschlossene Mannschaftsleistung. Das zeigt sich vor allem darin, dass sich die erzielten Tore gut über die Mannschaft verteilen. Im letzten Spiel gegen Lintfort stach Lea Gruber mit 10 von ihren bisher insgesamt 33 Toren (alle aus dem Feld) ein bisschen hervor.

Redaktion: Knud Zabrocki