Zur Halbzeitpause hat es für die Wildcats von Union Halle-Neustadt gar nicht schlecht ausgesehen. Doch dann musste sich das Team dem Favoriten Bayer 04 Leverkusen mit 24:32 (17:11) geschlagen geben. Die Wildcats, die als Außenseiter in die Partie gingen, erwischten mit einem guten Block und Toren von Mariana Ferreira Lopes sowie Sophie Lütke einen 4:0-Lauf zum Start. Zudem ließ Torfrau Anica Gudelj mit ihren Paraden auf den ersten Punktspielsieg seit der Rückkehr in die Bundesliga hoffen. Die Werkselfen kamen erst nach einer Auszeit durch Trainer Robert Nijdam zu ersten Toren (5.). Der Tabellensiebte der vergangenen Saison fand trotz einiger Treffer von Mia Zschocke und Anna Seidel aber nicht richtig in die Partie. Bei Halle-Neustadt lief es bis auf einige vergebene Siebenmeter (Viktoria Divak, Ferreira Lopes) hingegen wie am Schnürchen. Mit einer Sechstoreführung ging das Team von Trainerin Tanja Logvin in die Pause.

m zweiten Durchgang sahen die 648 Zuschauer allerdings, wie der Vorsprung immer weiter schmolz. Linkshänderin Jennifer Rode zündete mit einem halben Dutzend Toren nach der Pause den Turbo. Die Folge: Auf der Anzeigetafel stand es auf einmal 18:18 (37.). Die Partie kippte. Auch Kreisläuferin Seidel verhalf Leverkusen zu einer optimalen zweiten Spielhälfte. Beste Werferin war Jennifer Rode mit neun Toren. Bei den Wildcats kam Ferreira Lopes auf acht Tore.

Quelle: Mitteldeutscher Rundfunk