Vorgewarnt nach dem Sieg Magdeburg über den Thüringer HC und verletzungsbedingten Ausfall von Leistungsträgern fuhren wir ohne große Erwartungen nach Magdeburg. Doch was unsere Mädels hier zeigten, verlangt Respekt! Magdeburg legte vor, wir zogen nach. So lief dies bis zur 11. Minute zum 5:5. Beide Seiten zeigten sich stark und hart in der Abwehr und schenkten sich gegenseitig nichts.  Leider spielten wir dann ohne den nötigen Druck im Angriff, so dass sich der Gegner leicht absetzen konnte.  Auch konnten wir nicht alle Torchancen nutzen, was aber auch  auf Magdeburg betraf. So ging es mit einem 15:11 in die Pause.

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste endete. Wir kämpften uns jetzt durch eine geschlossene Mannschaftsleistung auf zwei Tore heran, trotz teilweise zu wenig unterbundener Härte gegen einige Spielerinnen von uns. Magdeburg spielte jetzt in doppelter Unterzahl, welche unsere Mädels nutzten, um diesen Abstand zwar zu halten, aber leider konnten sie das Spiel nicht zu ihren Gunsten drehen. Magdeburg erzielte selbst noch in doppelter Unterzahl ein Tor. Bis zur letzten Minute hielten unsere Mädels dagegen, doch der Sieg ging mit 28:26 an die Gastgeber.

Mit vollem Kader und einigen anderen Entscheidungen auf beiden Seiten wäre dieses Spiel sicherlich anders ausgegangen. Aber dieser Kampf unserer Mannschaft zeigt das Potenzial, was in ihr steckt und macht Hoffnung auf weitere Siege in dieser Staffel. Immerhin erzielten wir eine Niederlage mit der niedrigsten Tordifferenz gegen Magdeburg bisher.

Es kämpften : Leonie und Svea im Tor, Lucy S.(8/4)), Jessi (4), Hannah Wa.(1), Celine, Jacky (6), Lilly (1) und Betty(2)

Eure Andrea Rutsch